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Karlsruhe

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Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe, DE

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Räume und Unterorte

Events an diesem Ort und seinen Unterorten

Samstag, 3. April 2027

Sa, 3. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

DIE LÄRMER

„Wir sind am Leben Tour 2027"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

DIE LÄRMER

Sonntag, 4. April 2027

So, 4. Apr 2027, 19:00 · Einlass 18:00

MICHAEL HATZIUS

"Echsklusiv"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

MICHAEL HATZIUS

Mittwoch, 7. April 2027

Mi, 7. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

AKKORDEONALE 2027

Internationales Akkordeonfestival

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

Seit 18 Jahren steht die Akkordeonale für musikalische Begegnungen, kulturelle Vielfalt und die unerschöpflichen Möglichkeiten eines Instruments, das wie kaum ein anderes Emotion, Rhythmus und Melodie miteinander verbindet. Unter der neuen Leitung von Alex de Almeida verspricht die Akkordeonale 2027 viele neue Farben, Rhythmen und musikalische Impulse – und bewahrt zugleich die Tradition sowie das erfolgreiche Festivalformat der vergangenen Jahre. Mit Künstlerinnen und Künstlern aus Brasilien, Italien, der Ukraine, der Slowakei und Deutschland entsteht ein außergewöhnlicher Klangkosmos zwischen Tradition und Moderne, virtuoser Ausdruckskraft und improvisatorischer Freiheit. Die Akkordeonale 2027 vereint brasilianischen Forró und lateinamerikanische Lebensfreude, poetische Klanglandschaften aus Berlin, klassische Eleganz, osteuropäische Melancholie sowie moderne urbane Sounds zu einem faszinierenden Gesamterlebnis. Zwischen filigranen Solomomenten, explosiven Ensemblepassagen und spontanen musikalischen Dialogen entfaltet sich ein Programm voller Energie, Tiefe und Persönlichkeit. Mit dabei sind der neue künstlerische Leiter und brasilianische Akkordeonist Alex de Almeida mit seiner rhythmischen Leidenschaft jenseits aller Stilgrenzen, der italienische Klangpoet Pier Paolo Bertoli, die ukrainische Ausnahmeakkordeonistin Anna Bodnar mit ihrer klassischen Ausdruckskraft, die slowakische Sängerin und Akkordeonistin Júlia Masnicová mit ihrer berührenden Stimme und musikalischen Einflüssen aus Tango, Balkan und Chanson sowie der badische Akkordeonist Michael Ziegler (Ziggi Accordion), der das Akkordeon mit modernen Sounds und cineastischer Atmosphäre in die Gegenwart führt. Begleitet wird das Ensemble vom brasilianischen Schlagzeuger Mateus do Carmo und dem Bassisten Filipe Moreno, deren Grooves und rhythmische Tiefe den musikalischen Puls der Akkordeonale 2027 prägen. Wie immer lebt die Akkordeonale von der besonderen Magie des Zusammenspiels unterschiedlicher musikalischer Handschriften, Kulturen und Charaktere, die sich auf der Bühne begegnen und zu etwas Neuem, Lebendigem und Einmaligem verschmelzen. Ein Festival voller Begegnungen, Leidenschaft und Klangfarben. Virtuos, berührend und grenzenlos. Sehen — Hören — Genießen Alex de Almeida (Brasilien) „Leidenschaft jenseits der Noten“ Alex de Almeida ist ein Akkordeonist, Komponist und Produzent aus Curitiba (Brasilien). Er lebt seit vielen Jahren in Europa und gehört zu den prägenden Musikern der europäischen Forró-Szene. Als Akkordeonist der Bands Forró de KA und Gandaiá verbindet er traditionellen brasilianischen Forró mit Jazz, Rock und weiteren internationalen Einflüssen. Alex studierte Jazz-Akkordeon am Hohner-Konservatorium in Trossingen und ist als Workshop-Dozent, Arrangeur und Produzent international aktiv. Mit seiner energiegeladenen Bühnenpräsenz, virtuosen Spielweise und seiner Leidenschaft für brasilianische Musik begeistert er seit Jahren Festivals und Konzertbühnen in ganz Europa. Pier Paolo Bertoli (Italien) „Der Klangnomade“ Pier Paolo Bertoli ist Komponist und Performer aus Berlin. Er macht Musik für und mit dem Akkordeon — genreübergreifend, ausdrucksstark, poetisch. Sein Spiel lebt von rhythmischer Kraft, eigenwilligen und dennoch unmittelbar zugänglichen Melodien sowie einem erweiterten Umgang mit dem Basssystem des Instruments. Weitgehend autodidaktisch hat er eine eigenständige künstlerische Stimme entwickelt, die emotionaler Tiefe, Direktheit und klanglicher Neugier Vorrang gibt vor technischer Brillanz oder intellektueller Konstruktion. Geprägt vom rebellischen Geist des Jazz und der kulturellen Vielfalt Berlins, strebt seine Arbeit danach, die Klischees des Instruments hinter sich zu lassen und gemeinsame, befreiende musikalische Erlebnisse