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Berlin

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Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin, DE

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Events an diesem Ort

Mittwoch, 2. Dezember

Mi, 2. Dez 2026, 19:30 – 22:00

Bad Kingdom

@ Schaubühne Berlin

Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn immer mehr Menschen das Vertrauen verlieren, dass die Zukunft besser werden kann? In »Bad Kingdom« treffen Menschen aufeinander, die versuchen, in einer zunehmend instabilen Welt die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen. Sie suchen nach Liebe, Sicherheit und Zugehörigkeit, während um sie herum politische Gewissheiten zerbrechen, gesellschaftliche Konflikte eskalieren und die Angst vor sozialem Abstieg, Krieg und einer autoritären Zukunft wächst. Wer profitiert von dieser Angst? Warum werden Wut und Ohnmacht zunehmend von der politischen Rechten mobilisiert? Und was geschieht mit unseren Beziehungen, wenn die Krisen der Außenwelt immer tiefer in unser privates Leben eindringen? Falk Richter verbindet in »Bad Kingdom« politische Analyse mit sehr persönlichen Geschichten über Einsamkeit, Begehren, Familie und die Sehnsucht nach Nähe. Eine Gruppe von Schauspieler_innen bewegt sich zwischen Filmset, Therapieraum und gesellschaftlichem Endzeitszenario. Immer wieder kippt die Realität: Rollen werden gewechselt, Geschichten neu erzählt, Gewissheiten lösen sich auf. »Bad Kingdom« entstand 2024. Zwei Jahre später, in einer politisch radikal veränderten Gegenwart, kehrt die Inszenierung nach längerer Pause auf die Bühne der Schaubühne zurück. Falk Richter wurde 1969 in Hamburg geboren und arbeitete viele Jahre lang als Autor und Regisseur an der Schaubühne. Seitdem inszenierte er an zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Theatern und wurde 2018 für seine Inszenierung »Am Königsweg« zum Regisseur des Jahres (Theater heute) gewählt. »The Silence« war seine erste Arbeit in der Spielzeit 2023/24 an der Schaubühne und wurde zum Theatertreffen 2024 eingeladen.

Bad Kingdom
Bad Kingdom, Credit: © Gianmarco Bresadola, 2024

Freitag, 4. Dezember

Fr, 4. Dez 2026, 19:30 – 22:45

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Samstag, 5. Dezember

Sa, 5. Dez 2026, 19:30 – 22:45

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Sonntag, 6. Dezember

So, 6. Dez 2026, 18:00

Buchvorstellung: Who's there

@ Schaubühne Berlin

So, 6. Dez 2026, 19:30 – 22:45

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Montag, 7. Dezember

Mo, 7. Dez 2026, 19:30 – 22:45

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Dienstag, 8. Dezember

Di, 8. Dez 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Mittwoch, 9. Dezember

Mi, 9. Dez 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Donnerstag, 10. Dezember

Do, 10. Dez 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Freitag, 11. Dezember

Fr, 11. Dez 2026, 19:30 – 22:45

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Samstag, 12. Dezember

Sa, 12. Dez 2026, 15:00

1536

@ Schaubühne Berlin

Es ist das Jahr 1536. Die drei Freundinnen Anna, Mariella und Jane treffen sich auf einem Feld in Essex. Hier können sie ungestört reden: über Anna und ihre vielen männlichen Verehrer, über Mariellas ungeliebte Arbeit als Hebamme, über Janes Dasein als brave Tochter, die darauf wartet, dass ihr Vater sie verheiratet. Doch etwas ist heute anders, denn Jane hat ein Gerücht aus dem fernen London gehört. Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., soll festgenommen und in den Tower of London gebracht worden sein. Die Freundinnen sind sich sicher, dass es sich um eine Fehlinformation oder um ein Missverständnis handeln muss. Doch wenige Tage später wird das Gerücht bestätigt und Anne Boleyn angeklagt, weil sie den König mutmaßlich betrogen hat: mit fünf verschiedenen Männern, darunter ihrem eigenen Bruder. Für Anna und Mariella steht fest, dass die Vorwürfe erfunden sind, aber Jane glaubt den Männern im Dorf, die sagen, dass Anne Boleyn jetzt genau das bekommen wird, was sie verdient hat. Das Verhalten der Männer ändert sich spürbar: Auch sie fangen an, sich zunehmend ungehemmt und furchtlos zu verhalten. Gleichzeitig entwickeln sich Spannungen zwischen den Freundinnen, die alle auf unterschiedliche Art versuchen, sich durch die Regeln zu navigieren, die die Gesellschaft Frauen auferlegt hat, und dadurch in immer größere Konflikte miteinander geraten. Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.

