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Lilienthalallee 37, 80939 München, DE

Kesselhaus

Kesselhaus

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Events an diesem Ort

Dienstag, 3. November

Di, 3. Nov 2026, 20:00

Brian Fallon & The Painkillers

@ Kesselhaus

Brian Fallon & The Painkillers im November mit neuem Album auf Tour Präsentiert von VISIONS und Radio BOB! Special Guest: Chris Farren Manche Musiker*innen altern in Würde, indem sie leiser werden. Sie wählen den Rückzug ins Akustische, drosseln das Tempo und blicken altersweise auf das eigene Werk. Und dann gibt es Brian Fallon. Der Frontmann der Punkrock-Institution The Gaslight Anthem macht auf seinem fünften Soloalbum „Not Bad for New Jersey“ genau das Gegenteil: Er dreht die Verstärker auf. Fallon feiert die Rückkehr zur ungestümen Romantik jener Rocksongs, die ihn als Jugendlichen prägten. Es ist eine Hommage an die Unvernunft sowie an Figuren, die zu viel riskieren und bedingungslos lieben. Musikalisch schlägt sich das in einer rasanten Mischung aus Power-Pop und Heartland-Rock nieder. Produziert von Butch Walker und größtenteils live in der Nähe von Nashville eingespielt, verweigert sich die Platte jeder zynischen Abgeklärtheit. Stattdessen regiert die pure, raue Energie, unterstützt von hochkarätigen Gästen wie Brandon Flowers (The Killers) oder Def-Leppard-Gitarrist Phil Collen. Diese kompromisslose Leidenschaft entfaltet ihre wahre Kraft dort, wo Fallons Musik seit jeher zu Hause ist: auf der Bühne. Live-Konzerte sind für den Songwriter aus New Jersey keine bloße Pflichtübung, sondern das eigentliche Zentrum seines Schaffens. Wenn Fallon mit seiner Reibeisenstimme vor das Publikum tritt, überträgt sich die Dynamik der Live-Aufnahmen direkt in den Saal. Seine Tourneen leben von diesem kollektiven Moment des Ausbrechens, in dem die Grenze zwischen Band und Publikum verschwindet. Es geht um das gemeinsame Erleben von Songs, die vom Scheitern und Wiederaufstehen erzählen, Hymnen für die Außenseiter*innen, die trotz aller Rückschläge weitermachen. Auf der Bühne wird diese geteilte Melancholie zu einer feierlichen Euphorie. Das Album reflektiert diese Live-Energie perfekt. Der wuchtige Titelsong blickt fast ungläubig auf das eigene Überleben zurück, während das mit Brandon Flowers geschriebene „Love at the End of the World“ ganz ohne Refrain auskommt und eine hypnotische Dringlichkeit entwickelt. Selbst ein rasanter Punk-Song über den Ramones-Bassisten Dee Dee Ramone fügt sich nahtlos in das Bild eines Künstlers, der lieber mit Vollgas scheitert, als auf Nummer sicher zu gehen. Fallon sucht in seinen Texten bewusst die Geschichten derer, die am Ende nicht triumphieren, aber es mit einer brennenden Leidenschaft versucht haben.

Brian Fallon mit dunkler Lederjacke, die er sich an den Kopf hochzieht, mit ernstem Blick zur Seite
Danny Clinch

