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Berlin

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Events an diesem Ort

Sonntag, 15. November

So, 15. Nov 2026, 15:00

Das NEINhorn

@ ATZE Musiktheater

Das NEINhorn
Jörg Metzner
So, 15. Nov 2026, 16:00

Konferenz der Tiere

@ ATZE Musiktheater

„Dies ist der erste und letzte Versuch der Tiere aller Kontinente die Erde zu retten. Wir fordern ein sofortiges Handeln!“ Mit diesen unmissverständlichen Worten eröffnet Eisbärin Paula die Konferenz der Tiere. Die Lage um den Planeten ist dramatisch. Die Tiere sind bedroht von Wasserknappheit und Kriegen, während sich die Menschen immer wieder aufs Neue versammeln, um auf ergebnislosen Konferenzen das Schicksal der Welt zu verhandeln. Sie scheinen die Vernunft für sich gepachtet zu haben und weigern sich, die Tiere und ihre Forderungen auch nur anzuhören. Mit jeder Begegnung spitzt sich der Konflikt zwischen Menschen und Tieren zu, mit jeder Begegnung verändern sich Ton und Sprache. Was machen wir mit unserem Planeten? Wer ist dieses „WIR“ und wem gehört die Erde? Regisseurin Andrea Pinkowski begegnet mit dieser Inszenierung der berühmten Kästner-Geschichte sehr musikalisch. Im Zusammenspiel von Geschichte, Bewegung und Klang werden die gegensätzlichen Welten dargestellt, genial von der musikalischen Leiterin Sinem Altan und Choreograf Dennis Schmitz in Szene gesetzt. Das animalische Wesen übersetzt sich in Kontrabass, Percussion, Gitarren, Flöten und Saxophon. Dabei bleibt die Geschichte immer im Vordergrund: Was müssen Tiere tun, damit Menschen sie verstehen? Welcher Ton und welche Tat treffen ihre Herzen? Wie klingt die Stimme der Erde? Schon bei Kästner werden die Kinder zu den Mittler*innen zwischen der intuitiven Tierwelt und der rationalen Erwachsenenwelt. Die Geschichte von der Konferenz der Tiere fordert dazu auf, gemeinsam Ideen für ein friedliches Zusammenleben und eine universelle Sprache zu finden. Mit dieser Produktion wird die berühmte Parabel zu einem musikalisch-animalischen Aufruf gegen die Trägheit des Herzens.

Konferenz der Tiere
Barbara Eismann

Mittwoch, 18. November

Donnerstag, 19. November

Do, 19. Nov 2026, 10:00

Darüber spricht man nicht

@ ATZE Musiktheater

Darüber spricht man nicht
Jörg Metzner
Do, 19. Nov 2026, 10:30

Bach (Kurzversion)

@ ATZE Musiktheater

Bach (Kurzversion)
Jörg Metzner

Freitag, 20. November

Fr, 20. Nov 2026, 10:00

Bach (Langversion)

