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Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin, DE

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Events an diesem Ort

Samstag, 19. Dezember

Sa, 19. Dez 2026, 20:30

1536

@ Schaubühne Berlin

Es ist das Jahr 1536. Die drei Freundinnen Anna, Mariella und Jane treffen sich auf einem Feld in Essex. Hier können sie ungestört reden: über Anna und ihre vielen männlichen Verehrer, über Mariellas ungeliebte Arbeit als Hebamme, über Janes Dasein als brave Tochter, die darauf wartet, dass ihr Vater sie verheiratet. Doch etwas ist heute anders, denn Jane hat ein Gerücht aus dem fernen London gehört. Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., soll festgenommen und in den Tower of London gebracht worden sein. Die Freundinnen sind sich sicher, dass es sich um eine Fehlinformation oder um ein Missverständnis handeln muss. Doch wenige Tage später wird das Gerücht bestätigt und Anne Boleyn angeklagt, weil sie den König mutmaßlich betrogen hat: mit fünf verschiedenen Männern, darunter ihrem eigenen Bruder. Für Anna und Mariella steht fest, dass die Vorwürfe erfunden sind, aber Jane glaubt den Männern im Dorf, die sagen, dass Anne Boleyn jetzt genau das bekommen wird, was sie verdient hat. Das Verhalten der Männer ändert sich spürbar: Auch sie fangen an, sich zunehmend ungehemmt und furchtlos zu verhalten. Gleichzeitig entwickeln sich Spannungen zwischen den Freundinnen, die alle auf unterschiedliche Art versuchen, sich durch die Regeln zu navigieren, die die Gesellschaft Frauen auferlegt hat, und dadurch in immer größere Konflikte miteinander geraten. Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.

Sonntag, 20. Dezember

So, 20. Dez 2026, 18:00 – 20:00

Im Herzen der Gewalt

@ Schaubühne Berlin

Auf dem Heimweg von einem Weihnachtsessen in Paris trifft der junge Édouard um 4 Uhr morgens auf der Place de la République auf Reda, einen Mann algerischer Herkunft. Sie kommen ins Gespräch, beginnen zu flirten, und wenig später nimmt Édouard Reda mit zu sich in seine Einzimmerwohnung. Die beiden verbringen die Nacht miteinander, Reda erzählt von seiner Kindheit und dem Vater, der aus Algerien nach Frankreich geflohen ist. Die Stimmung ist ausgelassen, sie lachen, tauschen Zärtlichkeiten aus und haben Sex. Doch als Édouard bei ihrer Verabschiedung wenige Stunden später entdeckt, dass sein Smartphone verschwunden ist, und Reda plötzlich einen Revolver hervorholt und ihn bedroht, schlägt die Situation jäh in Bedrohung und Gewalt um und mündet in die Vergewaltigung Édouards. Am nächsten Morgen begibt sich Édouard in polizeiliche und medizinische Obhut. In seiner Ratlosigkeit, wie er mit seinem Trauma umgehen soll, flieht er in die nordfranzösische Provinz zu seiner Schwester Clara und vertraut ihr die Geschichte an. Die Stimmen und Reaktionen seines Umfeldes, der Polizei und der behandelnden Mediziner auf den dramatischen Vorfall enthüllen einen gesellschaftlich tief verwurzelten Rassismus, Homophobie und intransparente Machtstrukturen. Mit der Rekonstruktion einer traumatischen Nacht formuliert der französische Autor Édouard Louis in seinem autobiographischen Roman »Im Herzen der Gewalt« eine ebenso persönliche wie gesellschaftlich durchdringende Analyse über das Erwachsenwerden, Begehren, Migration und Rassismus und macht in der Stimmenvielfalt der Reaktionen auf das ihm angetane Verbrechen gesellschaftlich verdrängte Formen der Gewalt hörbar. Thomas Ostermeier adaptiert gemeinsam mit Édouard Louis den Roman für die Bühne als deutschsprachige Erstaufführung.

