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Mittwoch, 4. November

Mi, 4. Nov 2026, 20:00 · Einlass 19:00

Lesebühne Schkeuditzer Kreuz: Live-Poetry-Show und Realitätsüberschreitung

@ WERK 2 Leipzig

Hauke von Grimm, Franziska Wilhelm, Marsha Richarz, Kurt Mondaugen und Julius Fischer sind die Lesebühne Schkeuditzer Kreuz – die bekannteste Leipziger Lesebühne. Sie leben in einem kleinen gelben Wohnwagen auf einem Autobahnparkplatz irgendwo im Outback tief hinter Schkeuditz, sind wie wir alle aus guten Gründen mit der Realität im Widerstand und kommen alle zwei Monate nach Connewitz ins Werk 2! – Mit ihren allerneusten Spoken-Word-Poetry-Texten, Quatsch & Liedern für ein besseres Leben. – Und Ihr könnt sagen: Ihr seid dabei gewesen! Verkehrsschilder haben freien Eintritt! Als Support für die November-Ausgabe der Lesebühne haben sie sich die phantastische Hallenser Poetry Slammerin Katja Hofmann eingeladen Katja Hofmann Sie steht seit fast zwei Jahrzehnten auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum – und hat dabei noch immer mehr Lust auf klare Worte als auf gefällige Floskeln. Die Hallenserin gehört zu den erfahrenen Stimmen der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene. Ihre Texte sind direkt, persönlich und pointiert, manchmal politisch, manchmal ziemlich privat und meistens irgendwo zwischen Humor und Haltung angesiedelt. Dabei erzählt sie vom Alltag und seinen Absurditäten, von Beziehungen, Gesellschaft, Rollenbildern und all den Dingen, über die man eigentlich viel öfter laut sprechen sollte. Hofmann wurde 2014 Thüringer Landesmeisterin im Poetry Slam, erreichte mehrfach die Halbfinalrunden der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften und stand gemeinsam mit Leonie Warnke als „Team MfG“ zweimal im Finale der deutschsprachigen Meisterschaften. Neben ihren eigenen Bühnenauftritten ist Katja Hofmann seit vielen Jahren als Moderatorin und Freie Traurednerin unterwegs. Sie konzipiert und moderiert Literaturveranstaltungen, Poetry Slams, Podiumsgespräche und Kulturformate und gibt Workshops für kreatives Schreiben und Bühnenpoesie Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig.

Mi, 4. Nov 2026, 20:00 · Einlass 19:00

Geheimkonzert Nürnberg #7

Geheimkonzert

@ Z-Bau

Geheimkonzert Nürnberg #7
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

KÄÄRJIÄ

@ MusikZentrum Hannover

KÄÄRJIÄ
Mi, 4. Nov 2026, 20:00 · Einlass 19:00

Ralph Ruthe

SHIT HAPPENS - DIE (NEUE) SHOW

@ GLORIA

Einlass: 19:00 Uhr bestuhlt Deutschlands erfolgreichster Cartoonist steht endlich wieder auf der Bühne! Ein Cartoonist auf der Bühne - was macht der da? Das, was jeder gute Komiker auch tut: Menschen zum Lachen bringen! In seiner neuen Show verbindet Ralph Ruthe einzigartig Witzbilder, Animationsfilme, Lesungen und Musik zu einer Live-Cartoon-Comedy-Show, oder einer Live-Comedy-Cartoon-Show. Das Beste aus seinem Universum und ganz viel Neues Er zeigt nur das Beste aus seinem Humor- und Figuren-Universum - und ganz viel Neues. Von kleinen Alltagsbeobachtungen bis hin zu großen politischen Zusammenhängen: Es wird Weltpremieren brandneuer Folgen von Ruthes Erfolgsserien ,,Flossen", ,,HNO-WG", ,,Biber und Baum" und den ,,Werbeparodien" geben. Pointiert, intelligent und schreiend komisch Ralph Ruthe schafft es immer wieder, den alltäglichen Irrsinn pointiert, intelligent und schreiend komisch in einem Bild (oder Video) festzuhalten. Kein Cartoonist veröffentlicht in einer derart hohen Schlagzahl seit so langer Zeit so viel neues Material. Ein Publikumsliebling in Medien und Social Media Dies spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen seiner Bestseller-Bücher wider. Millionen von PendlerInnen kennen seine Cartoons außerdem von den U-Bahn-Screens und aus dem Fernsehen (Auftritte bei Sträter / ARD und TV TOTAL / Pro7). Auf seinen Social-Media-Kanälen folgen ihm seit Jahren rund vier Millionen Fans. Ab Herbst 2025 live auf der Bühne - mit persönlichem Highlight An Ralph Ruthe kommt man nicht vorbei, und wer ihn jetzt auch live erleben möchte, der hat ab Herbst 2025 endlich wieder Gelegenheit dazu. Und mit etwas Geduld gibt es noch etwas ganz Besonderes dazu: Alle, die sich anstellen, bekommen eine von Ruthe persönlich gefertigte, signierte Zeichnung. Wir wünschen jetzt schon viel Vergnügen!