@ ATZE Musiktheater

Bach (Langversion)
Jörg Metzner

Samstag, 21. November

Sa, 21. Nov 2026, 11:00

Komm bald wieder

@ ATZE Musiktheater

Komm bald wieder
Jörg Metzner

Sonntag, 22. November

So, 22. Nov 2026, 15:00

Die drei Räuber

@ ATZE Musiktheater

Die drei Räuber
Jörg Metzner
So, 22. Nov 2026, 16:00

Ich bin Vincent und ich habe keine Angst

@ ATZE Musiktheater

Ich bin Vincent und ich habe keine Angst
Jörg Metzner

Mittwoch, 25. November

Mi, 25. Nov 2026, 10:00

Hans im Glück

@ ATZE Musiktheater

Hans erhält als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen Klumpen Gold und macht sich auf den Weg nach Hause. Unterwegs trifft er verschiedene Leute, die ihn zum Tauschen einladen: sein Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Stein. Er freut sich über jeden Tausch, da ihm alle ein gutes Geschäft bestätigen. Als ihm am Ende der schwere Stein in einen Brunnen fällt, macht sich Hans glücklich und frei von aller Last wieder auf den Weg. Das Grimmsche Märchen widerspricht zunächst unserer gängigen Logik von Wert und Unwert, von Glück und Pech. Das lässt sich unterschiedlich interpretieren: „Nur Einfältige finden das Glück“ oder „Freiheit ist mehr als Besitz“ oder „Die Welt will betrogen sein“. Regisseur Matthias Schönfeldt, der auch die Textfassung entworfen hat, sieht diese Offenheit als Stärke und gestaltet ein Kaleidoskop möglicher Betrachtungsweisen. Dazu stellt er Hans zwei ‚Ratgeber’ als innere Stimmen an die Seite. So bezieht er das Publikum in die sich zuspitzenden Auseinandersetzungen darüber mit ein, was „ein guter Tausch“, welches Handeln „klug“ sei und vor allem: was glücklich macht. Hans startet in einem Rhönrad, das für den Lauf der Welt, aber auch das Glücksrad Fortunas stehen kann. Die Tiere werden durch runde, immer kleinere Metallringe symbolisiert, mit denen sich Hans und seine Tauschpartner*innen artistisch-spielerisch beschäftigen. Schattenrisse der eingetauschten Tiere stellen die Verbindung zu dieser symbolischen, die Fantasie anregenden Bühnenwelt her, in der das Rhönrad mal zu einem Wirtshaus, einem Brunnen oder einem Gefängnis wird und die ‚Ratgeber’ in weitere Rollen wie Bauer oder Gänsehirt schlüpfen. Wie die Voraufführung für Schulklassen eindrucksvoll gezeigt hat, steigen Kinder äußerst schnell in die Geschichte ein und diskutieren auch über ihren eigenen Weg zum Glück.

Hans im Glück
Jörg Metzner
Mi, 25. Nov 2026, 10:30

Steffi und der Schneemann

@ ATZE Musiktheater

Steffi und der Schneemann
Jörg Metzner

Freitag, 27. November

Fr, 27. Nov 2026, 10:00

Oh, wie schön ist Panama

@ ATZE Musiktheater

Oh, wie schön ist Panama
Jörg Metzner

Samstag, 28. November

Sa, 28. Nov 2026, 11:00

Das Farbenmonster

@ ATZE Musiktheater

Das Farbenmonster
Barbara Eismann

Sonntag, 29. November

So, 29. Nov 2026, 15:00

Weihnachtsgans Auguste

@ ATZE Musiktheater

Weihnachtsgans Auguste
Jörg Metzner

Dienstag, 1. Dezember

Di, 1. Dez 2026, 10:30

Robin Hood

@ ATZE Musiktheater

Rob-Rob-Robin Hood! Wer war der meisterhafte Bogenschütze, Kämpfer für die Armen und Albtraum für die Reichen? Gab es den einen Robin Hood? Oder ist es vielmehr die Idee von Utopie, Hoffnung und Widerstand gegen eine korrupte herrschende Klasse, die sich in unterschiedlichen Versionen einer Figur aufspaltet? „Denn ich glaube, dass nur in den Herzen von uns Kindern die reine Freiheit und die gerechte Gerechtigkeit wohnt. Denn wir Kinder sind in diesen Dingen unbestechlich.“ „Es ist alles im Fluss“: In der Adaption des mythischen Stoffs vom ATZE Musiktheater kann jeder Robin Hood sein: Im Fokus des Bühnen-Spektakels steht der Bauernjunge Alan Miller, dessen Familie kaum etwas zum Leben bleibt und der von der königlichen Soldatengarde unter unglücklichen Umständen verhaftet wird, jedoch nach kurzer Zeit wieder fliehen kann. Hier wird die Idee von Robin Hood zur Hoffnung für die Geächteten und gleichzeitig zu einer Gefahr für den Sheriff. Das Unglück scheint plötzlich seinen Lauf zu nehmen, wäre da nicht das Prinzenkind des dementen Königs, das durch einen scheinbar simplen Brief die Geschichte zu wenden verspricht… Verpackt in reißende Singspiel-Momente (Musik: Thomas Sutter) und rhythmische Salven nimmt Robin Hood die Saga des edlen Rächers als Grundlage und gibt der verklärten Figur die nötige Tiefe und ermächtigt die Charaktere, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin Robin Hood! Nein, ich bin Robin Hood! Wer ist Robin Hood? Wir alle sind Robin Hood!

