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Morgen · Donnerstag, 29. Oktober

Do, 29. Okt 2026, 20:00

OSKAR HAAG: LOST CAUSE. POPHYMNEN VOM AUSNAHMETALENT & WUNDERWUZZI

Das blutjunge Ausnahmetalent Oskar Haag produziert im Jugendzimmer in der österreichischen Provinz bezaubernde Pophymnen und gilt als androgyne Lichtgestalt der heimischen Musikszene. Punkt.

@ Treibhaus Innsbruck

All jenen, die sich für Popmusik oder Singer/Songwriter*innen abseits des Mainstreams interessieren, muss man Oskar Haag nicht näher vorstellen. Der mittlerweile 20-jährige Wahlwiener, dem die deutschsprachige Presse schon früh die Attribute „Wunderkind“ und „Pop-Hoffnung“ zugeschrieben hat, ist uns seit fünf! Jahren schon als Songwriter, Musiker und Schauspieler bekannt. Vor allem aber auch als hoffnungslos leidenschaftlicher Live-Musiker und Bühnenmensch, der schon bei seinen vielen Solo-Gigs, seiner Tour mit der britischen Ausnahmekünstlerin Birdy, den Supports für u.a. Tocotronic, Tomte, AVEC und etlichen Auftritten bei namhaften Festivals (The Great Escape, Eurosonic, Rolling Stone Beach, MS Dockville) durch seine herzergreifend intimen und zugleich hochenergetischen Bühnenshows ein breites Publikum in Erstaunen versetzen konnte. Gebt ihm ein Publikum - egal wo, egal wie groß - und der junge Mann läuft zur Hochform auf. Wort. Mit seiner Lost Cause“-Tour 2026 kehrt Oskar Haag jetzt nun endlich wieder auf die Bühnen der Musikclubs zurück, die für ihn in diesem Fall auch wirklich die Bretter der Welt bedeuten. Im Gepäck hat der „Indie-Wunderwuzzi“ neben seinen schon bekannten Hits wie „Stargazing“ oder „Sharpen the knives“ auch die 15 neuen Lieder seiner im Herbst erscheinenden und sensationell vielschichtigen zweiten Platte Lost Cause. Gemeinsam mit seiner Alleskönner*innen-Band – Lorenz Ambeek (Gitarre/Vocals), Ciara Gahleitner (Bass/Vocals) und Xavier Plus (Drums/Vocals) – entfacht Oskar Haag ein wahres Feuerwerk der Emotionen. Mit der Unterstützung von Co-Produzent Lukas Klement (Conchita Wurst) ist Oskar Haag mit diesem Longplayer nichts weniger als ein großer Wurf geglückt, den man sich von einem 20-jährigen so nicht erwarten durfte. »Lost Cause« kann man aber auch als musikalisches und inhaltliches Statement einer Generation verstehen, die sich nichts sehnlicher wünscht, als sein zu dürfen, wie sie eben ist: friedlich, freigeistig, bunt und divers.

OSKAR HAAG: LOST CAUSE. POPHYMNEN VOM AUSNAHMETALENT & WUNDERWUZZI

Freitag, 30. Oktober

Fr, 30. Okt 2026, 19:30

TAT FESTIVAL 26 // FESTIVAL FOR CONTEMPORARY JAZZ

Der Verein TonArtTirol präsentiert in der dritten Auflage des "Festival For Contemporary Jazz" spannende Bands: Platzkonzert mit Anna Reisigl & Amina Bouroyen // Avis Ahmadi & Lorenz Widauer // MEL*E