zu schaffen. Neben einemtiefen Engagement für improvisierte Musik und Theater schöpft sein künstlerisches Vokabular aus den Traditionen des Black Atlantic, elektroakustischen Praktiken und seinen mediterranen Wurzeln. Er tritt rund auf in Konzerten, Theaterproduktionen und im zeitgenössischen Zirkus. Seine Ausbildung umfasst Filmmusik bei Tilmann Denhard sowie Jazz bei Tino Derado und Julia Hülsmann (ECM) — und wird bis heute bereichert durch einen weiten Kreis an Wegbegleitern und Einflüssen aus Vergangenheit und Gegenwart. Anna Bodnar (Ukraine/Italien) „Elegant und imposant“ Anna Bodnar ist eine ukrainische klassische Akkordeonistin, Absolventin der Nationalen Musikakademie A. V. Nezhdanova in Odesa und des Konservatoriums Luigi Cherubini in Florenz, wo sie mit den höchsten Auszeichnungen ihre Diplome in Akkordeon und Kammermusik erwarb. Als vielseitige Solistin und Ensemblemusikerin unternahm sie Tourneen durch Italien, Frankreich und Ungarn und gewann den ersten Preis bei der Swiss International Music Competition in Lugano. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Auftritte im LAC Lugano mit dem Olimpia Orchestra und die Zusammenarbeit mit dem Ensemble Arlequin Philosophe unter der Leitung von Pedro Memelsdorff. Sie spielte Aufnahmen für Ars Spoletium ein und arbeitete mit bedeutenden italienischen Theatern zusammen. Ihr umfangreiches Repertoire reicht von klassischen Meisterwerken bis hin zu zeitgenössischer Akkordeonliteratur. Júlia Masnicová (Slowakei) „Eine Stimme, die durch den Balg atmet“ Júlia Masnicová ist eine slowakische Akkordeonistin, Sängerin und Komponistin, deren Musik Virtuosität mit tiefer Emotionalität verbindet. Ihre Auftritte sind musikalische Reisen, bei denen sich Akkordeon und Stimme miteinander verweben – inspiriert von Tango, Balkanmusik, Klezmer, Zigeunermusik, mexikanischem Bolero, Chanson, Jazz und Filmmusik. Daraus erschafft sie einen Stil, der zugleich einzigartig und universell ist. Geboren in der Slowakei, studierte Júlia am Konservatorium in Žilina und schloss später ihr Studium an der Musikakademie in Krakau, Polen, mit Auszeichnung ab. Sie trat bereits auf renommierten Bühnen, Festivals, Fernsehsendungen und internationalen Wettbewerben in ganz Europa auf. Im Jahr 2022 wurde sie Halbfinalistin bei Got Talent Poland sowie bei Got Talent Slovakia & Czech Republic und begeisterte das Publikum mit ihrem Charisma und ihrer Kunstfertigkeit. Durch ihre Musik verbindet Júlia Kulturen und Emotionen und schafft unvergessliche Erlebnisse für Zuhörer überall auf der Welt. Ziggi Accordion (Deutschland) „Grenzenlos, zeitlos“ Michael Ziegler gehört zu einer neuen Generation von Akkordeonisten, die das Instrument in die Gegenwart holen. Mit Pop, Filmmusik und eigenen Kompositionen schafft er einen modernen, emotionalen Sound, der sofort zugänglich ist. Inspiriert von Jazz, klassischer Musik und aktuellen Produktionen entwickelt er einen Stil zwischen Improvisation und klaren Arrangements. So entstehen sowohl frische Interpretationen bekannter Stücke als auch eigene Werke mit hohem Wiedererkennungswert. Mit seinem Gespür für Klang und Publikum zeigt Ziggi das Akkordeon von einer neuen Seite – nahbar, vielseitig und überraschend. Mateus do Carmo (Brasilien) Drums Mateus do Carmo ist ein brasilianischer Schlagzeuger mit Schwerpunkt Brazilian Jazz und zeitgenössische Improvisationsmusik. Derzeit studiert er in Mannheim und ist Teil der lebendigen Jazzszene der Stadt, wo er mit internationalen Musiker:innen in unterschiedlichen Projekten auftritt. Sein Spiel verbindet brasilianische Rhythmik mit modernem Jazz und zeichnet sich durch große musikalische Sensibilität, Groove und stilistische Offenheit aus. Mit seiner energiegeladenen und zugleich feinen musikalischen Sprache bringt Mateus do Carmo frische Impulse in die junge Generation des Brazilian Jazz. Filipe Moreno (Brasilien) Bass Filipe Moreno stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Bahia und begann bereits im Alter von fünf Jahren autodidaktisch Klavier und später Bass zu spielen. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitet er professionell als Musiker und verbindet in seinem Stil brasilianische Instrumentalmusik mit Jazz und moderner Klangsprache. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er unter anderem durch Auszeichnungen beim Premio Nabor sowie durch Tourneen in Deutschland, Großbritannien und Brasilien. Er arbeitete mit renommierten Künstlern wie Yamandu Costa, Roberto Menescal und Margareth Menezes zusammen. Mit seinem innovativen Bass-Soloprojekt begeistert Filipe Moreno heute weltweit ein junges Publikum.

