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Heute · Freitag, 30. Oktober

Fr, 30. Okt 2026, 20:00 – 21:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026

Morgen · Samstag, 31. Oktober

Sa, 31. Okt 2026, 20:00 – 21:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026

Sonntag, 1. November

So, 1. Nov 2026, 18:00 – 19:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026
So, 1. Nov 2026, 20:00 – 21:30

Antigone. Der Abschied

@ Schaubühne Berlin

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch große Panoramascheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issie, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche verstreut werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Antigone. Der Abschied
Antigone. Der Abschied, Foto: Gianmarco Bresadola, 2026

Montag, 2. November

Mo, 2. Nov 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Dienstag, 3. November

Di, 3. Nov 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Mittwoch, 4. November

Mi, 4. Nov 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Donnerstag, 5. November

Do, 5. Nov 2026, 20:00 – 22:05

Ex

@ Schaubühne Berlin

Daniel, Architekt in einem erfolgreichen Architekturbüro, kommt mal wieder zu spät nach Hause und fragt, ob es etwas zu essen gibt. Seine Frau Sibylle, Ärztin und auf ihrem Gebiet ebenso erfolgreich wie Daniel, ist genervt: Sie hat mit den Kindern, die den Vater sehnsüchtig erwartet haben und inzwischen im Bett liegen, längst gegessen. Außerdem ist sie nicht für Daniels Ernährung zuständig. Während sie versucht, eine Dokumentation über eine berühmte Ärztin zu gucken, macht er sich die übriggebliebene Lasagne warm und stört sie mit unqualifizierten Fragen. Die Stimmung ist gereizt. Dann klingelt Daniels Handy. Wie sich herausstellt, ist es Franziska, seine Exfreundin, die ihn anruft, weil sie für die Nacht einen Platz zum Schlafen braucht. Franziska ist deutlich weniger gebildet als Daniel und Sibylle und arbeitet schon immer in einer Zoohandlung. Sie hat sich anscheinend von ihrem Freund getrennt und fragt, ob sie bei den beiden übernachten kann. Daniel sagt nein, schließlich müssen er und Sibylle am nächsten Morgen früh arbeiten. Doch wenig später klingelt es. Franziska steht in der Tür. Was will sie mitten in der Nacht bei ihrem Exfreund? Warum hat sie sich über Daniels Ablehnung hinweggesetzt und ist trotzdem aufgetaucht? Mit der Ankunft von Franziska stellen sich auf einmal Fragen, die bisher mehr oder weniger erfolgreich unter den Tisch gekehrt wurden: Wer hat in Daniels und Sibylles Beziehung eigentlich das Sagen? Woher kommt das Gift in ihrer Beziehung? Warum waren Daniel und Franziska, die so ungleich sind, jemals ein Paar? Und was ist damals überhaupt passiert? Warum hat Daniel Franziska verlassen? Warum ist Sibylle immer noch mit ihm zusammen? Wer sagt die Wahrheit? Und wer lügt wen worüber an? Marius von Mayenburgs bitterböses neues Stück erforscht, wie weit man sich in einer Beziehung jemals trauen kann, und ob es heutzutage noch so etwas gibt wie Standesschranken. Sind Liebe und Passion nicht wichtiger als die soziale Herkunft? Es spielen Eva Meckbach, Sebastian Schwarz und Marie Burchard, die mit dieser Rolle ins Ensemble der Schaubühne zurückkehrt.