Ralph Ruthe
Benjamin Janzen
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

Lane 8

@ Kesselhaus & Maschinenhaus › Kesselhaus – Kulturbrauerei

Europe Tour Lane 8 gehört seit Jahren zu den prägenden Namen der melodischen elektronischen Musik. Mit seinem Sound zwischen Deep House, Progressive House und emotional aufgeladener Electronica hat er sich weltweit eine treue Fanbase aufgebaut und eine künstlerische Handschrift entwickelt, die clubtaugliche Dynamik mit Wärme, Weite und Tiefe verbindet. Besonders eng ist sein Name mit This Never Happened verknüpft, dem von ihm gegründeten Label- und Eventkonzept, das 2026 sein zehnjähriges Bestehen feiert. Im Mittelpunkt steht dabei eine klare Idee: Musik nicht durch Displays erleben, sondern im Moment. Genau dafür kehrt Lane 8 mit seiner Europa-Tour nach Deutschland zurück. Ein zentraler Bestandteil der Shows ist auch diesmal die No Phones Policy. Bei This Never Happened-Events sind Foto- und Videoaufnahmen nicht erlaubt; Smartphones und Kameras werden beim Einlass physisch oder digital gesichert beziehungsweise deaktiviert. So entsteht ein Raum, in dem das Publikum sich ganz auf die Musik, die Atmosphäre und das gemeinsame Erlebnis konzentrieren kann. Musikalisch steht Lane 8 für einen Sound, der gleichzeitig introspektiv und mitreißend funktioniert. Seine Sets bauen Spannung nicht über bloßen Effekt auf, sondern über Stimmung, Dynamik und eine besondere emotionale Klarheit. Genau das hat ihn in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe der internationalen elektronischen Szene gemacht. Die beiden Deutschlandshows versprechen Abende, die ganz im Zeichen dieser Idee stehen: keine Ablenkung, keine Screens, kein Dauerfilmen – sondern volle Konzentration auf Musik, Raum und Verbindung. Oder, wie This Never Happened es formuliert: Experience the moment. Don’t record it! Präsentiert von

Lane 8
Mi, 4. Nov 2026, 20:00 · Einlass 19:00

Moving as a Giant (fuzz-noise-rock, slo) & Soul Clear (shoegaze-post-punk, bln)

@ Schokoladen

Moving as a Giant (fuzz-noise-rock, slo) & Soul Clear (shoegaze-post-punk, bln)
Mi, 4. Nov 2026, 20:00 – 22:00 · Einlass 19:00

Volker Weidermann

@ Waschhaus Potsdam › Waschhaus – Klub

Lesung & Gespräch Moderation: Thomas Böhm (rbb) »Ich muss mich auf Wunder verlassen«: Mascha Kalékos Deutschlandreise Januar 1956: Siebzehn Jahre, nachdem Mascha Kaléko Nazi-Deutschland in letzter Minute verlassen hat, kehrt sie zurück. Es ist eine Reise in die Vergangenheit – verbunden mit der bangen Frage, ob sie auch eine in die Zukunft sein kann. Sie fährt nach Berlin, in die Stadt, in der sie glücklich gewesen war, in der sie als Dichterin erfolgreich geworden ist, die sie liebte, und durch das ganze Land, ein ganzes Jahr lang. Fast täglich schickt sie Briefe nach New York, an ihren Mann, die Liebe ihres Lebens, und erzählt – von märchenhaften Erfolgen, einem Wunder in Berlin, Abgründen, von einem alten, neuen Land. Volker Weidermann schreibt über ein einzelnes Jahr und zeigt darin ein ganzes deutsch-jüdisches Leben. Es ist die Geschichte einer Dichterin, in deren Humor, Esprit und Melancholie wir uns selbst erkennen. »Volker Weidermann gelingt es sehr gut, Mascha Kalékos Zerrissenheit zu zeigen, ihre Liebe, insbesondere zu Berlin (...) Und daneben steht immer das Entsetzen darüber, in wie vielen Köpfen der Nationalsozialismus 1956 noch nicht besiegt war.« Thomas Böhm, rbb radioeins »Ganz ehrlich? Ich beneide jeden, der noch nicht Volker Weidermanns großartiges Porträt der verfolgten deutschen Dichterin Mascha Kaléko gelesen hat!« Maxim Biller, Süddeutsche Zeitung Eine gemeinsame Veranstaltung des Waschhaus Potsdam, des Brandenburgischen Literaturbüros und des Literaturladens Wist.