Mittwoch, 4. November

Mi, 4. Nov 2026, 20:00

THE SISTERS OF MERCY

@ Kesselhaus

Präsentiert von Sonic Seducer, laut.de, Rock Antenne und curt The Sisters of Mercy sind seit über 40 Jahren aktiv und auch ohne neue Musik seit mehr als 30 Jahren, haben sie sich Legendenstatus erspielt. Bis heute ist die Band um Mastermind Andrew Eldritch die Messlatte, wenn es um ihre ganz eigene Art von Rock geht. Nun kommen sie diesen Herbst auf ausgedehnte Tour durch Deutschland. Ein Teil Punk, ein Teil Psychedelic, ein Teil Industrial, ein Teil David Bowie und ein paar würzige Beigaben aus weiteren Genres waren nötig, um Anfang der 80er-Jahre einen komplett neuen Klang zu schaffen. Gegründet 1980 in Leeds und benannt nach einem Leonard Cohen-Song, bewiesen The Sisters of Mercy mit ihrem besonderen Stil, wie Musik in der damaligen Post-Punk-Ära eben auch klingen kann – und das mit Erfolg. Das 1987 erschienene Album „Floodland“ brachte der Band ihren großen Durchbruch mit Tracks wie „Dominion“, „Lucretia My Reflection“ und natürlich dem über zehnminütigen Opus „This Corrosion“, die bis heute ihren epischen Klang auf den Tanzflächen verbreiten. Der 1990 folgende Nachfolger „Vision Thing“ markierte eine stilistische Weiterentwicklung der Band und zeichnete sich durch einen härteren, stärker vom Metal beeinflussten Sound aus, behielt jedoch den für die Band typischen Drum-Machine-Klang und die lyrische Mehrdeutigkeit bei. In den 90ern verlagerte Eldritch seinen Fokus statt auf die Veröffentlichung von Musikaufnahmen auf Live-Auftritte. Obwohl The Sisters of Mercy seitdem kein Album mehr veröffentlicht haben, ist ihre Popularität und ihr Einfluss im Laufe der Zeit nur noch gewachsen. Zusammen mit Bands wie Bauhaus, Joy Division, Red Lorry Yellow Lorry oder The Cure bildeten die Gnadenschwestern ein stabiles Grundgerüst, auf dem Generationen von Musiker*innen aufbauen konnten. Nicht nur die Band, auch ihre Live-Auftritte sind legendär. Inzwischen sind Eldritch und der Drumcomputer Doktor Avalanche am Schlagzeug die einzigen verbliebenen Mitglieder aus der alten Zeit. Was dem Sound von The Sisters of Mercy keinen Abbruch tut. Mit seinem prägenden Katalog ist dieses musikalische Projekt in seinen wechselnden Besetzungen ein Garant für grandiose Konzerterlebnisse und Abende, die niemals auch nur im Ansatz so etwas wie Nostalgie verströmen. Dafür sorgen die fantastischen Coverversionen und natürlich die alten und trotzdem ewig frischen Songs dieser Legenden.

Schwarz‑Weiß‑Foto für das Event von THE SISTERS OF MERCY mit den drei Künstlern mit E‑Gitarren
Lara Aemee