Sa, 12. Dez 2026, 19:30 – 22:45

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Montag, 14. Dezember

Mo, 14. Dez 2026, 19:30 – 21:20

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Dienstag, 15. Dezember

Di, 15. Dez 2026, 19:30 – 21:20

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026
Di, 15. Dez 2026, 20:00

1536

@ Schaubühne Berlin

Es ist das Jahr 1536. Die drei Freundinnen Anna, Mariella und Jane treffen sich auf einem Feld in Essex. Hier können sie ungestört reden: über Anna und ihre vielen männlichen Verehrer, über Mariellas ungeliebte Arbeit als Hebamme, über Janes Dasein als brave Tochter, die darauf wartet, dass ihr Vater sie verheiratet. Doch etwas ist heute anders, denn Jane hat ein Gerücht aus dem fernen London gehört. Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., soll festgenommen und in den Tower of London gebracht worden sein. Die Freundinnen sind sich sicher, dass es sich um eine Fehlinformation oder um ein Missverständnis handeln muss. Doch wenige Tage später wird das Gerücht bestätigt und Anne Boleyn angeklagt, weil sie den König mutmaßlich betrogen hat: mit fünf verschiedenen Männern, darunter ihrem eigenen Bruder. Für Anna und Mariella steht fest, dass die Vorwürfe erfunden sind, aber Jane glaubt den Männern im Dorf, die sagen, dass Anne Boleyn jetzt genau das bekommen wird, was sie verdient hat. Das Verhalten der Männer ändert sich spürbar: Auch sie fangen an, sich zunehmend ungehemmt und furchtlos zu verhalten. Gleichzeitig entwickeln sich Spannungen zwischen den Freundinnen, die alle auf unterschiedliche Art versuchen, sich durch die Regeln zu navigieren, die die Gesellschaft Frauen auferlegt hat, und dadurch in immer größere Konflikte miteinander geraten. Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.

Mittwoch, 16. Dezember

Mi, 16. Dez 2026, 19:30 – 21:20

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026
Mi, 16. Dez 2026, 20:00

1536

@ Schaubühne Berlin

Es ist das Jahr 1536. Die drei Freundinnen Anna, Mariella und Jane treffen sich auf einem Feld in Essex. Hier können sie ungestört reden: über Anna und ihre vielen männlichen Verehrer, über Mariellas ungeliebte Arbeit als Hebamme, über Janes Dasein als brave Tochter, die darauf wartet, dass ihr Vater sie verheiratet. Doch etwas ist heute anders, denn Jane hat ein Gerücht aus dem fernen London gehört. Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., soll festgenommen und in den Tower of London gebracht worden sein. Die Freundinnen sind sich sicher, dass es sich um eine Fehlinformation oder um ein Missverständnis handeln muss. Doch wenige Tage später wird das Gerücht bestätigt und Anne Boleyn angeklagt, weil sie den König mutmaßlich betrogen hat: mit fünf verschiedenen Männern, darunter ihrem eigenen Bruder. Für Anna und Mariella steht fest, dass die Vorwürfe erfunden sind, aber Jane glaubt den Männern im Dorf, die sagen, dass Anne Boleyn jetzt genau das bekommen wird, was sie verdient hat. Das Verhalten der Männer ändert sich spürbar: Auch sie fangen an, sich zunehmend ungehemmt und furchtlos zu verhalten. Gleichzeitig entwickeln sich Spannungen zwischen den Freundinnen, die alle auf unterschiedliche Art versuchen, sich durch die Regeln zu navigieren, die die Gesellschaft Frauen auferlegt hat, und dadurch in immer größere Konflikte miteinander geraten. Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.

Donnerstag, 17. Dezember

Do, 17. Dez 2026, 20:00

1536

@ Schaubühne Berlin

Es ist das Jahr 1536. Die drei Freundinnen Anna, Mariella und Jane treffen sich auf einem Feld in Essex. Hier können sie ungestört reden: über Anna und ihre vielen männlichen Verehrer, über Mariellas ungeliebte Arbeit als Hebamme, über Janes Dasein als brave Tochter, die darauf wartet, dass ihr Vater sie verheiratet. Doch etwas ist heute anders, denn Jane hat ein Gerücht aus dem fernen London gehört. Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., soll festgenommen und in den Tower of London gebracht worden sein. Die Freundinnen sind sich sicher, dass es sich um eine Fehlinformation oder um ein Missverständnis handeln muss. Doch wenige Tage später wird das Gerücht bestätigt und Anne Boleyn angeklagt, weil sie den König mutmaßlich betrogen hat: mit fünf verschiedenen Männern, darunter ihrem eigenen Bruder. Für Anna und Mariella steht fest, dass die Vorwürfe erfunden sind, aber Jane glaubt den Männern im Dorf, die sagen, dass Anne Boleyn jetzt genau das bekommen wird, was sie verdient hat. Das Verhalten der Männer ändert sich spürbar: Auch sie fangen an, sich zunehmend ungehemmt und furchtlos zu verhalten. Gleichzeitig entwickeln sich Spannungen zwischen den Freundinnen, die alle auf unterschiedliche Art versuchen, sich durch die Regeln zu navigieren, die die Gesellschaft Frauen auferlegt hat, und dadurch in immer größere Konflikte miteinander geraten. Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.