Volker Weidermann
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

Arno Zillmers Open Mic in der WABE Berlin ARNO ZILLMER & GÄSTE

@ WABE im InterKULTURellen Haus

Mittwoch, 4. November 2026, 20:00 Uhr Arno Zillmers Open Mic in der WABE Berlin ARNO ZILLMER & GÄSTE Musik-Show Neue Spielstätte in der Schönfließer Straße 7 TICKETS Abendkasse 5 € Für diese Veranstaltung bieten wir keinen Vorverkauf an. Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir, Karten zu reservieren. Medienpartner: mein/4 und rockradio.de Medienpartner: mein/4 und rockradio.de Um wieder im monatlichen Rhythmus anzukommen, gibt es noch einmal zwei Open-Mic-Shows im Juni. Ab Herbst geht es dann regulär wieder an einem Mittwoch im Monat weiter. Idole und Talente: Eine offene Bühne für Musiker:innen, Sprachkünstler:innen und Performer:innen. Ein Zusammenspiel von erfahrenen Künstler:innen und Nachwuchstalenten. Der Musiker Arno Zillmer begleitet als Moderator den Abend. Idole und Talente: Eine offene Bühne für Musiker:innen, Sprachkünstler:innen und Performer:innen. Ein Zusammenspiel von erfahrenen Künstler:innen und Nachwuchstalenten. Der Musiker Arno Zillmer begleitet als Moderator den Abend. Bei Berlins aufwändigstem und buntestem Open Mic treten Monat für Monat talentierte, energiegeladene, junge oder junggebliebene Künstler:innen auf, um das Publikum für sich einzunehmen. Wer sich am meisten ins Herz der Zuhörenden spielt, wird unser Act des Monats. Bei Berlins aufwändigstem und buntestem Open Mic treten Monat für Monat talentierte, energiegeladene, junge oder junggebliebene Künstler:innen auf, um das Publikum für sich einzunehmen. Wer sich am meisten ins Herz der Zuhörenden spielt, wird unser Act des Monats. Das Jahresfinale mit allen Acts der Monate findet jedes Jahr im Dezember statt. Dabei wird der Act des Jahres gewählt, der einen eigenen Konzerttermin in der WABE im Folgejahr erhält. Anmeldungen ab 14 Jahren für die Shows vorab per Mail unter [email protected] Anmeldungen ab 14 Jahren für die Shows vorab per Mail unter [email protected] UNSERE PATINNEN uUND PATEN AKTUELL Die Paten und Patinnen für Juni werden in Kürze bekannt gegeben. Patenschaften 2026 Gagik Makichian, Cellist, Berlin Jenny Kittmann, Sängerin & Schauspielerin, Berlin Jonah Schwickert, Pianist, Berlin Patenschaften 2024 - 2025 Andreas Dalibor, Theaterintendant, Liedermacher, Kremmen Pierre Sanoussi-Bliss, Schauspieler, Berlin Matthias Freihof, Schauspieler, Berlin Ilja Richter, Schauspieler, Chansonnier, Berlin Basti Rätzel, Sänger "The Baseballs", Berlin Volkmar Leif Gilbert, Schauspieler, Berlin Chin Meyer, Sänger, Kabarettist, Berlin Tito Maffay, Liedkünstler und Act des Jahres 2022, Hoppegarten Bärbel Stolz, Schauspielerin, Berlin Mr. Pianoman - Thomas Krüger, Berlin Toni Kater, Songwriterin, Berlin Paula Linke, Liedermacherin, Leipzig Victor Rodriguez, Sänger, Berlin Franziska Günther, Musikerin und Sängerin, Berlin Mark Scheibe, Sänger, Berlin Moritz Peter Gläser, Singer/Songwriter, Berlin Patenschaften 2023, im 5. Jubiläumsjahr Dota Kehr, Liedermacherin, Berlin Gayle Tufts, Commedienne, Berlin Teresa Bergman, Songwriterin, Neuseeland Atrin Madani, Jazz-Sänger, Berlin Wladimir Kaminer, Schriftsteller, Berlin Daniel Hilpert, Popmusiker, Bad Saarow Elisabeth Stützer, Mezzosopranistin, Rundfunkchor Berlin Käthe von T., Sängerin, Schauspielerin, Berlin Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa a.D. Patenschaften 2018 - 2022 Burkhard v. Puttkamer, Bariton, Berlin Bastian Bandt, Liedermacher, Brandenburg Johanna Zeul, Liedermacherin, Berlin Rainer Bielfeldt, Komponist und Interpret, Berlin Dirk Zöllner, Ostrocker, Berlin Angelika Mann, Schauspielerin und Sängerin, Berlin Sven van Thom, Songwriter (Sofaplanet), Berlin Jade Pearl Baker, Drag-Queen und Sängerin, Berlin Delle Kriese, Schlagzeuglegende, Weimar LÜÜL, West-Berlin-Ikone, 17 Hippies, Berlin Roman Shamov, Sänger und Schauspieler, Berlin Nils Düwell, TV-Schauspieler und Intendant, Waren/Müritz Aladdin Haddad, Gitarrist, Flamenco-Spieler, Damaskus/Bremen Ben Barrit, Songwriter, London Markus Paulick, Sänger, Berlin Gappo, zweifacher Deutscher Meister im Beatboxen, Berlin Potsch Potschka, Komponist, Berlin Georgie Fischer, Songwriterin, Australien Hans-Jürgen Schatz, Schauspieler, Berlin Heike Feist, Schauspielerin, Berlin Thomas Putensen, Sänger, Greifswald Dominik Bartels, Poetry-Slammer, Autor, Helmstedt SEDLMEIR, Krautrocker, Berlin Enno Kraus, Chansonnier, Berlin UNSERE ACTS DES JAHRES Act des Jahres 2025 Die Musik-Kabarettisten Ernst Deslebens Act des Jahres 2024 Der Klavier-Kabarettist Andreas Langsch Act des Jahres 2023 Die Musik-Kabarettist:innen PASSIVATTRAKTIV Act des Jahres 2022 Der Popmusiker Tito Act des Jahres 2021 Das Folk-Pop-Duo LANIE'S WILLOW Act des Jahres 2019 Die Indie-Rockband PLEKHEAD DIE SPOTIFY-PLAYLIST mit Musik der Teilnehmer:innen unseres Open Mics kuratiert von Arno Zillmer DIE SOCIAL-MEDIA-KANÄLE Instagram Facebook #arnozillmersopenmic DER TITELSONG In der Schwitzkasten-Version von Tito feat. Arno Zillmer (2024)