Im Herzen der Gewalt
Im Herzen der Gewalt, Foto: © Arno Declair, 2018
So, 20. Dez 2026, 20:30

1536

@ Schaubühne Berlin

Es ist das Jahr 1536. Die drei Freundinnen Anna, Mariella und Jane treffen sich auf einem Feld in Essex. Hier können sie ungestört reden: über Anna und ihre vielen männlichen Verehrer, über Mariellas ungeliebte Arbeit als Hebamme, über Janes Dasein als brave Tochter, die darauf wartet, dass ihr Vater sie verheiratet. Doch etwas ist heute anders, denn Jane hat ein Gerücht aus dem fernen London gehört. Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von Heinrich VIII., soll festgenommen und in den Tower of London gebracht worden sein. Die Freundinnen sind sich sicher, dass es sich um eine Fehlinformation oder um ein Missverständnis handeln muss. Doch wenige Tage später wird das Gerücht bestätigt und Anne Boleyn angeklagt, weil sie den König mutmaßlich betrogen hat: mit fünf verschiedenen Männern, darunter ihrem eigenen Bruder. Für Anna und Mariella steht fest, dass die Vorwürfe erfunden sind, aber Jane glaubt den Männern im Dorf, die sagen, dass Anne Boleyn jetzt genau das bekommen wird, was sie verdient hat. Das Verhalten der Männer ändert sich spürbar: Auch sie fangen an, sich zunehmend ungehemmt und furchtlos zu verhalten. Gleichzeitig entwickeln sich Spannungen zwischen den Freundinnen, die alle auf unterschiedliche Art versuchen, sich durch die Regeln zu navigieren, die die Gesellschaft Frauen auferlegt hat, und dadurch in immer größere Konflikte miteinander geraten. Ava Picketts Stück schildert die Komplexität weiblicher Freundschaft und die Schwierigkeit von Solidarität in einer repressiven Gesellschaft. Welche Auswirkung haben die Handlungen politischer Machthaber auf das alltägliche Leben der Menschen? Wie viel hat sich für Frauen in den fünfhundert Jahren, die seit 1536 vergangen sind, wirklich verändert? Die britische Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die 2026 mit ihrer Basler Inszenierung »Die Glasmenagerie« zum Theatertreffen eingeladen war, inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des 2025 entstandenen Textes. Es ist ihre erste Arbeit an der Schaubühne.

Montag, 21. Dezember

Mo, 21. Dez 2026, 19:30 – 22:15

Hamlet

@ Schaubühne Berlin

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater: Der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet. Nun soll Hamlet für ihn Rache nehmen und den Stiefvater töten. Zuerst spielt Hamlet den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen. Dabei verliert er den Boden unter den Füßen. Die Freunde entpuppen sich als Spitzel des Stiefvaters, selbst seine Geliebte Ophelia wird Teil des Komplotts. Der Jäger wird selbst zum Gejagten. Hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten. Der Paranoide wird wirklich verfolgt. Aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schließlich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr. An alledem zerbricht Ophelia und bringt sich um. Erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen. Im Paradox des handlungsunfähigen Handlungsträgers bietet Shakespeares »Hamlet« eine zeitlos aktuelle Analyse des intellektuellen Dilemmas zwischen komplexem Denken und politischer Tat. In Ostermeiers Inszenierung werden die bis zu 20 Figuren von nur sechs Schauspielern gespielt, die ständig die Rollen wechseln. Der fortschreitende Realitätsverlust Hamlets, seine Desorientierung, die Manipulation von Wirklichkeit und Identität finden so ihre Entsprechung in einer Spielweise, die die Strategie der Verstellung zum Grundprinzip erhebt.