@ Treibhaus Innsbruck

ANNA REISIGL & AMINA BOUROYENDie in Wien lebenden Musikerinnen Amina Bouroyen und Anna Reisigl begegnen sich mit Stimme und Kontrabass auf Augenhöhe und treten in einen offenen, vielschichtigen Dialog. Die Kompositionen wirken fragil undtransparent, eröffnen jedoch weite klangliche Räume für Improvisation, poetische Nuancen und feine dynamische Entwicklungen. Zwischen Liedhaftigkeit und experimenteller Offenheit entsteht ein Klangbild, das ebenso intim wie überraschend ist und sich dezent an jazzigen Formen orientiert, ohne sich festzulegen. Bouroyen & Reisigl feiern ihr Debüt als Duo beim hörthört Festival des Wiener Labels listenclosely und veröffentlicht 2025 die EP Foam. Das Debütalbum May We Be erscheint am 2. Oktober 2026 bei JazzWerkstatt Records. Das Bouoyen Reisigl Duo wurde für das Förderprogramm NASOM 2027/28 ausgewählt. Amina Bouroyen - Vocals, Synth Anna Reisigl - Double Bass AVIN AHMADI & LORENZ WIDAUERAvin Ahmadi und Lorenz Widauer lernten sich im Zuge der „Carte Blanche“ - Reihe von Hideout Records kennen. Die Reihe bringt Künstler:innen zusammen, die zuvor noch nie miteinander gearbeitet haben, und lädt sie dazu ein, gemeinsam ein Album zu produzieren. Verwurzelt in Jazz und persischen Einflüssen trägt die Musik die Intimität von Kammermusik und entfaltet sich zugleich durch berührende Melodien und Improvisationen. Lorenz Widauer und Avin Ahmadi zeigen, was aus Neugier, Vertrauen und künstlerischer Offenheit entstehen kann. Das Album „Until We Meet Again“ erschien am 27.11.2025. „Der Austausch der beiden Instrumente verwandelt sich in einen fein austarierten Dialog, in dem Linien, Motive und Impulse mühelos ineinander übergehen“ Michael Ternai - Mica Austria (AUT) Avin Ahmadi - Oud, Vocals Lorenz Widauer - Tumpet Albin Ormegard - Guitar Kristian Lind - Bass Raphael Vorraber - Drums MEL*EDrei starke, unverwechselbare Stimmen im Jazz – Mel*E vereint virtuoses Zusammenspiel mit innovativer Klangforschung. In ihrem Sound verschmelzen akustische und elektronische Elemente zu einer hypnotischen, treibenden Musik, die Kopf und Körper in Bewegung setzt. Die Band experimentiert mit Klangfarben und Strukturen: Der warme, effektierte Kontrabass erzeugt dichte, pulsierende Texturen, die sich zwischen tiefen Subfrequenzen und verzerrten Klangflächen bewegen. Synthesizer öffnen Räume, brechen Harmonien auf oder setzen schwebende Akzente, während das erweiterte Schlagzeug-Setup mit hybriden Sounds und Effekten eine vibrierende Basis schafft. Weite Melodiebögen schweben über energetischen Grooves, tanzbare Rhythmen treffen auf sphärische Klangflächen – Mel*E spielt mit Gegensätzen und verbindet das Virtuose mit dem Unmittelbaren, das Analoge mit dem Digitalen. Kraftvoll und feinfühlig, mitreißend und introspektiv - immer mit Tiefgang und Dringlichkeit. Viola Hammer - Keys, Synth Judith Ferstl - Bass, Bass Synth Judith Schwarz - extended Drums

TAT FESTIVAL 26 // FESTIVAL FOR CONTEMPORARY JAZZ
Fr, 30. Okt 2026, 20:30

REBEL MUSIG CREW: HOMEGROWN REGGAE, HIPHOP SKA UND FUNK

The waxest sound around und kuhl wia da Gletscha söwa: abseits ausgetrampelter kommerzieller Musikpfade wandert die Hopfgartner "Rebel Musig" Crew mit ihrem Mix aus Reggae, Hiphop, Ska und Funk.

@ Treibhaus Innsbruck

REBEL MUSIG CREW: HOMEGROWN REGGAE, HIPHOP SKA UND FUNK

Samstag, 31. Oktober

Sa, 31. Okt 2026, 19:30

TAT FESTIVAL 26 // FESTIVAL FOR CONTEMPORARY JAZZ / TAG 2

Der Verein TonArtTirol präsentiert in der dritten Auflage des "Festival For Contemporary Jazz" spannende Bands: Platzkonzert mit John Blow // Mad About Lemon // Gummimamba // Peter Rom Wanting Machine