Arno Zillmers Open Mic in der WABE Berlin ARNO ZILLMER & GÄSTE
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

Tod eines Handlungsreisenden

@ Berliner Ensemble › Neues Haus

Willy Loman ist ein Selfmademan! Vor mittlerweile ein paar Jahrzehnten war er einer der Fleißigsten seiner Branche. Er war erfolgreich. Leider läuft das Geschäft heute nicht mehr so gut und während sich die Rechnungen stapeln, ändern sich die Zeiten – nur Willy nicht. Er kann nicht verstehen, warum harte Arbeit und der Glaube an sich selbst nicht mehr reichen sollen. Was ihm bleibt, sind seine Träume, der Stolz und die Nostalgie. Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" zeigt den Abstieg eines Mannes, der bedingungslos an den "American Dream" glaubt und dabei dessen Brutalität übersieht: all die Lügen, die wir uns erzählen, um unsere Sehnsucht nach Macht, nach Sicherheit und nach Anerkennung zu rechtfertigen; all die Menschen, die wir opfern für unsere Erwartungen; aber auch die Momente, in denen Gemeinschaft trotz allem doch möglich gewesen wäre. Max Lindemann ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und studierte Schauspielregie. Nach seinem Debüt mit "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" inszenierte er am Berliner Ensemble zuletzt die Uraufführung von Sibylle Bergs "Es kann doch nur noch besser werden" und die inszenierte Lesung von Michel Friedmans "Fremd" mit Sibel Kekilli. Von Angst und SehnsuchtVor kurzem tauchte ein Brief Arthur Millers auf, in dem er einer damaligen Studentin Einblicke in das gibt, was ihm beim "Tod eines Handlungsreisenden" wichtig war. Als zentrales Problem beschreibt er darin ein gesellschaftliches Ideal, das Menschen nicht dafür schätze, was sie gemeinsam für und mit anderen erreichen; sondern vielmehr dafür, was sie "akkumulieren" – also an Macht, Geld und Status anhäuften. Dieses Ideal, so Miller, führe zu Hass untereinander und begründe schließlich unsere Ängste. Mehr noch: "…ob man darin erfolgreich ist oder nicht, früher oder später wird man sich seiner Leere, seiner inneren Armut und seiner Isolation von der Menschheit bewusst." Millers Ringen um die Ideale unserer Gesellschaft ist 75 Jahre alt, es ist – so weit weg uns der Beruf des Handlungsreisenden heute auch scheint – genauso aktuell wie die Lügen, die wir uns erzählen, um unser Verlangen nach Macht, nach Sicherheit und nach Anerkennung zu rechtfertigen. Es ist genauso aktuell, wie die Suche nach Vergebung von all den Menschen, die wir opfern für unsere Erwartungen. Aber auch so aktuell, wie die Sehnsucht nach Momenten, in denen Gemeinschaft trotz allem doch möglich ist. Von Johannes Nölting