Mittwoch, 18. November

Mi, 18. Nov 2026, 20:00

KINGFISHR

@ Kesselhaus

Aufschauen, unterhaken, mitsingen – Kingfishr bringen Folk voll irischer Seele nach Deutschland Präsentiert von event., MusikBlog.de & Bedroomdisco Support: TADHG NOLAN Sie fanden sich an der University of Limerick, schrieben ihre Songs am Küchentisch eines Tipperary-Bauernhofes und haben dabei, ganz ohne großen Plan, eine der erstaunlichsten Erfolgsgeschichten der irischen Musikszene hingelegt: Kingfishr, das Trio um Frontmann Eddie Keogh, Bassist Eoin „Fitz“ Fitzgibbon und Banjospieler Eoghan „McGoo“ McGrath, sind der Beweis, dass Folk-Songs zu Hymnen werden und die halbe Welt mitreißen können. Die drei irischen Freunde haben in kürzester Zeit einen Weg von der Studentenbude bis in die zweifach ausverkaufte, 15.000 Plätze fassende 3Arena in Dublin zurückgelegt. Über 300 Millionen Streams, mehr als zwei Millionen monatliche Hörer*innen auf Spotify und eine irische Hymne, die in ihrer Heimat bereits 14-fach Platin erreicht hat: „Killeogh“. Aber Zahlen erzählen nie die ganze Geschichte. Was das irische Trio wirklich auszeichnet, ist die Fähigkeit, einen Raum, so groß wie ein Flughangar, so zu füllen, dass er sich intim anfühlt und gleichzeitig kollektiv und ausgelassen. Musikalisch stehen Kingfishr für melodiestarken, folk-verwurzelten Pop aus dem Herzen. Fitzgibbon und McGrath bringen Hintergründe in der traditionellen irischen Musik mit und die reiche irische Erzähltradition schlägt sich unmittelbar in den Songs nieder. „Jemand hat mir neulich gesagt, dass drei Jungs aus Dublin oder London diese Musik nicht machen könnten“, sagt Fitzgibbon. „Wo wir herkommen, ist immer ein Teil davon.“ Ihr Debütalbum „Halcyon“ ist ein Versprechen, das die Live-Shows einlösen. Songs wie „Shot in the Dark“, geschrieben in dem Moment, als die drei beschlossen, ihre Brotjobs an den Nagel zu hängen und auf ihre Musik zu setzen, oder das galoppierende „Shadow“ zeigen eine Band, die mitten im Wachsen ist – und bewusst offen zeigt, wie sie mit Dingen experimentieren, ohne den Prozess hinter verschlossenen Türen zu verstecken. Mit ihren neuesten Veröffentlichungen „The Blade“ feat. Matt Corby und „The Sun Never Settles“, das zuletzt als BBC Radio 1 Hottest Record premiered wurde, zeigt die Band, dass sie längst nicht fertig ist. Während die anstehende Irlandtour diesen Sommer durch Stadien und Arenen bereits jetzt restlos ausverkauft ist, kündigt die Band nun auch neue Termine in Europa an. Und wer die Halcyon-Tour bereits erlebt hat, weiß: In einer Zeit, in der Köpfe meistens nach unten gebeugt sind, haben die drei Jungs irgendwie herausgefunden, wie man Menschen wieder in den Moment holt.

Kingfishr, drei Musiker in lässiger Kleidung lehnen und sitzen vor einer verwitterten Hauswand mit Metallrolltor in urbaner Umgebung
Casey King

Donnerstag, 19. November

Do, 19. Nov 2026, 20:00

Boy Harsher

@ Kesselhaus

Boy Harsher Supports: Choir Boy, Kontravoid Präsentiert von: egoFM Nach Monaten im Studio, zwischen Streaming Veröffentlichungen und neuen Projekten, wächst bei vielen Bands irgendwann wieder die Sehnsucht nach der Bühne. Erst im direkten Austausch mit dem Publikum entfalten Songs ihre ganze Kraft, bekommen neue Dynamik und entwickeln eine Intensität, die sich kaum aufnehmen lässt. Genau an diesem Punkt setzen Boy Harsher an. Mit ihrer neuen „The Heartbreak Tour 2026“ kehrt das US amerikanische Duo im Herbst auf die europäischen Konzertbühnen zurück und bringt erstmals die neuen Stücke des kommenden Albums „Get Mean“ mit. Den Auftakt machte erst vor wenigen Tagen die Single „Jeans“, die zugleich das erste musikalische Lebenszeichen seit längerer Zeit und der Vorbote eines neuen Kapitels ist. Nach Jahren, in denen sich Jae Matthews und Augustus „Gus“ Muller verstärkt Film- und Soundtrack-Projekten widmeten, richtet sich der Blick nun wieder auf das, was Boy Harsher seit ihrer Gründung 2014 zu einer der prägenden Bands zwischen Dark Wave, EBM und minimalistischem Electro-Pop gemacht hat: eindringliche Songs, reduzierte Arrangements und eine unverwechselbare Atmosphäre. Kennengelernt haben sich Matthews und Muller während ihres Filmstudiums in Savannah, Georgia. Die gemeinsame Leidenschaft für das Kino prägt ihre Arbeit bis heute. Mit „The Runner“ veröffentlichten sie 2022 nicht nur einen gefeierten Soundtrack, sondern auch einen selbst geschriebenen und inszenierten Horror-Kurzfilm. Derzeit arbeitet das Duo an seinem ersten Spielfilm „The Lonely Woman“, für den unter anderem Chloë Sevigny, FKA twigs, Sturgill Simpson und Will Oldham vor der Kamera stehen. Auch musikalisch waren Boy Harsher nie ausschließlich einer Szene verpflichtet. Post-Punk, Industrial, Minimal Synth und Electronic Body Music verschmelzen zu einem Sound, der ebenso kühl wie emotional wirkt. Mullers analoge Synthesizer und druckvolle Beats bilden das Fundament, während Matthews mit ihrer markanten Stimme und ihrer eindringlichen Bühnenpräsenz jedem Song zusätzliche Tiefe verleiht. Nebel, sparsames Lichtdesign und massive Bassfrequenzen machen ihre Konzerte zu einem intensiven Gesamterlebnis, das weit über die Musik hinausreicht. Die kommende Europa-Tour schließt an einen ausgedehnten Nordamerika-Abschnitt an und markiert die erste größere Konzertreise des Duos auf dem Kontinent seit längerer Zeit. Für viele Fans bietet sich damit erstmals die Gelegenheit, die neuen Songs von „Get Mean“ live zu erleben – gemeinsam mit Stücken aus einer Diskografie, die sich in den vergangenen Jahren den Ruf eines modernen Klassikers der elektronischen Underground-Szene erarbeitet hat. Im Herbst 2026 kommen Boy Harsher für insgesamt sieben Konzerte nach Deutschland und Österreich. Bei zahlreichen Terminen der „The Heartbreak Tour 2026“ begleitet sie zudem die US-amerikanische Synth-Pop-Band Choir Boy, deren melancholischer Sound zwischen Dream Pop, Post-Punk und den Synthesizerklängen der 1980er-Jahre den Abend stimmungsvoll eröffnet.