@ Treibhaus Innsbruck

MAD ABOUT LEMONMimi Schmid und Anna Widauer sind mehr Band als Vokalensemble. Mit ihrem sehr persönlichen Instrumentarium formen sie ihre Songs - minimalistisch. Im Zentrum aller Stücke stehen ihre unverwechselbaren, facettenreichen Stimmen. Folkig experimentelle Songs in herzzerreißender Zweistimmigkeit auf Englisch, Deutsch und im Tiroler Dialekt gesungen. Ungeschliffen und trotzdem zart pflanzen sie ihre Geschichten und Gedanken direkt ins Herz.Mad About Lemon präsentieren ihr frisches Programm. Ihr Debutalbum Hunger & Pleasure haben Mad About Lemon 2022 veröffentlicht. 2024 erschien Snow From Yesterday (Manu Delago ft. Mad About Lemon) für welches der Tiroler Komponist und Perkussionist Manu Delago das Vokalensemble ins Boot geholt hat. Von Februar 2024 bis Februar 2025 waren Manu Delago und Mad About Lemon mit diesem Programm auf gemeinsamer Europa Tour. Zurzeit arbeiten Mad About Lemon an ihrem zweiten Album. Einige bisher noch unveröffentlichte Songs gibt es aber schon live zu hören. Mimi Schmid & Anna Widauer: Vocals, Ukulele, Bass-Ukulele, Mandoline, Synthesizer, Gitarre, Glockenspiel, Percussion GUMMIMAMBASowohl Gummi als auch Mambas sind in unseren Breitengraden bekanntermaßen nicht endemisch. Exotisch geht es trotzdem zu, wenn die Band ihrer Vorstellung von zeitgenössischem Jazz frönt. Das Trio vollzieht eine geschickte Gratwanderung zwischen freiem Spiel und komponierten Stücken. Elastische Improvisationen arten aus, die Metamorphose hin zu lässigen Grooves wird mit spielerischer Leichtigkeit vollzogen. Vielleicht hilft ja ein Blick in die Musikgeschichte um den Bandnamen zu entschlüsseln: In den 50er Jahren gelang Perez Prado, der bekannt war als der „King of Mambo“, mit dem Trompetensolo „Gummi-Mambo“ ein Welterfolg. Tragischerweise starb er Jahre später an dem Biss einer Mamba. Doch zu dieser Zeit war der Oktaver noch nicht erfunden, den Philipp Ossanna (E-Gitarre, 8vb) einsetzt um dieses Trio um einige Oktaven zu erweitern. Martin Ohrwalder (Trompete, Electronics) betört mit seinen Melodien und Lukas Laimer, vermutlich der wildeste Trommler seiner Zeit, spielt sein Set als gäbe es kein Morgen mehr. Gemeinsam begeben sich die drei Musiker auf die Suche nach dieser wilden Schlange. Ob sie sich rächen können, oder selbst von der Mamba in die Knie gezwungen werden, muss das Publikum selbst herausfinden. Martin Ohrwalder: Trumpet, Electronics Lukas Laimer: Drums Philipp Ossanna: Guitar, Synth, Composition PETER ROM WANTING MACHINE„Mit „Wanting Machine II“ (Jazzwerkstatt Records) legt Peter Rom ein Album vor, das sich konsequent jenseits vertrauter stilistischer Raster bewegt. Der Wiener Gitarrist – seit vielen Jahren eine prägende Figur der lokalen Szene und Mitinitiator der JazzWerkstatt Wien – öffnet darauf die Tore zu einem ganz eigenen musikalischen Universum. Eines, das seine Geschichte nicht entlang klarer Genregrenzen erzählt, sondern in offenen, ständig in Bewegung befindlichen Klangzuständen. Gemeinsam mit einem hochkarätigen Ensemble – darunter Bassist Manu Mayr, die Schlagzeuger Lukas König und Valentin Duit, Thereministin Khadijah Pamelia Stickney, die beiden Die Strottern-Mitglieder David Müller und Klemens Lendl sowie Vincent Pongracz an der Klarinette, Matthew Halpin am Altsaxofon und an der Flöte und Benny Omerzell am Piano – entwickelt Rom einen Sound, der auf Reduktion setzt und gerade daraus seine besondere Intensität bezieht. In den grosszügig angelegten Freiräumen dieser Musik verdichten sich Stimmungen, einzelne Töne erhalten Gewicht, kleine Verschiebungen entfalten große Wirkung. Die Stücke wirken dabei wie fragile Konstruktionen, deren Form sich im Verlauf des Hörens immer wieder verändert. Roms Gitarre fungiert zwar als zentraler Bezugspunkt, tritt jedoch selten als klassisches Soloinstrument hervor. Vielmehr fügt sie sich in ein vielschichtiges Geflecht aus Linien, Geräuschen und rhythmischen Fragmenten ein, das aus unterschiedlichsten instrumentalen Farben gespeist wird. Gerade diese ungewöhnliche Klangpalette prägt den eigenständigen Charakter des Albums. Neben Bass und Schlagzeug treten Instrumente auf, die im Jazzkontext eher selten anzutreffen sind. Theremin oder singende Säge erweitern das Spektrum ebenso wie verfremdete Bläser- und Streicherklänge. Durch besondere Spieltechniken, Effekte und klangliche Bearbeitungen verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen Instrumenten dabei immer wieder. Musikalisch bewegt sich „Wanting Machine II“ in einem schwebenden Zwischenbereich aus Komposition und freiem Spiel. Ausgefallene Klangexperimente treffen auf eigenwillige Schlagzeug-Grooves, auf verträumte, leicht neben der Spur liegende Laid-back-Passagen und auf Momente beinahe hypnotischer Ruhe. Dann wiederum verdichten sich die Strukturen plötzlich zu nervösen rhythmischen Feldern oder nehmen einen leicht rockigen Zug an. DieseWechsel zwischen offener Klangfläche und energiereicher Verdichtung verleihen der Musik eine eigentümliche Spannung. So entsteht mit „Wanting Machine II“ ein Werk, das bewusst eigene Wege geht und sich klassischen Stildefinitionen entzieht. Es ist eine Musik, die weniger auf unmittelbare Eingängigkeit zielt als auf eine besondere Form des Hörens – und gerade dadurch einen eigenwilligen, atmosphärisch dichten Klangkosmos eröffnet, der lange nachwirkt.“ – Mica.at, Michael Ternai 11.3. 2026 Peter Rom: Guitar Matthew Halpin: Sax Manu Mayr: Bass Lukas König: Drums

TAT FESTIVAL 26 // FESTIVAL FOR CONTEMPORARY JAZZ / TAG 2
Sa, 31. Okt 2026, 20:00

DAS MYSTERiUM DER BULGARISCHEN FRAUEN-STiMMEN: THE BULGARIAN VOICES ANGELITE

Faszinierend und glockenhell sind ihre Stimmen. Unverkennbar der archaische Gesangsstil – aus lokaler Tradition gewachsen. Ein einzigartiger Chor mit 24 weiblichen Stimmen – Das Mysterium

@ Treibhaus Innsbruck

DAS MYSTERiUM DER BULGARISCHEN FRAUEN-STiMMEN: THE BULGARIAN VOICES ANGELITE

Montag, 2. November

Mo, 2. Nov 2026, 19:30

DR BOHL: "SOLO": EiN TiNDER TAGEBUCH - iN 5 AKTEN

Anhand von 5 überlebten Tinder Dates werden Fehler, Red Flags & die eigene Vergangenheit aufgearbeitet. Von Opernball mit DJ Ötzi bis Maturareise: die Storys landen gesammelt auf der Bühne. Ob das eine gute Idee ist?