Berlin Berliner Ensemble
CC BY-SA 3.0 – http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

Jörg Knör

DAS GROSSE FINALE - Die Abschieds-Show

@ Die Wühlmäuse

Nach über 40 Jahren Theater-Touren, 30 Programmen, 18 Rückblick-Shows und weit mehr als 5.000 Vorstellungen ist 2026 für Jörg Knör das Abschiedsjahr von seinen Theater-Gastspielen. „DAS GROSSE FINALE!“ steht Titel-gemäß am Ende der beeindruckenden Karriere des Bambi-Preisträgers und ist deshalb als Sonder-Show so einzigartig wie dieser besondere Moment im Leben des Entertainers und Ausnahmekünstlers. Teilen Sie Jörg Knörs fröhliches Goodbye vom Tourleben und die lustigen, spannenden, oft kuriosen Erinnerungen, die damit verbunden sind. Erleben Sie die Highlights seiner unerreichten Parodien und freuen Sie sich auf bisher Unerzähltes. Jörg Knör, der in den 1990er Jahren mit seiner ZDF-Show bis zu 8 Millionen Zuschauer erreichte hat trotz seiner Fernseherfolge das „Live on stage“ immer bevorzugt. Die Theaterbühne wurde seine kreative Spielwiese mit der Freiheit, ständig neues auszuprobieren und sich so weiterzuentwickeln. „Im Theater bin ich erwachsen geworden“. In seinem „GROSSEN FINALE“ möchte er dankbar zurückgeben. Ein Glück, das er immer gerne mit seinem Publikum geteilt hat. Abschied ist für Jörg Knör also kein „scharfes Schwert“, sondern eher der demütige Rückblick auf eine erfüllte, schöne Zeit und der vorfreudige Ausblick auf ein neues Kapitel mit reichlich Freifläche, die ihn sicher schnell zu neuer „Bebauung“ einlädt. Aber erst einmal freut sich Jörg Knör auf den Abend mit Ihnen! Für Getränke ist gesorgt, Taschentücher bringen Sie bitte selbst mit. • Homepage von Jörg Knör

Jörg Knör
Copyright © Jörg Knör_KI
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

SECHSER & DJ DISPO

@ Feierwerk › Hansa 39

Schwarz weiss Portrait von zwei Personen in dunklem Licht, im Hintergrund der Hinterkopf einer weiteren Person
Tafarel Müller
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