AKKORDEONALE 2027
Mi, 7. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

REBECCA PAP

"Azizam"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

REBECCA PAP

Donnerstag, 8. April 2027

Do, 8. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

JACOB KARLZON

"Questar"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

Nachholtermin vom 28.10.2026 Als „Questar“, abgeleitet vom englischen „quester“ („Suchender“), begibt sich der schwedische Jazzpianist und Komponist Jacob Karlzon in ein neues Kapitel seiner musikalischen Reise. Entstanden aus dem Wunsch, neue Klänge und Settings zu erkunden, verbindet er tiefe Grooves, fließende Rhythmen und nordische Klanglandschaften mit elektronischen Sounds zu einer Musik, die die Zuhörenden dazu einlädt, eigene innere Bilder entstehen zu lassen. Karlzon, seit 2012 Steinway-Künstler, gilt als technisch brillanter und vielseitiger Musiker. Gemeinsam mit Mads la Cour an der Trompete, Bassist Thobias Gabrielson und Schlagzeuger Robert Ikiz lädt er auf der Tour zu „Questar“ zu einer Reise an unbekannte Orte ein. JACOB KARLZON – Klavier, Keyboards, Elektronik MADS LA COUR – Trompete THOBIAS GABRIELSON – Bass ROBERT IKIZ – Schlagzeug, Elektronik Jacob Karlzon Der schwedische Jazzpianist und Komponist wird mit den legendären Schweden Esbjörn Svensson und Jan Johansson verglichen. Karlzons Spielstil zeichnet sich durch technische Brillanz, rhythmische und harmonische Komplexität mit einem perfekten Gespür für Form aus. Seit 2012 ist er Steinway-Künstler, eine internationale Anerkennung für herausragende Leistungen. Jacob Karlzon ist immer auf der Suche nach neuen Orten, nicht nur in seiner Musik. Er ist klassisch ausgebildeter Pianist, stand aber auch schon mit Größen wie Dominic Miller, Norma Winstone und Billy Cobham auf der Bühne. Mit seinen Alben „More“ und „Now“, in denen elektronische Elemente den Takt vorgeben, hat er sich einen Weg in die Welt des Heavy Metal gebahnt. Er selbst bezeichnet sich als „alternativen Musiker“.