Hamlet
Hamlet, Foto: © Arno Declair, 2008

Dienstag, 22. Dezember

Di, 22. Dez 2026, 19:30 – 22:15

Hamlet

@ Schaubühne Berlin

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater: Der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet. Nun soll Hamlet für ihn Rache nehmen und den Stiefvater töten. Zuerst spielt Hamlet den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen. Dabei verliert er den Boden unter den Füßen. Die Freunde entpuppen sich als Spitzel des Stiefvaters, selbst seine Geliebte Ophelia wird Teil des Komplotts. Der Jäger wird selbst zum Gejagten. Hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten. Der Paranoide wird wirklich verfolgt. Aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schließlich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr. An alledem zerbricht Ophelia und bringt sich um. Erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen. Im Paradox des handlungsunfähigen Handlungsträgers bietet Shakespeares »Hamlet« eine zeitlos aktuelle Analyse des intellektuellen Dilemmas zwischen komplexem Denken und politischer Tat. In Ostermeiers Inszenierung werden die bis zu 20 Figuren von nur sechs Schauspielern gespielt, die ständig die Rollen wechseln. Der fortschreitende Realitätsverlust Hamlets, seine Desorientierung, die Manipulation von Wirklichkeit und Identität finden so ihre Entsprechung in einer Spielweise, die die Strategie der Verstellung zum Grundprinzip erhebt.

Hamlet
Hamlet, Foto: © Arno Declair, 2008

Mittwoch, 23. Dezember

Mi, 23. Dez 2026, 19:30 – 22:15

Hamlet

@ Schaubühne Berlin

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater: Der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet. Nun soll Hamlet für ihn Rache nehmen und den Stiefvater töten. Zuerst spielt Hamlet den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen. Dabei verliert er den Boden unter den Füßen. Die Freunde entpuppen sich als Spitzel des Stiefvaters, selbst seine Geliebte Ophelia wird Teil des Komplotts. Der Jäger wird selbst zum Gejagten. Hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten. Der Paranoide wird wirklich verfolgt. Aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schließlich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr. An alledem zerbricht Ophelia und bringt sich um. Erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen. Im Paradox des handlungsunfähigen Handlungsträgers bietet Shakespeares »Hamlet« eine zeitlos aktuelle Analyse des intellektuellen Dilemmas zwischen komplexem Denken und politischer Tat. In Ostermeiers Inszenierung werden die bis zu 20 Figuren von nur sechs Schauspielern gespielt, die ständig die Rollen wechseln. Der fortschreitende Realitätsverlust Hamlets, seine Desorientierung, die Manipulation von Wirklichkeit und Identität finden so ihre Entsprechung in einer Spielweise, die die Strategie der Verstellung zum Grundprinzip erhebt.

Hamlet
Hamlet, Foto: © Arno Declair, 2008

Freitag, 25. Dezember

Fr, 25. Dez 2026, 19:30 – 22:15

Hamlet

@ Schaubühne Berlin

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater: Der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet. Nun soll Hamlet für ihn Rache nehmen und den Stiefvater töten. Zuerst spielt Hamlet den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen. Dabei verliert er den Boden unter den Füßen. Die Freunde entpuppen sich als Spitzel des Stiefvaters, selbst seine Geliebte Ophelia wird Teil des Komplotts. Der Jäger wird selbst zum Gejagten. Hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten. Der Paranoide wird wirklich verfolgt. Aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schließlich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr. An alledem zerbricht Ophelia und bringt sich um. Erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen. Im Paradox des handlungsunfähigen Handlungsträgers bietet Shakespeares »Hamlet« eine zeitlos aktuelle Analyse des intellektuellen Dilemmas zwischen komplexem Denken und politischer Tat. In Ostermeiers Inszenierung werden die bis zu 20 Figuren von nur sechs Schauspielern gespielt, die ständig die Rollen wechseln. Der fortschreitende Realitätsverlust Hamlets, seine Desorientierung, die Manipulation von Wirklichkeit und Identität finden so ihre Entsprechung in einer Spielweise, die die Strategie der Verstellung zum Grundprinzip erhebt.