THE SISTERS OF MERCY

@ Kesselhaus

Präsentiert von Sonic Seducer, laut.de, Rock Antenne und curt The Sisters of Mercy sind seit über 40 Jahren aktiv und auch ohne neue Musik seit mehr als 30 Jahren, haben sie sich Legendenstatus erspielt. Bis heute ist die Band um Mastermind Andrew Eldritch die Messlatte, wenn es um ihre ganz eigene Art von Rock geht. Nun kommen sie diesen Herbst auf ausgedehnte Tour durch Deutschland. Ein Teil Punk, ein Teil Psychedelic, ein Teil Industrial, ein Teil David Bowie und ein paar würzige Beigaben aus weiteren Genres waren nötig, um Anfang der 80er-Jahre einen komplett neuen Klang zu schaffen. Gegründet 1980 in Leeds und benannt nach einem Leonard Cohen-Song, bewiesen The Sisters of Mercy mit ihrem besonderen Stil, wie Musik in der damaligen Post-Punk-Ära eben auch klingen kann – und das mit Erfolg. Das 1987 erschienene Album „Floodland“ brachte der Band ihren großen Durchbruch mit Tracks wie „Dominion“, „Lucretia My Reflection“ und natürlich dem über zehnminütigen Opus „This Corrosion“, die bis heute ihren epischen Klang auf den Tanzflächen verbreiten. Der 1990 folgende Nachfolger „Vision Thing“ markierte eine stilistische Weiterentwicklung der Band und zeichnete sich durch einen härteren, stärker vom Metal beeinflussten Sound aus, behielt jedoch den für die Band typischen Drum-Machine-Klang und die lyrische Mehrdeutigkeit bei. In den 90ern verlagerte Eldritch seinen Fokus statt auf die Veröffentlichung von Musikaufnahmen auf Live-Auftritte. Obwohl The Sisters of Mercy seitdem kein Album mehr veröffentlicht haben, ist ihre Popularität und ihr Einfluss im Laufe der Zeit nur noch gewachsen. Zusammen mit Bands wie Bauhaus, Joy Division, Red Lorry Yellow Lorry oder The Cure bildeten die Gnadenschwestern ein stabiles Grundgerüst, auf dem Generationen von Musiker*innen aufbauen konnten. Nicht nur die Band, auch ihre Live-Auftritte sind legendär. Inzwischen sind Eldritch und der Drumcomputer Doktor Avalanche am Schlagzeug die einzigen verbliebenen Mitglieder aus der alten Zeit. Was dem Sound von The Sisters of Mercy keinen Abbruch tut. Mit seinem prägenden Katalog ist dieses musikalische Projekt in seinen wechselnden Besetzungen ein Garant für grandiose Konzerterlebnisse und Abende, die niemals auch nur im Ansatz so etwas wie Nostalgie verströmen. Dafür sorgen die fantastischen Coverversionen und natürlich die alten und trotzdem ewig frischen Songs dieser Legenden.

Schwarz‑Weiß‑Foto für das Event von THE SISTERS OF MERCY mit den drei Künstlern mit E‑Gitarren
Lara Aemee
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

Dirty Three

@ Columbia Theater

Dirty Three
Mi, 4. Nov 2026, 20:00 · Einlass 19:00

BRIAN FALLON & THE PAINKILLERS

„Not Bad for New Jersey Tour" + Special Guest: CHRIS FARREN

@ Astra Kulturhaus Berlin › Astra Berlin

Manche Musiker*innen altern in Würde, indem sie leiser werden. Sie wählen den Rückzug ins Akustische, drosseln das Tempo und blicken altersweise auf das eigene Werk. Und dann gibt es Brian Fallon. Der Frontmann der PunkrockInstitution The Gaslight Anthem macht auf seinem fünften Soloalbum „Not Bad for New Jersey“ genau das Gegenteil: Er dreht die Verstärker auf. Fallon feiert die Rückkehr zur ungestümen Romantik jener Rocksongs, die ihn als Jugendlichen prägten. Es ist eine Hommage an die Unvernunft sowie an Figuren, die zu viel riskieren und bedingungslos lieben. Musikalisch schlägt sich das in einer rasanten Mischung aus PowerPop und Heartland-Rock nieder. Produziert von Butch Walker und größtenteils live in der Nähe von Nashville eingespielt, verweigert sich die Platte jeder zynischen Abgeklärtheit. Stattdessen regiert die pure, raue Energie, unterstützt von hochkarätigen Gästen wie Brandon Flowers (The Killers) oder Def-Leppard-Gitarrist Phil Collen. Diese kompromisslose Leidenschaft entfaltet ihre wahre Kraft dort, wo Fallons Musik seit jeher zu Hause ist: auf der Bühne. Live-Konzerte sind für den Songwriter aus New Jersey keine bloße Pflichtübung, sondern das eigentliche Zentrum seines Schaffens. Wenn Fallon mit seiner Reibeisenstimme vor das Publikum tritt, überträgt sich die Dynamik der LiveAufnahmen direkt in den Saal. Seine Tourneen leben von diesem kollektiven Moment des Ausbrechens, in dem die Grenze zwischen Band und Publikum verschwindet. Es geht um das gemeinsame Erleben von Songs, die vom Scheitern und Wiederaufstehen erzählen, Hymnen für die Außenseiter*innen, die trotz aller Rückschläge weitermachen. Auf der Bühne wird diese geteilte Melancholie zu einer feierlichen Euphorie. Das Album reflektiert diese Live-Energie perfekt. Der wuchtige Titelsong blickt fast ungläubig auf das eigene Überleben zurück, während das mit Brandon Flowers geschriebene „Love at the End of the World“ ganz ohne Refrain auskommt und eine hypnotische Dringlichkeit entwickelt. Selbst ein rasanter Punk-Song über den Ramones-Bassisten Dee Dee Ramone fügt sich nahtlos in das Bild eines Künstlers, der lieber mit Vollgas scheitert, als auf Nummer sicher zu gehen. Fallon sucht in seinen Texten bewusst die Geschichten derer, die am Ende nicht triumphieren, aber es mit einer brennenden Leidenschaft versucht haben. Wer diese ungezähmte Hingabe selbst erleben möchte, muss nicht mehr lange warten. Im Herbst 2026 kommt Brian Fallon für vier exklusive Konzerte nach Deutschland.