@ Treibhaus Innsbruck

Im Jahr 2017 haben wir damit begonnen, die Begeisterung für ausgeflippte Outfits und seichte Gags in bewegtes Bild umzusetzen. Die Idee dafür entstand nach dem Versuch eines Geburtstagsvideos, bei dem mit dem legendären Pfannenwender als Mikrofon, random Menschen auf der Straße zum Interview über das ihnen nicht bekannte Geburtstagskind gebeten wurden. Nach einem langen Nachmittag in der Wiener Innenstadt und der Erkenntnis, dass sich kaum jemand vor einem Iphone und einem Pfannenwender zu einer Aussage über einen ihm fremden Menschen hinreißen lässt, mussten wir uns mangels Material selber interviewen. Der auf diese Weise entstandene Cage-Fight Trainer und die französische Hebamme des Geburtstagskindes kamen beim Publikum so gut an, dass wir das Format weiterführen wollten. Das tun wir bis heute mit großer Freude!Wir haben selbstverständlich oft mehr zu sagen, als in Kurzvideos unterzubringen ist. Dementsprechend wollten wir uns und unseren Charakteren die Bühne bieten, die sie verdammt nochmal verdienen! Zur Begeisterung der österreichischen Zivilbevölkerung kam es im Jänner 2020 zur Weltpremiere unseres ersten Programmes „Dr.Bohl – Live!“. Vor knapp 120 geladenen Freunden hatten wir in dem Keller unserer alten Schule bei gefühlten 50 Grad Celsius einen wirklich großartigen Abend (für ehrliche Schwitzer). Dass es jemals darüber hinaus gehen würde, hätten wir in diesem Moment vermutlich maximal zu hoffen gewagt. Eine kleine Pandemie und ein paar Social Media Aufrufe später wagten wir ab Jänner 2023 den nächsten Coup: Unser zweites Programm „ANABOHLIKA“! Nun galt es, das Potpourri um eine neue Facette zu erweitern. Ab Februar 2025 heißt diese „SOLO“! Bohl und fünf Tinder Dates… Ob das eine gute Idee ist? SOLOJeder war’s mal, viele sind es. Viele wollen’s, wenige lang. Mickie besingt es und Han heißt so. Erstmals hat es auch Paulus erwischt: Nach zwei bahnbrechenden Programmen mit seinem kongenialen Bruder muss er diesmal alleine ran. Er nutzt dies, um für alle Suchenden da draußen aufzuarbeiten, wovon er viele hatte: Dates. Das häufigst anvisierte Minenfeld dieser Welt. Anhand von fünf überlebten Tinder Dates werden Fehler, Red Flags und vor allem die eigene Vergangenheit aufgearbeitet. Von Opernball mit DJ Ötzi bis Maturareise Exzess, all die Storys, die im Zuge dieser Treffen erzählt wurden, landen nun gesammelt auf der Bühne. Ob das eine gute Idee ist? PREMiERENKRITIKPaulus Bohls "Solo": Ein Tinder-Tagebuch in fünf Akten - Sofia Teresa Müller / Standard 12.2.2025 Paulus Bohl ist bekannt als eine Hälfte des Wiener Comedy-Duos Dr. Bohl. Am Montagabend feierte er im ausverkauften Stadtsaal die Premiere seiner ersten One-Man-Show Comedian Paulus Bohl hat eine besondere Gabe – oder besser gesagt: ein Problem, das ihm das Dating-Leben schwermacht. Er erkennt "Red Flags", also erste Warnzeichen beim Gegenüber, binnen Sekunden. Eine Fähigkeit, die eher hinderlich als hilfreich ist und zum zentralen Thema seiner One-Man-Show im Stadtsaal wird. Dort feierte der auf Tiktok bekanntgewordene Social-Media-Satiriker am Montagabend die Premiere von Solo. Der Titel ist Programm. Während Benji, die zweite Hälfte von Dr. Bohl, im Medizinstudium versinkt, wagt es Paulus alleine auf die Bühne und dorthin, wo es wirklich wehtut: in die Abgründe des modernen Datings. In der Rückschau auf seine fünf schlimmsten Tinder-Dates trifft schonungslose Gesellschaftskritik auf eine gehörige Portion Selbstironie. Paulus testet bei seinen Dates immer wieder die goldene Regel: Innerhalb von 20 Sekunden erkennt man, ob jemand heiratstauglich ist. Die ernüchternde Bilanz? Fünf Dates, null Hochzeitspläne. Paulus bleibt weiterhin solo. Kein Wunder, wenn die potenziellen Abturner alias Red Flags so vielfältig sind wie die Dates selbst. "Instagram ist die Visitenkarte unserer Generation", stellt Bohl in seinen Erzählungen fest – eine Erkenntnis, die ihn bei einer kunstaffinen Dame ereilt, die zwar eine Albertina-Jahreskarte, aber zu wenige Follower hat. Virtuelle Relevanz ist für ihn eben nicht verhandelbar. Benji und Paulus sind zusammen als Dr. Bohl auf Tiktok und der Kabarettbühne unterwegs. Ihr Markenzeichen: Das Schlüpfen in stereotypische Rollen und ein gelber Pfannenwender als Mikrofonhalterung. Ebenso unverständlich bleibt für Paulus das Konzept des Ausdauersports. Ein weiteres Date entpuppt sich als viel zu fitnessbegeistert und schwärmt ernsthaft davon, freiwillig einen Marathon zu laufen. Sein Fazit: "Laufen ist ein Fluchtinstinkt" – und damit unromantisch. Selbst zwischenmenschliche Feinheiten abseits des Dating-Lebens bereiten Paulus Kopfzerbrechen. Die größte aller sozialen Hürden: die Begrüßung. Wer die falsche Entscheidung trifft – Umarmung, Handschlag oder doch Wangenbussi? –, ruiniert sich die Begegnung. Seine schlimmste Erfahrung: Ein gescheiterter Handschlag mit Andi Knoll, der sich überraschenderweise als "Hugger" entpuppte, also als Umarmer statt Händeschüttler. Ein Schockmoment, der ihn bis heute verfolgt. Um peinliche Situationen wie diese zukünftig zu vermeiden, wagt Bohl den Praxistest. Er umarmt einen Zuschauer für volle 20 Sekunden. Beide überleben, das Publikum feiert. Solo ist allerdings nicht nur eine Abhandlung gescheiterter Dates und unangenehmer Erfahrungen. Bohl schwelgt auch in Erinnerungen an seine Highlights des letzten Jahres – darunter ein Besuch beim Opernball, wo er als unseriöser Reporter österreichische Promis interviewte. Etwa DJ Ötzi – ein Treffen und Match, das besser endete als manches seiner Dates. Zum Finale wagt sich Bohl dann an das, was ihn als Tiktok-Comedian groß gemacht hat: Online-Interaktion mit dem Publikum. Er öffnet Tinder, zeigt sein Profil und wischt in Echtzeit. Das verdeutlicht nicht nur die Absurdität von Online-Dating, sondern zeigt, dass Social-Media-Humor durchaus bühnenfähig ist. Auch ohne seinen Bruder Benji bleibt Paulus Bohl weiterhin das, was ihn ausmacht: ein Meister des trockenen Wiener Schmähs, ein Gesellschaftskritiker und ein Selbstironiker par excellence. Solo ist wie eine Dating-App in Kabarettform. Ein ständiger Dopaminausstoß, begleitet von einem Hauch Fremdscham. Doch man kann es einfach nicht lassen, es zu lieben – ein klarer Swipe nach rechts.