Porträt von zwei Personen in heller Kleidung vor einer weißen Wand, frontal zur Kamera blickend.
Propeller Music & Event GmbH

Donnerstag, 26. November

Do, 26. Nov 2026, 19:00

ELUVEITIE

@ Kesselhaus

Das Schweizer Metal-Kollektiv ELUVEITIE hat eine umfangreiche EU-/UK-Headliner-Tour angekündigt und bringt dabei seinen unverwechselbaren Mix aus Melodic Death Metal und Celtic Folk zu Fans in ganz Europa. Als Support sind die Industrial-Metal-Pioniere Pain mit dabei. Ergänzt wird das Package durch die finnische Melodic-Death-Metal-Formation Wolfheart als Special Guests. Über nahezu einen ganzen Monat hinweg und mit Stopps in insgesamt 23 Städten, verspricht die Tour ein kompromissloses und intensives Live-Erlebnis – ganz so, wie man es von ELUVEITIE kennt. Nach einem triumphalen Festival-Sommer und einer Reihe ausverkaufter Headliner-Shows, reitet das Kollektiv weiter auf der Erfolgswelle seines aktuellen Kapitels. Fans dürfen sich auf eine dynamische Setlist freuen, die neue Hymnen mit beliebten Klassikern verbindet – eine Feier der Vergangenheit, der Gegenwart und der stetig wachsenden Zukunft der Band. ELUVEITIE dazu: „Wir freuen uns riesig, die ÀNV-RISING-Reise fortzusetzen! Begleitet uns diesen November und Dezember, wenn wir gemeinsam mit Pain und Wolfheart auf die Bühnen Europas zurückkehren. Wo sehen wir euch?“ Es gilt das Jugendschutzgesetz: Kinder unter 6 Jahren haben keinen Zutritt zur Veranstaltung, Kinder zwischen 6 und (unter) 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Ab einem Alter von 14 Jahren darf die Veranstaltung auch alleine ohne Erziehungsberechtigte besucht werden. Wir empfehlen in jedem Fall einen Altersnachweis mit zu führen.