JACOB KARLZON

Freitag, 9. April 2027

Fr, 9. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

MAKE A MOVE

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

MAKE A MOVE
Fr, 9. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

ANNETTE POSTEL & TRIO TIRANTES

„Kleine Sünden / Swing & Sweet“ // Premiere

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

ANNETTE POSTEL & TRIO TIRANTES

Sonntag, 11. April 2027

So, 11. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

DOMINIK EULBERG

"Prachtliebe & Wunderfakten"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

Seit über 30 Jahren ist der aus dem Westerwald stammende Dominik Eulberg weltweit musikalisch aktiv. Mittlerweile umfasst seine Diskographie mehr als hundert Veröffentlichungen. Für sein musikalisches Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den amerikanischen ASCAP-Award für Komponisten, den Deutschen Naturfilmpreis, wurde von Fachmagazinen zum Musikproduzenten des Jahres gewählt und belegt regelmäßig Spitzenplatzierungen in der Kategorie DJ. Dabei hat er eigentlich Ökologie studiert, denn die Sensibilisierung für die Natur und der Schutz unserer heimischen Artenvielfalt liegen ihm seit Kindheitstagen am Herzen. Eulberg ist ein schillernder Tausendsassa. Er setzt sich auf vielfältige Weise dafür ein, die Schönheit und Schutzwürdigkeit der Natur in unser Bewusstsein zu rücken. So ist er etwa Bestseller-Autor: Sein Naturbuch „Mikroorgasmen Überall“ im Eichborn Verlag gewann den Literaturpreis „Wissensbuch des Jahres“, „Von Angesicht zu Angesicht - Auf Augenhöhe mit heimischen Insekten“, erschienen im Kosmos-Verlag, wurde ein Spiegel-Bestseller. Er entwickelt Natur-Sensibilisierungspiele wie etwa das multimediale Vogelquartett „Fliegende Edelsteine“, ist Botschafter vieler Naturschutzorganisationen, Gastwissenschaftler am Museum für Naturkunde Berlin und regelmäßig in Fernsehbeiträgen zu sehen, z.B. im SWR in „Eulbergs Kosmos“. In "Spektrum der Wissenschaft" veröffentlicht er alle zwei Wochen seine Kolumne „Eulbergs Tönende Tierwelt“. Mit dem renommierten Naturfilmer Jan Haft arbeitet er kontinuierlich an TV- und Kinofilmen. Sein Engagement wurde mit einer Nominierung für den Deutschen Umweltmedienpreis gewürdigt. Mit seinem vorletzten Album „Mannigfaltig“, bei dem es thematisch um Biodiversität ging, schaffte er es in die Offiziellen Deutschen Charts und mit seinem letzten Album "Avichrom" in die Top-40. Die Wespenart Ceraphron eulbergi, erhielt ihm zu Ehren ihren Namen.