DR BOHL: "SOLO": EiN TiNDER TAGEBUCH - iN 5 AKTEN

Dienstag, 3. November

Di, 3. Nov 2026, 19:30

BARBARA BLAHA: FUNKENSCHWESTERN – WIE FEMINISMUS ALLES BESSER MACHT

Mit Witz, Wissen & Haltung zeigt Österreichs profilierteste Polit-Influencerin, warum Geldfragen auch Machtfragen sind. Komplexes wird verständlich: ein Feuerwerk aus Fakten & Feminismus entfacht die Debatte

@ Treibhaus Innsbruck

BARBARA BLAHA: FUNKENSCHWESTERN – WIE FEMINISMUS ALLES BESSER MACHT

Mittwoch, 4. November

Mi, 4. Nov 2026, 19:30

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE

Auch Manuel Rubey & Simon Schwarz nutzen das Treibhaus als höhere Lach und Versuchsanstalt: die zwei Ausnahme-Schauspieler & Freunde erproben im Turm ihr neues Programm. Arbeitstitel: "Liebe".

@ Treibhaus Innsbruck

LIEBE Ein Try Out. Auch Einspielvorstellung oder Vorpremiere genannt. Hier sind Sie live dabei, wenn ein Programm zum ersten Mal schüchtern auf die Bühne gewuchtet wird. Es wird nicht fertig sein. Vieles wird noch rausfallen; Neues wird beim Spielen entstehen. Da werden Zettel rumliegen und Figuren auftreten, die einen Anspruch stellen, auch dabei sein zu dürfen. Vorpremieren sind wichtig und einmalig. Alle, die selbst gerne experimentieren oder es lieben, anderen beim Scheitern zuzusehen, sind hier richtig. Alle anderen kaufen sich besser eine Karte für nach der Premiere. Also, auf die Liebe! Simon liebt’s mit Überschall, Mit Pauken, Blitzen, Donnerknall Er frühstückt Chili, pur und roh, und sagt klar, logisch, sowieso! Simon liebt das Jetzt sofort!, Am besten hier, am liebsten dort. Er gähnt im Sprint, er träumt im Lauf, Und steht vor’m Weckerklingeln auf. Simon liebt das Tempo sehr Doch Manuel, den liebt er mehr. Manuel liebt das leise Lachen, Durchdachte, gut geplante Sachen. Er bügelt Hemden mit System, Und findet das auch nicht extrem. Er liebt Notizen, fein sortiert, Hat selbst den Zufall archiviert. Er liebt ein Buch mit Eselsohr, Und liest den Klappentext noch vor. Das alles liebt der Manuel sehr Doch seinen Simon liebt er mehr. Die Liebe und die Demokratie sind in der Krise. Das werden Simon Schwarz und Manuel Rubey auch nicht ändern können. Dennoch haben sie es sich zum Ziel gesetzt, lieben wieder als Tätigkeitswort zu begreifen. Ab Januar 2027 präsentieren sie ihr zweites gemeinsames Bühnenprogramm. Wilde Melodien und große Gefühle treffen auf kleine Alltagskatastrophen und münden doch immer wieder in der Frage, wie wir das hinbekommen können, uns trotz allem immer wieder für die Liebe zu entscheiden.