BRIAN FALLON & THE PAINKILLERS
Mi, 4. Nov 2026, 20:00

Rashiyah Elanga: Another dream under the Troposphere | Eröffnung der Ausstellung

@ Campus Westend, IG-Farben-Haus, IG 7.511

Eine kongolesische Astronautin, eine utopische Weltraummission und die Frage nach kolonialen Kontinuitäten: In „Another dream under the Troposphere“ (2023) entwirft Rashiyah Elanga eine afrofuturistische Erzählung über die Expansion ins Weltall. Die 18-minütige Videoarbeit wird vom 4. November bis zum 9. Dezember 2026 in der Studiengalerie 1.357 präsentiert. In dem Video begibt sich die Astronautin Elie auf eine Reise zum Jupitermond Europa, um die Möglichkeiten einer zukünftigen menschlichen Besiedlung zu erforschen. Doch im Verlauf dieser Mission werden sowohl Elies Selbstverständnis als auch ihre utopische Vorstellung eines Lebens auf Europa zunehmend erschüttert: Inwiefern lässt sich ein Leben auf dem Mond mit Elies Identität vereinbaren?Und wird sie von den Mondbewohner*innen so akzeptiert werden, wie sie ist? In “Another dream under the Troposphere“ verknüpft Rashiyah Elanga (they/them) die Expansion ins Weltall mit Fragen Schwarzer Identität und kolonialer Kontinuitäten. Damit bereichert they aktuelle Debatten über die Nutzung des Weltraums durch eine dekoloniale Perspektive. Um wessen Zukunft geht es bei der Expansion, und wer gestaltet diese? Die DIY-artige Bildsprache aus Film und digitaler Fotocollage öffnet die Frage nach der Gestaltung des Weltraums für eine Vielzahl von Perspektiven: Anstatt die Imagination des Weltraums einer hochtechnologisierten, institutionell legitimierten Bildproduktion zu überlassen, übersetzt sie den scheinbar unzugänglichen Kosmos in eine zugängliche, handgemacht wirkende Bildwelt. Kooperationen und begleitendes Programm Die Ausstellung in der Studiengalerie 1.357 knüpft an das Seminar „Digital Cosmologies“ an und ist Teil einer Kooperation mit dem Museum Giersch der Goethe-Universität und dem Atelierfrankfurt. Das MGGU – Museum Giersch der Goethe-Universität zeigt vom 6. November 2026 bis zum 30. Mai 2027 die Ausstellung „Deep Field“. In diesem Kontext findet dort am 21. November 2026 die Performance-Nacht „Tomorrow’s realm“ mit Ege Aktepe, Jiyoung Wi, Thomias Radin, Weronika Wysocka, Oksana Pawelko und Charmaine Poh statt. Kuratiert wird die Veranstaltung von Studierenden der Curatorial Studies der Goethe-Universität Frankfurt und der Hochschule für Bildende Künste–Städelschule. Das Atelierfrankfurt zeigt vom 30. Oktober 2026 bis zum 11. Februar 2027 in der RAMPE die Neuproduktion „From Dust to Data“ von Nina Caviezel. Fotografien, Archivmaterial und die 22-minütige Videoarbeit beleuchten die Reinraumtechnologien und Datenprozesse, die Weltraumteleskope wie Hubble und James Webb ermöglichen. Weitere Infos zur Ausstellung "Rashiyah Elanga: Another dream under the Troposphere" → STUDIENGALERIE 1.357 Die seit 2010 existierende STUDIENGALERIE 1.357 ist ein Lehr- und Lernprojekt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften. Die Studiengalerie versteht sich als Lehr- und Lernort, in dem durch Kunst aktuelle gesellschaftspolitisch relevante Themen in die Universität hineingetragen werden. Studierende lernen komplexe Thematiken international anerkannter Künstler*innen aufzubereiten. Die Studiengalerie 1.357 ist öffentlich zugänglich und richtet sich sowohl an ein universitäres Publikum als auch an die Frankfurter Öffentlichkeit.