Freitag, 18. Dezember

Fr, 18. Dez 2026, 20:00 – 22:00

Im Herzen der Gewalt

@ Schaubühne Berlin

Auf dem Heimweg von einem Weihnachtsessen in Paris trifft der junge Édouard um 4 Uhr morgens auf der Place de la République auf Reda, einen Mann algerischer Herkunft. Sie kommen ins Gespräch, beginnen zu flirten, und wenig später nimmt Édouard Reda mit zu sich in seine Einzimmerwohnung. Die beiden verbringen die Nacht miteinander, Reda erzählt von seiner Kindheit und dem Vater, der aus Algerien nach Frankreich geflohen ist. Die Stimmung ist ausgelassen, sie lachen, tauschen Zärtlichkeiten aus und haben Sex. Doch als Édouard bei ihrer Verabschiedung wenige Stunden später entdeckt, dass sein Smartphone verschwunden ist, und Reda plötzlich einen Revolver hervorholt und ihn bedroht, schlägt die Situation jäh in Bedrohung und Gewalt um und mündet in die Vergewaltigung Édouards. Am nächsten Morgen begibt sich Édouard in polizeiliche und medizinische Obhut. In seiner Ratlosigkeit, wie er mit seinem Trauma umgehen soll, flieht er in die nordfranzösische Provinz zu seiner Schwester Clara und vertraut ihr die Geschichte an. Die Stimmen und Reaktionen seines Umfeldes, der Polizei und der behandelnden Mediziner auf den dramatischen Vorfall enthüllen einen gesellschaftlich tief verwurzelten Rassismus, Homophobie und intransparente Machtstrukturen. Mit der Rekonstruktion einer traumatischen Nacht formuliert der französische Autor Édouard Louis in seinem autobiographischen Roman »Im Herzen der Gewalt« eine ebenso persönliche wie gesellschaftlich durchdringende Analyse über das Erwachsenwerden, Begehren, Migration und Rassismus und macht in der Stimmenvielfalt der Reaktionen auf das ihm angetane Verbrechen gesellschaftlich verdrängte Formen der Gewalt hörbar. Thomas Ostermeier adaptiert gemeinsam mit Édouard Louis den Roman für die Bühne als deutschsprachige Erstaufführung.

Im Herzen der Gewalt
Im Herzen der Gewalt, Foto: © Arno Declair, 2018

Samstag, 19. Dezember

Sa, 19. Dez 2026, 18:00 – 20:00

Im Herzen der Gewalt

@ Schaubühne Berlin

Auf dem Heimweg von einem Weihnachtsessen in Paris trifft der junge Édouard um 4 Uhr morgens auf der Place de la République auf Reda, einen Mann algerischer Herkunft. Sie kommen ins Gespräch, beginnen zu flirten, und wenig später nimmt Édouard Reda mit zu sich in seine Einzimmerwohnung. Die beiden verbringen die Nacht miteinander, Reda erzählt von seiner Kindheit und dem Vater, der aus Algerien nach Frankreich geflohen ist. Die Stimmung ist ausgelassen, sie lachen, tauschen Zärtlichkeiten aus und haben Sex. Doch als Édouard bei ihrer Verabschiedung wenige Stunden später entdeckt, dass sein Smartphone verschwunden ist, und Reda plötzlich einen Revolver hervorholt und ihn bedroht, schlägt die Situation jäh in Bedrohung und Gewalt um und mündet in die Vergewaltigung Édouards. Am nächsten Morgen begibt sich Édouard in polizeiliche und medizinische Obhut. In seiner Ratlosigkeit, wie er mit seinem Trauma umgehen soll, flieht er in die nordfranzösische Provinz zu seiner Schwester Clara und vertraut ihr die Geschichte an. Die Stimmen und Reaktionen seines Umfeldes, der Polizei und der behandelnden Mediziner auf den dramatischen Vorfall enthüllen einen gesellschaftlich tief verwurzelten Rassismus, Homophobie und intransparente Machtstrukturen. Mit der Rekonstruktion einer traumatischen Nacht formuliert der französische Autor Édouard Louis in seinem autobiographischen Roman »Im Herzen der Gewalt« eine ebenso persönliche wie gesellschaftlich durchdringende Analyse über das Erwachsenwerden, Begehren, Migration und Rassismus und macht in der Stimmenvielfalt der Reaktionen auf das ihm angetane Verbrechen gesellschaftlich verdrängte Formen der Gewalt hörbar. Thomas Ostermeier adaptiert gemeinsam mit Édouard Louis den Roman für die Bühne als deutschsprachige Erstaufführung.

Im Herzen der Gewalt
Im Herzen der Gewalt, Foto: © Arno Declair, 2018