Ex
Ex, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2025

Freitag, 6. November

Fr, 6. Nov 2026, 20:00 – 22:05

Ex

@ Schaubühne Berlin

Daniel, Architekt in einem erfolgreichen Architekturbüro, kommt mal wieder zu spät nach Hause und fragt, ob es etwas zu essen gibt. Seine Frau Sibylle, Ärztin und auf ihrem Gebiet ebenso erfolgreich wie Daniel, ist genervt: Sie hat mit den Kindern, die den Vater sehnsüchtig erwartet haben und inzwischen im Bett liegen, längst gegessen. Außerdem ist sie nicht für Daniels Ernährung zuständig. Während sie versucht, eine Dokumentation über eine berühmte Ärztin zu gucken, macht er sich die übriggebliebene Lasagne warm und stört sie mit unqualifizierten Fragen. Die Stimmung ist gereizt. Dann klingelt Daniels Handy. Wie sich herausstellt, ist es Franziska, seine Exfreundin, die ihn anruft, weil sie für die Nacht einen Platz zum Schlafen braucht. Franziska ist deutlich weniger gebildet als Daniel und Sibylle und arbeitet schon immer in einer Zoohandlung. Sie hat sich anscheinend von ihrem Freund getrennt und fragt, ob sie bei den beiden übernachten kann. Daniel sagt nein, schließlich müssen er und Sibylle am nächsten Morgen früh arbeiten. Doch wenig später klingelt es. Franziska steht in der Tür. Was will sie mitten in der Nacht bei ihrem Exfreund? Warum hat sie sich über Daniels Ablehnung hinweggesetzt und ist trotzdem aufgetaucht? Mit der Ankunft von Franziska stellen sich auf einmal Fragen, die bisher mehr oder weniger erfolgreich unter den Tisch gekehrt wurden: Wer hat in Daniels und Sibylles Beziehung eigentlich das Sagen? Woher kommt das Gift in ihrer Beziehung? Warum waren Daniel und Franziska, die so ungleich sind, jemals ein Paar? Und was ist damals überhaupt passiert? Warum hat Daniel Franziska verlassen? Warum ist Sibylle immer noch mit ihm zusammen? Wer sagt die Wahrheit? Und wer lügt wen worüber an? Marius von Mayenburgs bitterböses neues Stück erforscht, wie weit man sich in einer Beziehung jemals trauen kann, und ob es heutzutage noch so etwas gibt wie Standesschranken. Sind Liebe und Passion nicht wichtiger als die soziale Herkunft? Es spielen Eva Meckbach, Sebastian Schwarz und Marie Burchard, die mit dieser Rolle ins Ensemble der Schaubühne zurückkehrt.

Ex
Ex, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2025

Samstag, 7. November

Sa, 7. Nov 2026, 20:00 – 22:05

Ex

@ Schaubühne Berlin

Daniel, Architekt in einem erfolgreichen Architekturbüro, kommt mal wieder zu spät nach Hause und fragt, ob es etwas zu essen gibt. Seine Frau Sibylle, Ärztin und auf ihrem Gebiet ebenso erfolgreich wie Daniel, ist genervt: Sie hat mit den Kindern, die den Vater sehnsüchtig erwartet haben und inzwischen im Bett liegen, längst gegessen. Außerdem ist sie nicht für Daniels Ernährung zuständig. Während sie versucht, eine Dokumentation über eine berühmte Ärztin zu gucken, macht er sich die übriggebliebene Lasagne warm und stört sie mit unqualifizierten Fragen. Die Stimmung ist gereizt. Dann klingelt Daniels Handy. Wie sich herausstellt, ist es Franziska, seine Exfreundin, die ihn anruft, weil sie für die Nacht einen Platz zum Schlafen braucht. Franziska ist deutlich weniger gebildet als Daniel und Sibylle und arbeitet schon immer in einer Zoohandlung. Sie hat sich anscheinend von ihrem Freund getrennt und fragt, ob sie bei den beiden übernachten kann. Daniel sagt nein, schließlich müssen er und Sibylle am nächsten Morgen früh arbeiten. Doch wenig später klingelt es. Franziska steht in der Tür. Was will sie mitten in der Nacht bei ihrem Exfreund? Warum hat sie sich über Daniels Ablehnung hinweggesetzt und ist trotzdem aufgetaucht? Mit der Ankunft von Franziska stellen sich auf einmal Fragen, die bisher mehr oder weniger erfolgreich unter den Tisch gekehrt wurden: Wer hat in Daniels und Sibylles Beziehung eigentlich das Sagen? Woher kommt das Gift in ihrer Beziehung? Warum waren Daniel und Franziska, die so ungleich sind, jemals ein Paar? Und was ist damals überhaupt passiert? Warum hat Daniel Franziska verlassen? Warum ist Sibylle immer noch mit ihm zusammen? Wer sagt die Wahrheit? Und wer lügt wen worüber an? Marius von Mayenburgs bitterböses neues Stück erforscht, wie weit man sich in einer Beziehung jemals trauen kann, und ob es heutzutage noch so etwas gibt wie Standesschranken. Sind Liebe und Passion nicht wichtiger als die soziale Herkunft? Es spielen Eva Meckbach, Sebastian Schwarz und Marie Burchard, die mit dieser Rolle ins Ensemble der Schaubühne zurückkehrt.