Outdoor-Foto für das Event von Eluveitie mit der gesamten Band (alle Mitglieder gemeinsam im Freien).
Global Concerts GmbH

Freitag, 27. November

Fr, 27. Nov 2026, 20:00

dicht & ergreifend - Zweiländerdreieck - Tour 2026 / 2027

@ Kesselhaus

Sommer, Sonne, Sollbruchstelle. Die »Dichtis« sind wieder da und veröffentlichen nun ihre erste Single »Egal« aus ihrem neuen Album »Das Zweiländerdreieck«, welches am 02. Oktober 2026 erscheinen wird. Live sind sie damit dann ab Herbst 2026 zu erleben. In München treten sie am 27.+28.11.2026 im Kesselhaus auf. Das neue Album der »Dichtis« sorgt schon jetzt nicht nur für Gesprächsstoff, sondern gar für Empörung. Dort, wo sich die Einen nach Jahren des Wartens vor ausgelassener Freude in die Arme fallen, schlagen die Anderen schockiert die Hände über dem Kopf zusammen. Was ist da los? Nach ihrer Album-Trilogie in Mundart reißen Dutti & Urkwell die fabulöse Büchse der Pandora auf. Ob dieser Schritt unweigerlich im Verlust ihres Kult-Statuses mündet, oder sie sich neue Dimensionen im Dreieck Deutschland, Österreich und der Schweiz erschließen, wird sich zeigen, wenn die Scheibe zu rotieren beginnt. »Das Zweiländerdreieck« hat es faustdick hinter den Ohren, zumal es sich um das erste Konzeptalbum der »Dichtis« handelt und zugleich mal wieder mit einer inhaltlichen Gnackwatschn, pardon: einer hochdeutschen Genick-Schelle, zu rechnen ist. Die Hälfte der Songs kommt im vertrauten Dialekt, die andere Hälfte in Hochdeutsch. Was wie Identitätsverlust wirkt, entpuppt sich als Generalangriff auf blinde Traditionen und inkludiert endlich auch jene, die bisher nur zustimmend auf die Beats mitgenickt haben. Kinder unter 6 Jahren haben keinen Zutritt zur Veranstaltung, Kinder zwischen 6 und (unter) 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Ab einem Alter von 14 Jahren darf die Veranstaltung auch alleine ohne Erziehungsberechtigte besucht werden. Wir empfehlen in jedem Fall einen Altersnachweis mit zu führen.

Band dicht & ergreifend vor Graffiti-Wand in urbaner Straße
Leon Zarbock

Montag, 1. März 2027

Mo, 1. Mär 2027, 20:00

Trentemøller

@ Kesselhaus

Schwarz‑weißes Porträtmotiv zu Trentemøller: seitliche Ansicht einer Person mit dunklem T‑Shirt vor geriffelter Metallwand, starkes Licht erzeugt einen deutlichen Schlagschatten im Hintergrund; reduzierter, kontrastreicher Look für ein elektronisches Live‑Konzert.
Jonas Jacobsen