DOMINIK EULBERG

Donnerstag, 15. April 2027

Do, 15. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

LAMBERT

"I Am Not Lambert"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

LAMBERT veröffentlicht ein neues Album. Er hat es „I AM NOT LAMBERT“ genannt. „I AM NOT LAMBERT“ ist klassischer Lambert und zeugt von jener erfinderischen Vielseitigkeit, die dem in Berlin lebenden Pianisten, Komponisten und Produzenten seit einem Dutzend Jahren Lob einbringt. „I AM NOT LAMBERT ist zudem ganz anders, denn es ist sein erstes Album, auf dem Gesang eine bedeutende Rolle spielt. „Meine Musik war schon immer songorientiert“, sagt er. „Es fühlte sich ganz natürlich an, zu prüfen, ob das so gut funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Songs machen einen großen Teil dessen aus, was ich mir anhöre, also ist Musik wie diese einfach ich selbst … ich weiß nicht … ehrlich? Tatsächlich beginnt „I AM NOT LAMBERT“ damit, dass Lambert inmitten der sanften Klänge von „Spirit“ mal mit Vocoder-verzerrter Stimme singt. Die Australierin Kat Frankie verleiht dem hauchzarten „So Unkind“ leise Töne, und der alte Freund Dekker überlagert die gefühlvolle Gelassenheit von „The Sum“ mit Harmonien, die unweigerlich an Prince-artige Harmonien erinnern. Mit von der Partie ist auch Goodwin (Rob von The Slow Show), dessen verwitterter Gesang auf dem erschütternden „Hurts Like You“ unbewusst den Geist von Lambchops „Is A Woman“ wieder aufleben lässt. Doch keiner dieser drei ist Lambert. Ebenso wenig wie die Stammmitglieder Daniel Schaub (Gitarren, Bass, Schlagzeug), Marie-Claire Schlameus (Cello) und Ralph Heidel (Saxophon, Klarinette, Flöte). Heidel verleiht Stücken wie dem ergreifenden „All At Once“ sanfte Nuancen und ist zudem auf dem eleganten „The Garage“ zu hören, während Schlameus eine herausragende Rolle auf „Parthenope“ spielt, dessen Klaviermelodie von Paolo Sorrentos Film inspiriert ist und dessen tiefe Töne wie ein Uhrwerk ticken. Lambert setzt sich bei „We’ll Be Safe Here“, „The Sum“, „The Garage“ und „The Chase“ sogar hinter das Schlagzeug, wobei „The Chase“ so beginnt, als würde John Carpenter mit Debussy ringen, bevor es zu einem deutlichen Seitenschritt kommt. Ist das der Lambert, den wir kennen? „I AM NOT LAMBERT“, verkündet das Cover. „Ich bin viele“, antwortet die Musik. So finden sich neben Anklängen an die Vorlieben von noughHes (Bright Eyes, Fiona Apple, Jon Brions Soundtrack zu „Eternal Sunshine…“) auch Hinweise auf eine Leidenschaft für Jazz, die schon lange vor Lamberts Zeit als Lambert bestand und ein fester Bestandteil seines langjährigen Podcasts mit dem Musiker Felix Weigt ist. „We’ll Be Safe Here“ präsentiert ein flinkes Rhodes, und „Gingerly“ verbindet kammermusikalische Feinheit mit Fingerfertigkeit, um die Oscar Peterson ihn beneiden würde. Ein weiterer alter Freund, Kenny Warren – nein, er ist nicht Lambert – ergänzt das träge „You Don’t Like Me“ mit seiner Trompete, während „It Will Happen Either Way“ so zerbrechlich wie Porzellan ist. Wie ein Maestro, der zwischen Dur und Moll wechselt, spielt Lambert nun schon seit neun Alben mit Identitätsideen, obwohl seine Maske ursprünglich aus dem Wunsch entstand, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. „Ich wollte nicht, dass die Leute irgendetwas über mich wissen“, gesteht er in Bezug auf sein selbstbetiteltes Debütalbum von 2014. „Ich wollte reinen Tisch machen.“ Doch diese Kopfbedeckung entwickelte sich zu einem Erkennungszeichen und einem Lockmittel, und wenn Lambert zu „The Man In The Mask“ wurde, dann stand ihm das ziemlich gut. Glücklicherweise kam er zu einem Schluss. „Was zählt, ist, das zu tun, was ich schon immer getan habe: mit Ideen zu spielen und gleichzeitig zu schreiben, nach Pop zu suchen, wo es nicht so viel davon gibt. Nichts von dem anderen Zeug ist so wichtig.“ Hier also die Schlagzeilen: Lambert ist zurück. Auf dem Cover seines neuen Albums ist er zu sehen, wie er seine Maske abnimmt, aber im Inneren ist er immer noch er selbst. Es geht nicht darum, dass Lambert Lambert ist, noch darum, dass Lambert nicht Lambert ist. Wie so oft bei seinen Werken ist es dasselbe, aber doch anders. Tatsächlich kann man wohl mit Sicherheit sagen, dass „I AM NOT LAMBERT“ die ehrlichste Lüge ist, die Lambert je erzählt hat.