Ex
Ex, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2025

Sonntag, 8. November

So, 8. Nov 2026, 12:00

Matinee für Dieter Sturm

@ Schaubühne Berlin

Matinee für Dieter Sturm
Dieter Sturm, Foto: Ruth Walz
So, 8. Nov 2026, 20:00 – 22:05

Ex

@ Schaubühne Berlin

Daniel, Architekt in einem erfolgreichen Architekturbüro, kommt mal wieder zu spät nach Hause und fragt, ob es etwas zu essen gibt. Seine Frau Sibylle, Ärztin und auf ihrem Gebiet ebenso erfolgreich wie Daniel, ist genervt: Sie hat mit den Kindern, die den Vater sehnsüchtig erwartet haben und inzwischen im Bett liegen, längst gegessen. Außerdem ist sie nicht für Daniels Ernährung zuständig. Während sie versucht, eine Dokumentation über eine berühmte Ärztin zu gucken, macht er sich die übriggebliebene Lasagne warm und stört sie mit unqualifizierten Fragen. Die Stimmung ist gereizt. Dann klingelt Daniels Handy. Wie sich herausstellt, ist es Franziska, seine Exfreundin, die ihn anruft, weil sie für die Nacht einen Platz zum Schlafen braucht. Franziska ist deutlich weniger gebildet als Daniel und Sibylle und arbeitet schon immer in einer Zoohandlung. Sie hat sich anscheinend von ihrem Freund getrennt und fragt, ob sie bei den beiden übernachten kann. Daniel sagt nein, schließlich müssen er und Sibylle am nächsten Morgen früh arbeiten. Doch wenig später klingelt es. Franziska steht in der Tür. Was will sie mitten in der Nacht bei ihrem Exfreund? Warum hat sie sich über Daniels Ablehnung hinweggesetzt und ist trotzdem aufgetaucht? Mit der Ankunft von Franziska stellen sich auf einmal Fragen, die bisher mehr oder weniger erfolgreich unter den Tisch gekehrt wurden: Wer hat in Daniels und Sibylles Beziehung eigentlich das Sagen? Woher kommt das Gift in ihrer Beziehung? Warum waren Daniel und Franziska, die so ungleich sind, jemals ein Paar? Und was ist damals überhaupt passiert? Warum hat Daniel Franziska verlassen? Warum ist Sibylle immer noch mit ihm zusammen? Wer sagt die Wahrheit? Und wer lügt wen worüber an? Marius von Mayenburgs bitterböses neues Stück erforscht, wie weit man sich in einer Beziehung jemals trauen kann, und ob es heutzutage noch so etwas gibt wie Standesschranken. Sind Liebe und Passion nicht wichtiger als die soziale Herkunft? Es spielen Eva Meckbach, Sebastian Schwarz und Marie Burchard, die mit dieser Rolle ins Ensemble der Schaubühne zurückkehrt.

Ex
Ex, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2025

Montag, 9. November

Mo, 9. Nov 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Dienstag, 10. November

Di, 10. Nov 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Mittwoch, 11. November

Mi, 11. Nov 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Freitag, 13. November