Dienstag, 16. März 2027

Di, 16. Mär 2027, 20:00

Eivør

@ Kesselhaus

Special Guest: Rabbitology Im Frühjahr 2027 bringt Eivør ihre unverwechselbare Klangwelt erneut nach Deutschland. Die Ausnahmekünstlerin von den Färöern, die seit Jahren zu den eigenständigsten Stimmen Nordeuropas zählt, verbindet archaische Wurzeln mit moderner Klangforschung und schafft dabei ein intensives Liveerlebnis, das weit über ein gewöhnliches Konzert hinausgeht. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf zwischen steilen Klippen, grasbewachsenen Hügeln und den extremen Kontrasten der färöischen Natur, prägt diese Landschaft Eivørs Musik bis heute. Die jahrhundertealte Tradition des gemeinsamen Singens – tief verwurzelt in der färöischen Kultur – bildet das emotionale Fundament ihres Schaffens. Alte, a cappella vorgetragene Melodien mit Renaissance-Anklängen treffen bei ihr auf Beatboxing, Kehlgesang und kraftvolle Growls. Diese besondere Gesangstechnik ist längst zu ihrem Markenzeichen geworden: roh, ungezähmt und unmittelbar. Mit inzwischen elf Studioalben und der Auszeichnung mit dem Nordic Council Music Prize hat Eivør ihre künstlerische Vision stetig weiterentwickelt. Ein entscheidender Wendepunkt war das experimentelle Album „Larva“, mit dem sie sich bewusst von Folk-Konventionen löste. Spätestens mit „ENN“, ihrem Debüt für das Label Season of Mist, erreichte sie eine neue künstlerische Dimension. Das Album entstand nach einem kreativen Rückzug in das kleine Bergdorf Tjørnuvík auf den Färöern, wo sie gemeinsam mit dem Komponisten Tróndur Bogason ohne festes Ziel schrieb – und dabei den Kern ihres damaligen Schaffens neu definierte. Songs wie „Gaia“, eine Liebeshymne an die Erde, oder der eröffnende Track „Ein Klóta“, der das Gefühl beschreibt, die eigene Welt aus der Distanz zu betrachten, entfalten live eine cineastische Wucht. „Jardartra“ pulsiert wie ein Herzschlag aus der Perspektive unseres Planeten, während der Titelsong „ENN“ die Dunkelheit von Krieg thematisiert und nach einem Hoffnungsschimmer sucht. Mit „Upp Úr Øskuni“ setzt Eivør zudem ein kraftvolles Zeichen für weibliche Solidarität und offenbart eine Mischung aus Growling, Beatboxing und archaischem Kehlgesang. Neben ihrer Soloarbeit hat Eivør in den vergangenen Jahren auch Musik für Film, Serien und Games wie The Last Kingdom und God of War komponiert, was ihrer Liveshow eine zusätzliche dramatische Tiefe verleiht.

Schwarz-weißes Porträt der Künstlerin Eivør: eine frontal dargestellte Person mit langen Haaren, dunkler Kleidung und Haarschmuck, vor hellem, leicht strukturiertem Hintergrund, fotografiert in ruhiger Studioatmosphäre.
Shila Liv Sloth Sørensen

Montag, 12. April 2027

Mo, 12. Apr 2027, 20:00

The Kolors

@ Kesselhaus

The Kolors Präsentiert von 95.5 charivari Von Italien hinaus in die Welt: The Kolors setzen ihren internationalen Erfolgskurs fort und kündigen nach ihren zuletzt ausverkauften Deutschland-Shows vor anderthalb Jahren nun für 2027 ihre „Europe, USA & Canada Tour“ an. Nach ausverkauften Konzerten in ganz Europa führt die kommende Tour die italienische Band erneut durch zahlreiche europäische Metropolen, bevor im November das Nordamerika-Debüt folgt. Gegründet wurden The Kolors 2009 in Mailand. Heute besteht die Band aus Antonio „Stash“ Fiordispino an Gesang und Gitarre, Alex Fiordispino am Schlagzeug und Dario Iaculli am Bass. Nachdem sich The Kolors zunächst in ihrer Heimat einen Namen gemacht hatten, gelang ihnen 2023 mit „Italodisco“ der endgültige internationale Durchbruch. Elf Wochen hielt sich der Song auf Platz eins in Italien, sammelte mehr als 305 Millionen Streams und wurde europaweit vielfach ausgezeichnet – darunter mit sechsfachem Platin in Italien sowie Doppel-Diamant in Polen. Dabei blieb „Italodisco“ keineswegs ein einzelner Ausreißer. Mit „Un Ragazzo Una Ragazza“, „Karma“, „Tu Con Chi Fai L’Amore“ und „Pronto Come Va“ folgte eine ganze Reihe weiterer Songs, die jeweils Platz eins der italienischen Radio-Airplay-Charts erreichten. Insgesamt stehen für The Kolors inzwischen vier Gold-, 20 Platin- und zwei Diamant-Auszeichnungen in Europa sowie mehr als 700 Millionen Spotify-Streams zu Buche. Auch außerhalb Italiens wächst das Publikum stetig: Ihre Europatour 2024 und 2025 führte die Band unter anderem durch die Schweiz, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Belgien und Polen – sämtliche Termine waren ausverkauft. Mit „Rolling Stones“ haben The Kolors im März 2026 nun das nächste Kapitel aufgeschlagen. Die Single verbindet ihren charakteristischen Funk-Pop mit tropischem Groove, erreichte Platz eins der EarOne-Charts und steht für eine neue Facette ihres Sounds. Auf der kommenden Tour soll genau diese musikalische Entwicklung hörbar werden: Die Hits, die The Kolors international bekannt gemacht haben, treffen auf die Sounds, die ihre Zukunft bestimmen.