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE

Donnerstag, 5. November

Do, 5. Nov 2026, 19:30

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE

Auch Manuel Rubey & Simon Schwarz nutzen das Treibhaus als höhere Lach und Versuchsanstalt: die zwei Ausnahme-Schauspieler & Freunde erproben im Turm ihr neues Programm. Arbeitstitel: "Liebe".

@ Treibhaus Innsbruck

LIEBE Ein Try Out. Auch Einspielvorstellung oder Vorpremiere genannt. Hier sind Sie live dabei, wenn ein Programm zum ersten Mal schüchtern auf die Bühne gewuchtet wird. Es wird nicht fertig sein. Vieles wird noch rausfallen; Neues wird beim Spielen entstehen. Da werden Zettel rumliegen und Figuren auftreten, die einen Anspruch stellen, auch dabei sein zu dürfen. Vorpremieren sind wichtig und einmalig. Alle, die selbst gerne experimentieren oder es lieben, anderen beim Scheitern zuzusehen, sind hier richtig. Alle anderen kaufen sich besser eine Karte für nach der Premiere. Also, auf die Liebe! Simon liebt’s mit Überschall, Mit Pauken, Blitzen, Donnerknall Er frühstückt Chili, pur und roh, und sagt klar, logisch, sowieso! Simon liebt das Jetzt sofort!, Am besten hier, am liebsten dort. Er gähnt im Sprint, er träumt im Lauf, Und steht vor’m Weckerklingeln auf. Simon liebt das Tempo sehr Doch Manuel, den liebt er mehr. Manuel liebt das leise Lachen, Durchdachte, gut geplante Sachen. Er bügelt Hemden mit System, Und findet das auch nicht extrem. Er liebt Notizen, fein sortiert, Hat selbst den Zufall archiviert. Er liebt ein Buch mit Eselsohr, Und liest den Klappentext noch vor. Das alles liebt der Manuel sehr Doch seinen Simon liebt er mehr. Die Liebe und die Demokratie sind in der Krise. Das werden Simon Schwarz und Manuel Rubey auch nicht ändern können. Dennoch haben sie es sich zum Ziel gesetzt, lieben wieder als Tätigkeitswort zu begreifen. Ab Januar 2027 präsentieren sie ihr zweites gemeinsames Bühnenprogramm. Wilde Melodien und große Gefühle treffen auf kleine Alltagskatastrophen und münden doch immer wieder in der Frage, wie wir das hinbekommen können, uns trotz allem immer wieder für die Liebe zu entscheiden.

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE

Freitag, 6. November

Fr, 6. Nov 2026, 19:30

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE

Auch Manuel Rubey & Simon Schwarz nutzen das Treibhaus als höhere Lach und Versuchsanstalt: die zwei Ausnahme-Schauspieler & Freunde erproben im Turm ihr neues Programm. Arbeitstitel: "Liebe".

@ Treibhaus Innsbruck

LIEBE Ein Try Out. Auch Einspielvorstellung oder Vorpremiere genannt. Hier sind Sie live dabei, wenn ein Programm zum ersten Mal schüchtern auf die Bühne gewuchtet wird. Es wird nicht fertig sein. Vieles wird noch rausfallen; Neues wird beim Spielen entstehen. Da werden Zettel rumliegen und Figuren auftreten, die einen Anspruch stellen, auch dabei sein zu dürfen. Vorpremieren sind wichtig und einmalig. Alle, die selbst gerne experimentieren oder es lieben, anderen beim Scheitern zuzusehen, sind hier richtig. Alle anderen kaufen sich besser eine Karte für nach der Premiere. Also, auf die Liebe! Simon liebt’s mit Überschall, Mit Pauken, Blitzen, Donnerknall Er frühstückt Chili, pur und roh, und sagt klar, logisch, sowieso! Simon liebt das Jetzt sofort!, Am besten hier, am liebsten dort. Er gähnt im Sprint, er träumt im Lauf, Und steht vor’m Weckerklingeln auf. Simon liebt das Tempo sehr Doch Manuel, den liebt er mehr. Manuel liebt das leise Lachen, Durchdachte, gut geplante Sachen. Er bügelt Hemden mit System, Und findet das auch nicht extrem. Er liebt Notizen, fein sortiert, Hat selbst den Zufall archiviert. Er liebt ein Buch mit Eselsohr, Und liest den Klappentext noch vor. Das alles liebt der Manuel sehr Doch seinen Simon liebt er mehr. Die Liebe und die Demokratie sind in der Krise. Das werden Simon Schwarz und Manuel Rubey auch nicht ändern können. Dennoch haben sie es sich zum Ziel gesetzt, lieben wieder als Tätigkeitswort zu begreifen. Ab Januar 2027 präsentieren sie ihr zweites gemeinsames Bühnenprogramm. Wilde Melodien und große Gefühle treffen auf kleine Alltagskatastrophen und münden doch immer wieder in der Frage, wie wir das hinbekommen können, uns trotz allem immer wieder für die Liebe zu entscheiden.