Fr, 13. Nov 2026, 19:30 – 22:45

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Samstag, 14. November

Sa, 14. Nov 2026, 18:00 – 19:40

Call me Paris

@ Schaubühne Berlin

»Everyone should have fun with my image« (Paris Hilton) Los Angeles, 2004: Paris Hilton, Multimillionen-Dollar-Erbin des Hilton Hotel-Imperiums, legt ihren kometenhaften Aufstieg vom It-Girl zum Reality-TV-Star hin. Während Paris gerade als Erfinderin des Selfies gefeiert wird, hat ihr Ex-Freund Rick Salomon ganz andere Bilder des Partygirls anzubieten und veröffentlicht ihr privates Sextape unter dem Namen »1 Night in Paris«. Der Film wird zum meistverkauften Porno der Nullerjahre. Vergeblich versucht Paris, die Rechte an ihrem Bild einzuklagen. Zur selben Zeit in Bergisch Gladbach: Julia, ein junges blondes Mädchen im Teenager-Alter, zieht neu in die Stadt und bekommt aufgrund ihrer äußerlichen Ähnlichkeit mit dem amerikanischen It-Girl in der Schule sofort den Spitznamen »Paris« verliehen. Bald schon findet sie sich in ihrem eigenen Videodreh von »1 Night in Paris« wieder. Lange verdrängt sie diese Nacht. Bis sie 2024 in den Memoiren von Paris Hilton liest, was die echte Paris über ihr Sextape schreibt: »Es war, als würde ich elektronisch vergewaltigt werden.« Auf der Suche nach dem Recht an ihrem eigenen Bild trifft sie den Mann, der sie missbraucht hat. In einem Hilton-Hotelzimmer kommt es zu einem Akt der Gewalt. Nun liegt der Mann auf dem Bett, das Gesicht nach unten. Wie konnte es so weit kommen? Plötzlich erscheinen Julia die echte Paris Hilton, Julias Mutter und ihre Freundinnen. Zusammen versuchen sie die Fäden zu entwirren: Wie wurde sie zu »Paris«? Wo ist ihr Tape? Und wenn sie nicht mehr ist als die Kopie eines Originals, wer ist dann das Mädchen, das auf dem Tape zu sehen ist? Wer ist die Person hinter der Persona? In Form eines Memoirs folgt Yana Eva Thönnes den beiden Doppelgängerinnen in das Prisma der traumatischen Erinnerung und seziert den Kontext in dem diese beiden wahren Fälle stehen: Die Nullerjahre als letztes wahrhaft schamlos misogynes Jahrzehnt, in dem sich gerade das flächendeckende Internet verbreitet. Yana Eva Thönnes ist Regisseurin, Autorin und Performerin. 2015 gründete sie gemeinsam mit Magdalena Emmerig, Rahel Spöhrer und Belle Santos die Performance-Gruppe THE AGENCY. Im Herbst 2023 inszenierte sie im Studio der Schaubühne »In Memory of Doris Bither«. »Call me Paris« feierte Premiere auf der Biennale di Venezia, 2025.

Call me Paris
Call me Paris, Foto: Philip Frowein, 2025
Sa, 14. Nov 2026, 20:00 – 23:15

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Sonntag, 15. November

So, 15. Nov 2026, 18:00 – 21:15

Stereophonic

@ Schaubühne Berlin

Ein Tonstudio in Kalifornien in den Siebzigerjahren. Eine fünfköpfige Band trifft sich, um ihr neues Album aufzunehmen. Der Ehrgeiz, an den Erfolg des letzten Albums anzuknüpfen und ihn im besten Fall zu übertreffen, ist groß. Die Arbeit im Tonstudio stellt die Band nicht nur vor musikalische, sondern auch vor menschliche Herausforderungen: Während die Bandmitglieder versuchen, gute Songs zu produzieren, werden die zwischenmenschlichen Spannungen immer größer. Peter, Lead Vocals und Gitarre, übt mit seinem Kontrollwahn einen immensen Druck auf seine Bandkolleg_ innen aus, die sich zunehmend dagegen wehren. Seine Frau Diana, Lead Vocals, feiert als Songwriterin Erfolge, während ihr Wunsch nach Unabhängigkeit stetig wächst. Holly, Lead Vocals und Keyboard, sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, aber muss sich um ihren kokainsüchtigen Ex Reg, E-Bass, kümmern, damit das Album überhaupt jemals fertig wird. Simon, Schlagzeug, vermisst Frau und Kinder in England, die er wegen seiner Karriere seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Grover, der Tontechniker, hat gelogen, um den Job zu bekommen, und ist sich unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Charlie, sein Assistent, ist zwar der Cousin einer der Doobie Brothers, aber ebenfalls völlig unerfahren. Wie viel muss man für Kunst opfern und wie entsteht die beste Kunst? Wie behauptet man seinen künstlerischen Anspruch, etwas Großes zu schaffen, gegenüber Kolleg_innen, die nicht mit der gleichen Leidenschaft dabei sind? Kann zu großer Perfektionismus etwas kaputt machen? Welche Rolle spielt das Private im kreativen Prozess? Diese Fragen untersucht das in New York uraufgeführte und am Broadway für 13 Tony Awards nominierte Stück von David Adjmi, welches Thomas Ostermeier im Herbst zur deutschsprachigen Erstaufführung bringt. Die Musik für das Stück wurde von Will Butler, Gründungsmitglied der Band Arcade Fire, komponiert.

Stereophonic
Stereophonic, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026

Montag, 16. November

Mo, 16. Nov 2026, 20:00 – 21:50

Der Geizige

@ Schaubühne Berlin

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen. Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden. »Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen. Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Der Geizige
Der Geizige, Foto: © Gianmarco Bresadola, 2026