Bandfoto von The Kolors mit drei Musikern vor dunklem Hintergrund und warmen Scheinwerfern, eine Person singt am Mikrofon in glitzerndem schwarzem Outfit, begleitet von E-Bass und Schlagzeug
Propeller Music & Event GmbH

Samstag, 17. April 2027

Sa, 17. Apr 2027 · Uhrzeit noch unbekannt

Marten

@ Kesselhaus

Mit seiner Mischung aus ehrlichen Geschichten, modernem Pop-Sound und unverwechselbarem Dialekt hat sich Marten in den vergangenen Jahren zu einer der spannendsten neuen Stimmen im deutschsprachigen Pop entwickelt. Seine Songs handeln von Freundschaft, Liebe, Aufbruch und den kleinen Momenten des Lebens, die oft mehr bedeuten als große Gesten. Live entsteht daraus eine besondere Atmosphäre zwischen mitreißenden Refrains, emotionaler Nähe und einer energiegeladenen Bühnenpräsenz. Der Erfolg spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Auf Spotify erreicht Marten inzwischen rund 150.000 monatliche Hörer:innen, dazu kommen mehr als 3 Millionen Streams auf den gängigen Plattformen. Auch auf Social Media wächst seine Community kontinuierlich und sorgt für hohe Reichweiten weit über Österreich hinaus. Spätestens seit seinem vierten Platz bei der ORF-Erfolgsshow „Starmania“ zählt Marten zu den vielversprechendsten jungen Künstlern Österreichs. Mit seinem Debütalbum „Eigene Art“, zahlreichen Radio-Airplays und ausverkauften Konzerten hat er sich längst über die Landesgrenzen hinaus eine treue Fangemeinde erspielt. Auf TikTok gehen seine Videos regelmäßig viral. Aktuell zeigt sich Marten zudem von seiner besonders persönlichen Seite: Seine neue Single „Bis ans End oller Tage“ erzählt von bedingungsloser Nähe in einer Welt voller Unsicherheiten – von dem Gefühl, in einem Menschen Halt zu finden, wenn rundherum alles ins Wanken gerät. Musikalisch entwickelt sich die intime Klavierballade zu einem großen, emotionalen Pop-Moment mit kraftvollen Chören und viel Dynamik. Noch bevor die eigene Frühjahrstour startet, steht für Marten ein weiterer Höhepunkt an: Am 25. Juni 2026 wird er als Support-Act bei der ausverkauften Show von Pizzera & Jaus auf dem Münchner Tollwood-Festival auftreten und sich dort einem Publikum von mehreren Tausend Besucherinnen und Besuchern präsentieren. Die „Immer-weiter-Leben“-Tour knüpft genau dort an, wo die aktuelle Tour endet: bei Menschen, die sich in Martens Liedern wiederfinden. Zwischen großen Gefühlen, ehrlichen Geschichten und einer Band, die jede Bühne in einen gemeinsamen Erlebnisraum verwandelt, versprechen die neuen Termine Konzertabende, die verbinden, berühren und noch lange nach dem letzten Song nachklingen. Es gilt das Jugendschutzgesetz: Kinder unter 6 Jahren haben keinen Zutritt zur Veranstaltung, Kinder zwischen 6 und (unter) 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Ab einem Alter von 14 Jahren darf die Veranstaltung auch alleine ohne Erziehungsberechtigte besucht werden. Wir empfehlen in jedem Fall einen Altersnachweis mit zu führen.

Marten steht mit Mikrofon auf einer Bühne und blickt ins Publikum, während viele Zuschauer ihre Smartphones mit eingeschaltetem Licht hochhalten; Bühnenlicht von oben beleuchtet die Szene.
Tomasic