LAMBERT

Freitag, 16. April 2027

Fr, 16. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

MATILDE KEIZER

"Lasagne im Bett"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

MATILDE KEIZER

Samstag, 17. April 2027

Sa, 17. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

PHIL SIEMERS SOLO

Support: JULES ATLAS

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

PHIL SIEMERS SOLO

Sonntag, 18. April 2027

So, 18. Apr 2027, 18:00 · Einlass 17:00

ROLF MILLER

"Ich sag nix"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

Keiner sagt so schön nichts wie Rolf Miller. Die Presse schreibt „Sternstunde des Stotterns und Stam- melns“... über das man permanent lachen muss und deshalb gar nicht gleich merkt, welche Abgründe uns Miller da verschleiert... Immer indirekt, immer nebensächlich, geradezu unbeteiligt jubelt uns der grandiose Satiriker das bedeutungslose Nichts unseres Seins unter, mit brutalem Gefühl fürs Gespür. Lebe nicht dein Leben, träume deinen Traum, denn das Ziel ist im Weg. -Äh, hä!? - Genau. Miller zeigt dir den Traum deiner Ziele. Aber steht ICH SAG NIX vielleicht auch für ‚darf man noch alles sagen?‘- „Wenn Frauen streiten sitzt der Teufel im Eck und lernt.“ Darf man über sowas noch lachen? Oder wird hier eh von 3Sat, Pro7 usw. aus politischer Hyperkorrektness zensiert, weil dort von der Spaßpolizei Satire nicht mehr verstanden wird wegen intellektueller Verstümmelung? Der Kritiker vom Elch ist heut selber welch? Dazu noch das sehr schnelle beleidigt sein einzelner Gruppen, wenn sie selbst Ziel der Pointe sind. Bitte immer nur auf die anderen, gelle? Oder ist Miller sogar selbst zu feige und weicht aus, sagt freiwillig lieber nix? Braucht er gar nicht den superspießigen Systemling, der ihn mundtot macht... Nein: Rolf Miller schert das Null. Im Gegenteil, jeder hat das Recht beleidigt, verarscht und geprügelt zu werden. Es ist eine Stilfrage wie die Gemeinheiten, die uns das Leben versüßen, verabreicht werden. Wir verzeihen Miller das Gift, er kann nicht anders. Es bleibt schwarz, es bleibt böse. Das WIE ist entscheidend, nicht das WAS. Das Satt-Ekeln geht weiter. Wenn Sie mit den folgenden Sätzen Probleme haben, kommen Sie lieber nicht in Millers Programm: Familienplanung ist immer Geiselnahme und Erpressung in einem / Wenn der BMI höher ist als der IQ / Nein heißt Nein, aber Ja heißt Ja / Wie war die Stimmung in der DDR: hielt sich in Grenzen / Nicht jeder Araber ist Terrorist, aber jeder Terrorist ist Araber / Samenspender:Innen Also, vielleicht sehen wir uns das nächste Mal, wenn wir uns treffen!!