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE
Fr, 6. Nov 2026, 20:00

ALMA: 15 JAHRE & VON HIER AUS WEITER / JUBILÄUMSKONZERT

ALMA haben der traditionellen Volksmusik ein modernes, lässiges Gewand übergeworfen ohne sie dabei zu verkleiden: ALMA singen und jodeln, humorvoll, gefühlvoll und melancholisch – mit Wurzeln & Flügeln

@ Treibhaus Innsbruck

Julia Lacherstorfer: Geige, Gesang Evelyn Mair: Geige, Gesang Matteo Haitzmann: Geige, Gesang Marie-Theres Stickler: Diatonische Harmonika, Gesang Marlene Lacherstorfer: Kontrabass, Gesang 15 Jahre ALMA bedeuten gemeinsames Wachsen, menschlich wie künstlerisch, Zuhören, Verbinden und Weitergehen. Unermüdlich weiterarbeiten an der Klangsprache, die ALMA so unverwechselbar macht. Wenn Menschen aufeinander treffen, die allesamt Wurzeln und Flügel haben, dann kann im Moment etwas völlig Neues entstehen, das trotzdem so vertraut klingt, dass man sich gerne genau dahineinlegen möchte. Seit 15 Jahren arbeiten ALMA spielerisch mit ihrem traditionellen Erbe und positionieren sich klar für Vielfalt. Sie stellen sich als Band und als Menschen bewusst gegen populistische Vereinfachungen und gegen die zunehmende Tendenz, Menschen und Kulturen gegeneinander auszuspielen. Tradition ist bei ALMA kein Vorwand für Aus- oder Abgrenzung, sondern eine künstlerische, lebendige und verbindende Ressource. ALMA haben der traditionellen Volksmusik ein modernes, lässiges Gewand übergeworfen ohne sie dabei zu verkleiden: Julia, Matteo, Marlene, Evelyn und Marie-Theres spielen Geige, Bass und Akkordeon, sie singen und jodeln, humorvoll, gefühlvoll und melancholisch. ALMAs Musik löst Emotionen aus, sie kommt direkt aus der Seele und möchte Menschen dort erreichen, wo deren eigene Wurzeln schlummern. Seit 2011 verbindet ALMA volksmusikalische Bodenständigkeit spielerisch mit komplexen Arrangements und tourt damit durch die Welt. Weil ganz selbstverständlich Klassik und Volksmusik, Ländler und Polka, Jodler und Walzer, Bourrée und Musette Seite an Seite erklingen, weil alles, ob Freude, Glück oder Melancholie, echt ist, weil hier jeder Ton mit großem Respekt gesetzt und der Inspiration immer genügend Raum gelassen wird, sprengt ALMAs Musik Grenzen ohne mit musikalischen Traditionen zu brechen.

ALMA: 15 JAHRE & VON HIER AUS WEITER / JUBILÄUMSKONZERT

Samstag, 7. November

Sa, 7. Nov 2026, 19:30

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE

Auch Manuel Rubey & Simon Schwarz nutzen das Treibhaus als höhere Lach und Versuchsanstalt: die zwei Ausnahme-Schauspieler & Freunde erproben im Turm ihr neues Programm. Arbeitstitel: "Liebe".

@ Treibhaus Innsbruck

LIEBE Ein Try Out. Auch Einspielvorstellung oder Vorpremiere genannt. Hier sind Sie live dabei, wenn ein Programm zum ersten Mal schüchtern auf die Bühne gewuchtet wird. Es wird nicht fertig sein. Vieles wird noch rausfallen; Neues wird beim Spielen entstehen. Da werden Zettel rumliegen und Figuren auftreten, die einen Anspruch stellen, auch dabei sein zu dürfen. Vorpremieren sind wichtig und einmalig. Alle, die selbst gerne experimentieren oder es lieben, anderen beim Scheitern zuzusehen, sind hier richtig. Alle anderen kaufen sich besser eine Karte für nach der Premiere. Also, auf die Liebe! Simon liebt’s mit Überschall, Mit Pauken, Blitzen, Donnerknall Er frühstückt Chili, pur und roh, und sagt klar, logisch, sowieso! Simon liebt das Jetzt sofort!, Am besten hier, am liebsten dort. Er gähnt im Sprint, er träumt im Lauf, Und steht vor’m Weckerklingeln auf. Simon liebt das Tempo sehr Doch Manuel, den liebt er mehr. Manuel liebt das leise Lachen, Durchdachte, gut geplante Sachen. Er bügelt Hemden mit System, Und findet das auch nicht extrem. Er liebt Notizen, fein sortiert, Hat selbst den Zufall archiviert. Er liebt ein Buch mit Eselsohr, Und liest den Klappentext noch vor. Das alles liebt der Manuel sehr Doch seinen Simon liebt er mehr. Die Liebe und die Demokratie sind in der Krise. Das werden Simon Schwarz und Manuel Rubey auch nicht ändern können. Dennoch haben sie es sich zum Ziel gesetzt, lieben wieder als Tätigkeitswort zu begreifen. Ab Januar 2027 präsentieren sie ihr zweites gemeinsames Bühnenprogramm. Wilde Melodien und große Gefühle treffen auf kleine Alltagskatastrophen und münden doch immer wieder in der Frage, wie wir das hinbekommen können, uns trotz allem immer wieder für die Liebe zu entscheiden.