Hamlet
Hamlet, Foto: © Arno Declair, 2008

Samstag, 26. Dezember

Sa, 26. Dez 2026, 19:30 – 22:15

Hamlet

@ Schaubühne Berlin

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater: Der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet. Nun soll Hamlet für ihn Rache nehmen und den Stiefvater töten. Zuerst spielt Hamlet den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen. Dabei verliert er den Boden unter den Füßen. Die Freunde entpuppen sich als Spitzel des Stiefvaters, selbst seine Geliebte Ophelia wird Teil des Komplotts. Der Jäger wird selbst zum Gejagten. Hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten. Der Paranoide wird wirklich verfolgt. Aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schließlich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr. An alledem zerbricht Ophelia und bringt sich um. Erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen. Im Paradox des handlungsunfähigen Handlungsträgers bietet Shakespeares »Hamlet« eine zeitlos aktuelle Analyse des intellektuellen Dilemmas zwischen komplexem Denken und politischer Tat. In Ostermeiers Inszenierung werden die bis zu 20 Figuren von nur sechs Schauspielern gespielt, die ständig die Rollen wechseln. Der fortschreitende Realitätsverlust Hamlets, seine Desorientierung, die Manipulation von Wirklichkeit und Identität finden so ihre Entsprechung in einer Spielweise, die die Strategie der Verstellung zum Grundprinzip erhebt.

Hamlet
Hamlet, Foto: © Arno Declair, 2008

Sonntag, 27. Dezember

So, 27. Dez 2026, 19:30 – 22:15

Hamlet

@ Schaubühne Berlin

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater: Der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet. Nun soll Hamlet für ihn Rache nehmen und den Stiefvater töten. Zuerst spielt Hamlet den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen. Dabei verliert er den Boden unter den Füßen. Die Freunde entpuppen sich als Spitzel des Stiefvaters, selbst seine Geliebte Ophelia wird Teil des Komplotts. Der Jäger wird selbst zum Gejagten. Hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten. Der Paranoide wird wirklich verfolgt. Aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schließlich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr. An alledem zerbricht Ophelia und bringt sich um. Erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen. Im Paradox des handlungsunfähigen Handlungsträgers bietet Shakespeares »Hamlet« eine zeitlos aktuelle Analyse des intellektuellen Dilemmas zwischen komplexem Denken und politischer Tat. In Ostermeiers Inszenierung werden die bis zu 20 Figuren von nur sechs Schauspielern gespielt, die ständig die Rollen wechseln. Der fortschreitende Realitätsverlust Hamlets, seine Desorientierung, die Manipulation von Wirklichkeit und Identität finden so ihre Entsprechung in einer Spielweise, die die Strategie der Verstellung zum Grundprinzip erhebt.

Hamlet
Hamlet, Foto: © Arno Declair, 2008

Dienstag, 29. Dezember

Di, 29. Dez 2026, 20:00 – 21:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026

Mittwoch, 30. Dezember

Mi, 30. Dez 2026, 17:00 – 19:45

Richard III.

@ Schaubühne Berlin

Richard ist hässlich. Eine Frühgeburt, missgestaltet, humpelnd, bucklig, ein Krüppel, der auf den Schlachtfeldern der Rosenkriege, die nach dem Tod Heinrichs V. aufflammen, seiner Familie und vor allem seinem Bruder Edward gute Dienste geleistet hat. Jetzt ist Edward König, dank einiger Morde, die sein behinderter Bruder in Eigenregie begangen hat. Aber das Ende des Krieges bringt Richard keinen Frieden, zu tief sitzt sein Hass auf den Rest der Welt, zu dem er nie gehören wird. Und so tut er das, was er am besten kann und mordet weiter. Er räumt alles aus dem Weg, was ihn daran hindert, König zu sein. Wenn er schon nicht Teil einer Gesellschaft der vom Schicksal Begünstigten sein kann, will er sie wenigstens beherrschen. Seine Kontrahenten spielt er mit politischem Geschick gegeneinander aus, skrupellos instrumentalisiert er den Ehrgeiz anderer für seinen eigenen und schreitet mit weißer Weste durch ein unermessliches Blutbad, bis er niemanden mehr über sich hat und die Krone ihm gehört. Doch auch dieser Triumph, erkauft mit dem Tod von Feinden, Verbündeten und Verwandten, wird seine Kränkung über das, was die Natur ihm angetan hat, nicht stillen. Allein an der Spitze des englischen Königreichs, sämtlicher Widersacher beraubt, richtet er sein Wüten nun gegen seinen eigentlichen Hauptfeind – sich selbst. »Richard III« ist eines der frühesten Stücke Shakespeares, uraufgeführt um 1593. Bis heute hat die Titelfigur nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ihre Verführungskraft liegt gerade in ihrer hemmungslos zielgerichteten, lustvoll zur Schau gestellten Amoralität. Richard ist der erste in einer Reihe von Bösewichten in Shakespeares Werk, deren moralische Unabhängigkeit und virtuose Manipulationskunst an Machiavellis »Fürst« geschult scheint: Jago in »Othello«, Edmund in »König Lear«, die Lady in »Macbeth«. Aber das Stück erschöpft sich nicht in der Dämonisierung eines psychopathischen Amokläufers. Es ist auch das Porträt einer durch interne Kämpfe tief zerrütteten Machtelite, aus deren Mitte eine perverse Diktatur erwächst.