ROLF MILLER

Mittwoch, 21. April 2027

Mi, 21. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

KIM CHURCHIL

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

KIM CHURCHIL

Donnerstag, 22. April 2027

Do, 22. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

PAWEL POPOLSKI

"Der Beste von der Beste"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

PAWEL POPOLSKI

Freitag, 23. April 2027

Fr, 23. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

DUO STIEHLER / LUCACIU

"Tour 2027"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

DUO STIEHLER / LUCACIU

Samstag, 24. April 2027

Sa, 24. Apr 2027, 19:00 · Einlass 18:00

SO SOON

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

SO SOON

Sonntag, 25. April 2027

So, 25. Apr 2027, 14:00 · Einlass 13:00

LARIFARI

Indiepop bis Disco-Funk

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

LARIFARI

Freitag, 30. April 2027

Fr, 30. Apr 2027, 20:00 · Einlass 19:00

LESLIE MANDOKI

Sehnsucht nach Freiheit – Club Sessions

@ Kulturzentrum TOLLHAUS

Nach Jahrzehnten auf den großen Bühnen der Welt begibt sich Leslie Mandoki mit Club Sessions – jenseits aller Dimensionen – auf die Suche nach der Essenz. Die Essenz seiner Songs, einer Begegnung mit sich selbst und mit den Zuhörern in einem kleinen Raum, in dem die Musik ihre tiefe Bedeutung nicht durch Lautstärke, sondern durch Nähe entfaltet. Der Weg führte Leslie Mandoki und seine Mandoki Soulmates auf die großen Konzertbühnen der Welt. Die Süddeutsche beschrieb ihn als „Der mit den Helden spielt“ und sein aktuellstes Album wurde im vergangenen Jahr sogar in der American Rock’n’Roll Hall of Fame geehrt. Gemeinsam mit seinen legendären Bandkollegen, Weggefährten und Ikonen des Progressive Rock und Jazzrock spielte er im Beacon Theatre in New York, Olympia in Paris, Hammersmith Eventim Apollo in London, Circus Krone in München, Konzerthaus Berlin, Müpa in Budapest, Palais des Festivals in Cannes und auf zahlreichen Bühnen, die zu den kulturellen Wahrzeichen der internationalen Musikwelt gehören. Diese großen Bühnen haben Leslie Mandokis Musik in die Welt getragen. Und doch beginnt jede große musikalische Reise im Grunde immer an demselben Ort. In einem kleinen Raum, in dem Musik noch keine Inszenierung ist. Sondern ein Versprechen. Dort, wo ein Lied zum ersten Mal erklingt. Wo jeder Blick, jeder Ton und jede Pause Teil derselben Geschichte werden. Mit Club Sessions gibt ihr der Musiker und künstlerische Kosmopolit jetzt in kleinen Räumen ihre Identität zurück. Hier werden die Kompositionen in ihrer originären Gestalt erzählt. Die ursprüngliche, akustische Klangästhetik gibt einen sehr persönlichen Blick auf das Innerste dieser Musik frei. Emotional, fragil und direkt. Mandoki geht es um genau diese Begegnung. Der Club ist nur ein Raum. Die Begegnung ist die eigentliche Bühne. Das Publikum kommt, um einem Menschen zu begegnen, der etwas zu erzählen hat. Club Sessions - Ein Abend, der nicht imponieren will. Sondern berühren.

LESLIE MANDOKI

Samstag, 1. Mai 2027

Sa, 1. Mai 2027, 20:00 · Einlass 19:00

MOOP MAMA

"MusikMitMaschine27-Tour"

@ Kulturzentrum TOLLHAUS