Robin Hood
Jörg Metzner

Freitag, 4. Dezember

Fr, 4. Dez 2026, 10:30

Der Hauptmann von Köpenick

@ ATZE Musiktheater

Was denkt ihr? Könnt ihr sagen, „ob eener, der int Jefängnis sitzt und dit nich nur eenmal sondern öfters, ob so eener n juter Mensch oder oppa n schlechter Mensch is“? Um den Teufelskreis aus „keene Arbeit – keene Uffenthaltsjenehmigung – keene Wohnung – keenen Pass – keene Arbeit…“ zu durchbrechen, zeigte Wilhelm Voigt auf charmante, beinahe humoristische Weise mit seiner Köpenickiade, dass sinnfreier Gehorsam keine gute Grundlage für unser Zusammenleben ist. Im Stück ist es Marie, Wilhelms Schwester, die die Geschichte erzählt. Sie berichtet von ihrem Bruder Wilhelm, der als Jugendlicher aus dem Haus gejagt wird und wegen Bettelei das erste Mal hinter Gittern landet. Und davon, wie er sich trotz aller Rückschläge darum bemüht, ein redliches Mitglied der Gesellschaft zu werden. Irgendwann sieht Voigt jedoch ein, dass man in manchen Gesellschaften nur jemand werden kann, wenn man schon jemand ist. Und so kam es, wie es kam… In dieser Inszenierung geht es um Menschen, die andere aussortieren und um einen, der sich das nicht länger gefallen lassen will. Und so schlägt die Produktion geschickt Brücken in die heutige Zeit und hält das starke Plädoyer: Kein Mensch ist illegal! Die Köpenickiade wurde weltberühmt, der Werdegang und die Beweggründe von Wilhelm Voigt nicht. Regisseur Thomas Sutter ändert das und richtet den Scheinwerfer auf den Menschen hinter der berühmten Anekdote, auf seine Vergangenheit und seine Konflikte. Die Schwere der Themen wird in der Inszenierung immer wieder geschickt durch Kipppunkte in Musik, Bühnen- und Kostümbild aufgebrochen. Orientalische Instrumente perforieren die Klänge preußischer Militärmusik, Uniformen werden zu clownesquen Beamtenroben und das minimalistische Bühnenbild verwandelt sich konstant, obwohl es alles andere als Freiheit darstellt. Eine begleitende Videoinstallation wird zum stillen Geschichtenerzähler im Hintergrund.

Der Hauptmann von Köpenick
Jörg Metzner

Samstag, 5. Dezember

Sa, 5. Dez 2026, 11:00

Ich mach dich gesund, sagte der Bär

@ ATZE Musiktheater

Ich mach dich gesund, sagte der Bär
Jörg Metzner

Samstag, 12. Dezember

Sa, 12. Dez 2026, 11:00

Zwei für mich, einer für dich

@ ATZE Musiktheater

Zwei für mich, einer für dich
Jörg Metzner

Sonntag, 13. Dezember

So, 13. Dez 2026, 15:00

Das tapfere Schneiderlein

@ ATZE Musiktheater

Die Bühne ist schlicht. Auf kleinen Podesten sind Stühle platziert, davor Notenständer. Der Raum ist erfüllt vom Rascheln, Tuscheln und Mauscheln der ankommenden Besucher*innen. Langsam, wie man es von klassischen Konzerten her kennt, stellt sich eine gespannte Ruhe ein. Dann nehmen eine Moderatorin und vier Musiker*innen ihre Plätze ein und sortieren ihre Blätter. Das Konzert beginnt. Es dauert jedoch nicht lange, bis der gewohnte Ablauf ins Wanken gerät. Noch bevor das Intro beendet ist und das Märchen vom tapferen Schneiderlein musikalisch Fahrt aufnehmen kann, mischen sich Geräusche in die Musik und ehe die Moderatorin sich versieht, verwandelt sich das Märchenkonzert vor ihren Augen in ein Schauspiel: Ein Unbekannter gibt sich als das echte Schneiderlein aus und von da an der Erzählung eine neue Richtung. Denn schließlich sei schon die Grundannahme falsch, dass er sieben Fliegen auf einen Streich getötet habe. – Sieben Fliegen auf einen Streich, ja. Aber getötet habe das gute Schneiderlein sie sicher nicht, sondern… verschluckt! Und so werden die Fliegen für das Schneiderlein zum ständigen Begleiter und Ratgeber. Je tiefer das Märchenkonzert sich in die berühmten Abenteuer dieses unbekannten Schneiderleins vorwagt, desto mehr befreien sich die Moderatorin und die Musiker*innen von ihren Blättern. Bassflöten erwecken Riesen zum Leben, Blockflöten und Schellenkranz verwandeln die schlichte Bühne in einen königlichen Hof und die Bassklarinette wird zum klangvollen Wildschwein. So wird aus dem bekannten Grimmschen Märchen ein virtuoser musikalischer Appell zur Wiederentdeckung des eigenen Bauchgefühls. Musik als tragendes Element in Theaterinszenierungen ist das Markenzeichen des ATZE Musiktheaters. Im Fall von Das tapfere Schneiderlein wird jedoch Schauspiel zum tragenden Element eines Konzertes. Damit geht das ATZE Musiktheater einmal mehr neue Wege, die das Publikum, durch eine ebenso unterhaltsame wie erkenntnisreiche Geschichte führen. Denn schließlich kann man, nur wenn man wirklich an sich glaubt, sein eigenes Abenteuer erleben. Dabei sollte man jedoch niemals vergessen, auf das Summen in seinem Bauch zu hören…

Das tapfere Schneiderlein
Jörg Metzner