Richard III.
Richard III., Foto: © Arno Declair, 2015
Mi, 30. Dez 2026, 20:00 – 21:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026

Donnerstag, 31. Dezember

Do, 31. Dez 2026, 18:00 – 19:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026

Freitag, 1. Januar 2027

Fr, 1. Jan 2027, 18:00 – 20:45

Richard III.

@ Schaubühne Berlin

Richard ist hässlich. Eine Frühgeburt, missgestaltet, humpelnd, bucklig, ein Krüppel, der auf den Schlachtfeldern der Rosenkriege, die nach dem Tod Heinrichs V. aufflammen, seiner Familie und vor allem seinem Bruder Edward gute Dienste geleistet hat. Jetzt ist Edward König, dank einiger Morde, die sein behinderter Bruder in Eigenregie begangen hat. Aber das Ende des Krieges bringt Richard keinen Frieden, zu tief sitzt sein Hass auf den Rest der Welt, zu dem er nie gehören wird. Und so tut er das, was er am besten kann und mordet weiter. Er räumt alles aus dem Weg, was ihn daran hindert, König zu sein. Wenn er schon nicht Teil einer Gesellschaft der vom Schicksal Begünstigten sein kann, will er sie wenigstens beherrschen. Seine Kontrahenten spielt er mit politischem Geschick gegeneinander aus, skrupellos instrumentalisiert er den Ehrgeiz anderer für seinen eigenen und schreitet mit weißer Weste durch ein unermessliches Blutbad, bis er niemanden mehr über sich hat und die Krone ihm gehört. Doch auch dieser Triumph, erkauft mit dem Tod von Feinden, Verbündeten und Verwandten, wird seine Kränkung über das, was die Natur ihm angetan hat, nicht stillen. Allein an der Spitze des englischen Königreichs, sämtlicher Widersacher beraubt, richtet er sein Wüten nun gegen seinen eigentlichen Hauptfeind – sich selbst. »Richard III« ist eines der frühesten Stücke Shakespeares, uraufgeführt um 1593. Bis heute hat die Titelfigur nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ihre Verführungskraft liegt gerade in ihrer hemmungslos zielgerichteten, lustvoll zur Schau gestellten Amoralität. Richard ist der erste in einer Reihe von Bösewichten in Shakespeares Werk, deren moralische Unabhängigkeit und virtuose Manipulationskunst an Machiavellis »Fürst« geschult scheint: Jago in »Othello«, Edmund in »König Lear«, die Lady in »Macbeth«. Aber das Stück erschöpft sich nicht in der Dämonisierung eines psychopathischen Amokläufers. Es ist auch das Porträt einer durch interne Kämpfe tief zerrütteten Machtelite, aus deren Mitte eine perverse Diktatur erwächst.

Richard III.
Richard III., Foto: © Arno Declair, 2015

Samstag, 2. Januar 2027

Sa, 2. Jan 2027, 18:00 – 19:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026

Sonntag, 3. Januar 2027

So, 3. Jan 2027, 18:00 – 19:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026