Mi, 4. Nov 2026, 20:15 – 22:00

UNIDRAM: VIOLENT

@ Waschhaus Potsdam › Waschhaus – Arena

UNIDRAM 2026 32. Internationales Theaterfestival Potsdam | 3. – 7. November 2026 VIOLENT Performance Skurril, barock und rasant – in „VIOLENT“ entfaltet sich ein dadaistisch-poetischer Raum voller gegensätzlicher Ideen und ungebremster Reizüberflutung. Inspiriert von Fotos, GIFs und Videos der digitalen Medien wird die Ideologie des Konsumismus als unausweichliches Lebensmodell bis zum Äußersten getrieben. Die beiden fast zwillingsgleichen Protagonistinnen irrlichtern durch eine alogische Welt wie durch einen Vergnügungspark mit hohem Potenzial für aberwitzige Unfälle. In einer absurden Mixtur aus Tanz, Clownerie, Zirkus und Gesang entfaltet sich zwischen Eskalation und Exzess eine enthemmte Welt, in der Kontrolle, Urteilsvermögen und Bedeutung keine Chance mehr zu haben scheinen. Produktion unterstützt von Saint-Brieuc Armor Agglomération, Conseil départemental des Côtes d’Armor, Région Bretagne, DRAC Bretagne, DGCA Koproduktion mit La Passerelle (St Brieuc), Le Club des Six (Région Bourgogne-Franche-Comté), La Transverse (Corbigny), Théâtre de l'Unité (Audincourt), Réseau RADAR: Le Fourneau – CNAREP (Brest) / Les Jardins de Brocéliande (Bréal-sous-Montfort), Association Rue dell Arte (Moncontour), L'Avant-Scène (Cognac), Furies (Châlons-en-Champagne), Théâtre du Champ au Roy (Guingamp), Centre culturel de La Ville Robert (Pordic), Kastell d’Ô – Centre culturel d’Uzel, Le Plongeoir – Pôle Cirque Le Mans Sarthe Pays de la Loire, Le Petit Écho de la Mode (Châtelaudren), Le CREA (Saint-Georges-de-Didonne), La Martofacture (Sixt-sur-Aff) Société Protectrice de Petites Idées (Frankreich) Die 2014 in der bretonischen Stadt Guingamp gegründete Société Protectrice de Petites Idées (SPPI) ist eine interdisziplinäre Kompanie, die hybride Projekte zwischen Tanz, Zirkus, Performance und Video realisiert. Ihr Markenzeichen ist die elektrisierende Spannung zwischen technischer Präzision und dem Charme des Improvisierten. Gleichzeitig kitschig, burlesk und mit einem Hauch von Trash entzieht sich die Ästhetik ihrer Inszenierungen jeder Kategorisierung. Ihr Ziel ist es, künstlerische Freiheit radikal zu leben und das Publikum genau dadurch herauszufordern. Inzwischen sind ihre Produktionen auf Tournee durch ganz Frankreich und Europa. Regie, Performance Nanda Suc, Aude Martos Licht Aleth Depeyre, Loïc Chauloux Sound Camille Urvoy Video, Künstlerische Unterstützung Federico Robledo Bühnenbild, Requisiten Julia Cholet, Frédérique Melin, Marianne Millet, Emma Romer, Elsa Pottier, Éloïse Simonis, Héloïse Calmet Sounddesign Mehdi Azema, Simon Remaud, Nanda Suc, Aude Martos Outside Eye Chloé Derrouaz, Anna Von Grünigen Administration Emmanuelle Nonet Produktion Société Protectrice de Petites Idées Wann: Di. 03.11., 20.00 Uhr Festivaleröffnung Mi. 04.11., 20.15 Uhr Wo: Waschhaus Arena, Schiffbauergasse 5 Eintritt: Preisgruppe A: 23 Euro / ermäßigt 16 Euro (Abendkasse: +2 Euro) Dauer: 60 Min., in leicht verständlichem Englisch Information: Enthält Stroboskoplicht Infos unter: www.societeprotectricedepetitesidees.com Mit freundlicher Unterstützung Waschhaus Potsdam Foto: Sébastien Armengol

UNIDRAM: VIOLENT
Mi, 4. Nov 2026, 20:15

DIGGER

@ E-Werk Erlangen › E-Werk Kino

DIGGER