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Berlin

Adresse

Bismarckstraße 110, 10625 Berlin, DE

Geocodierung: Erfolgreich · 24. Okt, 19:18 Uhr

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Events an diesem Ort

Hier zu allen Veranstaltungen am Ort Großer Saal (insgesamt 154)

Freitag, 30. Oktober

Fr, 30. Okt 2026, 19:00

Or­pheus in der Un­ter­welt

Jacques Offenbach

@ Konzerthaus Berlin › Großer Saal › Schillertheater

Or­pheus in der Un­ter­welt

Samstag, 31. Oktober

Sa, 31. Okt 2026, 19:30

Jew­geni Onegin

Pjotr Tschaikowski

@ Konzerthaus Berlin › Großer Saal › Schillertheater

In überwältigenden und detailreichen Naturbildern inszeniert Barrie Kosky Tschaikowskis melancholisches Seelendrama über die Hoffnungen, Sehnsüchte und das Scheitern von vier jungen Menschen, die am Ende erkennen müssen: Zum Fassen nahe war das Glück! Als der Dichter Lenski seine Verlobte Olga besucht und seinen geheimnisvollen Freund Jewgeni Onegin mitbringt, ist es um Olgas introvertierte Schwester Tatjana geschehen. Doch hart weist Onegin Tatjana von sich. Jahre später begegnet er ihr erneut – nun ist sie es, die sein plötzliches Liebesflehen nicht erhören will … Mit Jewgeni Onegin glückte Tschaikowski der Durchbruch als Opernkomponist und zugleich ein einzigartiger Beitrag zum modernen Musiktheater. Barrie Koskys Inszenierung wartet mit einem opulenten Bühnenbild auf, das die Poesie der Figuren und ihrer Tragödie in die Weite eines natürlichen Raumes versetzt. Jewgeni Onegin zeigt sich in Tschaikowskis unvergesslicher Musik als »feinnerviges Psychogramm junger Leute, die gerade zum ersten Mal erfahren, was unumkehrbare Entscheidungen sind.« [BR KLASSIK] 1. Akt Ein Sommertagsidyll in der russischen Provinz, man macht, was man an solchen Tagen macht: Inmitten einer Ausflugsgesellschaft von Landleuten plaudert die Gutsbesitzerin Larina mit der treuen Hausangestellten Filippewna, der Amme ihrer Töchter Olga und Tatjana. Die beiden Alten kochen Marmelade ein und erinnern sich: an einstige Liebeshoffnungen und die Gewöhnung an Enttäuschung. Larinas Töchter singen ein Lied, die lebenslustige Olga tanzt, ihre introvertierte Schwester Tatjana schmökert lieber in Romanen.

Jew­geni Onegin

Sonntag, 1. November

So, 1. Nov 2026, 16:00

Pippi Lang­strumpf

Franz Wittenbrink

@ Konzerthaus Berlin › Großer Saal › Schillertheater

Pippi Lang­strumpf

Freitag, 6. November

Fr, 6. Nov 2026, 20:00

Wunder­kammer

Choreografie von Marcos Morau Musik von Clara Aguilar und Ben Meerwein

@ Konzerthaus Berlin › Großer Saal › Schillertheater

Wunder­kammer

Samstag, 21. November

Sa, 21. Nov 2026, 19:00

Madama Butter­fly

Giacomo Puccini

@ Konzerthaus Berlin › Großer Saal › Schillertheater

Madama Butter­fly

Mittwoch, 25. November

Mi, 25. Nov 2026, 11:00

Das Kuschel­tier­konzert

@ Konzerthaus Berlin › Großer Saal › Schillertheater

Das Kuschel­tier­konzert

Freitag, 27. November

Fr, 27. Nov 2026, 19:00

Liebes­fantasien

@ Konzerthaus Berlin › Großer Saal › Schillertheater

Programm RICHARD STRAUSS [1864–1949] Don Juan, Tondichtung (nach Nikolaus Lenau) für großes Orchester op. 20 Sechs Lieder nach Gedichten von Clemens Brentano op. 68 ROBERT SCHUMANN [1810–1856] 4. Sinfonie in d-Moll op. 120 Kann es eine schönere Liebeserklärung geben? Als Robert Schumann Schuberts C-Dur-Sinfonie hörte, schrieb er an seine Verlobte Clara Wieck, er »wünschte nichts, als Du wärest meine Frau und ich könnte solche Sinfonien schreiben«. Und tatsächlich – kaum war die Eheschließung vollzogen, sprudelten im Jahr 1841 schönste Sinfonien aus Schumanns Feder. Die vierte war davon die formal originellste – und laut Clara »aus tiefster Seele« geschöpft. In Richard Strauss’ Tondichtung Don Juan wiederum gilt es durchaus anderen Facetten der Liebe als den ehelichen. Im zugrundeliegenden Versepos von Nikolaus Lenau wird das klar benannt: »Im weiten Kreis der schönen Frauen ist meine Lieb’ an jeder einer andre.« Und wirklich setzt hier der selbst noch junge Strauss »der Jugend Feuerpulse« aufs Wunderbarste in Töne. Jahrzehnte später zeigte Strauss in seinem Liederzyklus auf Gedichte von Clemens Brentano, dass ihm auch die schmerzlichen Seiten der Liebe nicht unbekannt geblieben sind: »Im Lieben wohnt Betrüben, und kann nicht anders sein«, heißt es da. Der Zyklus ermöglicht uns übrigens auch eine Wiederbegegnung mit der Sopranistin Adela Zaharia, die im Opernstudio der Komischen Oper Berlin und später als festes Ensemblemitglied ihre Weltkarriere startete. Einmal durch den Kosmos der Liebe – nichts Geringeres als das erwartet Sie in diesem Sinfoniekonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor James Gaffigan.

Liebes­fantasien