MANUEL RUBEY & SIMON SCHWARZ: LIEBE // VORPREMIERE

Sonntag, 8. November

So, 8. Nov 2026, 16:00

HERBERT & MIMI: KRAUT & RUIBN // fast ein best of ...

Herbert und Mimi spielen „Kraut und Ruibn" - Ein Stück Theater für Menschen im besten Alter (so ab 3) Bei Herbert & Mimi, den 2 wunderbaren Clowns, ist Putztag angesagt. Von oben bis unten & von hint bis vorne

@ Treibhaus Innsbruck

HERBERT & MIMI: KRAUT & RUIBN // fast ein best of ...
So, 8. Nov 2026, 19:30

DIE KLEZMER CONNECTION TRIO: MESCHUGGE 2.0 // ZUM WEINEN SCHÖN

Kammermusikalische Finesse zwischen Weinen und Lachen: Jiddische Musik, kraftvoll interpretiert und voller Leben. Mit Klarinette, Akkordeon und Kontrabass entfaltet das Salzburger Trio ein musikalisches Mosaik.

@ Treibhaus Innsbruck

DIE KLEZMER CONNECTION TRIO: MESCHUGGE 2.0 // ZUM WEINEN SCHÖN

Montag, 9. November

Mo, 9. Nov 2026, 19:30

KATZ iM SACK :: LACHEN IM KELLER: KABARETT-NEWCOMER EROBERN BÜHNE & PUBLIKUM

Jeden ersten Montag im Monat wird im roten Kleinkunst-Salon im Treibhaus-Keller gelacht: Klein-Kunst-Newcomer lassen die Katze aus dem Sack –und beweisen, wie gut der Nachwuchs ist. Der Eintritt ist frei:willig!

@ Treibhaus Innsbruck

KATZ iM SACK :: LACHEN IM KELLER: KABARETT-NEWCOMER EROBERN BÜHNE & PUBLIKUM
Mo, 9. Nov 2026, 20:00

EXiT VOiD: EINE AUDIOVISUELLE SKULPTUR

EXIT VOID ist kein klassisches Ensemble, sondern ein offenes Kollektiv – vielschichtig im Klang und konzeptuell zwischen Improvisation, Soundkunst und Musikperformance verortet.

@ Treibhaus Innsbruck

EXIT VOID ist kein klassisches Ensemble, sondern ein offenes Kollektiv – vielschichtig im Klang und konzeptuell zwischen Improvisation, Soundkunst und Musikperformance verortet. Entstanden aus der gemeinsamen Arbeit an einem Soundtrack für eine Videoinstallation, verbindet EXIT VOID eine Gruppe profilierter Musikerinnen und Künstlerinnen, die elektronische und akustische Klangräume zu einer eindrucksvollen audiovisuellen Skulptur formen. Die auditive Skulptur von EXIT VOID bespielt den Aufführungsraum nicht nur, sondern transformiert ihn – durch Klang, Körper und Atmosphäre. Die Premiere im Treibhaus Turm verspricht ein immersives Konzerterlebnis zwischen Grenzüberschreitung und klanglicher Verdichtung, das die Singularität des Ortes ebenso aufnimmt wie die künstlerischen Stimmen der Beteiligten. Anja Plaschg – voice, electronics David Reumüller – drums, electronics Alex Kranabetter – trumpet, electronics Wolfgang Lehmann – guitar, electronics Manfred Engelmayr – guitar Katrin Euller – electronics Anja Plaschg (voice, electronics)Bekannt unter dem Namen Soap&Skin, zählt Anja Plaschg zu den international bedeutendsten österreichischen Musikerinnen der letzten zwei Jahrzehnte. Mit ihren intensiven, genreübergreifenden Kompositionen zwischen Klassik, Electronica und Avantgarde hat sie zahlreiche Preise gewonnen und weltweit auf großen Bühnen gespielt. EXIT VOID erlaubt ihr eine Rückkehr zur freien künstlerischen Kollaboration in einem experimentellen Setting. David Reumüller (drums, electronics)Der aus Graz stammende Künstler ist interdisziplinär tätig – als Musiker, Medienkünstler und Kurator. Sein künstlerischer Fokus liegt auf der Verbindung von Bild, Klang und Raum. In EXIT VOID bringt er seine Erfahrung im Bereich multimedialer Installationen und performativer Klangkunst ein. Alex Kranabetter (trumpet, electronics)Trompeter, Komponist und Soundforscher aus Österreich, der sich zwischen Jazz, Neuer Musik und elektronischer Avantgarde bewegt. Kranabetter ist bekannt für seinen experimentellen Umgang mit dem Instrument und seine Kollaborationen mit renommierten Ensembles und Komponist*innen. Wolfgang Lehmann (guitar, electronics)Lehmann prägte mit Bands wie Mile Me Deaf, Killed by 9V Batteries oder Clara Luzia über Jahre hinweg die heimische Indie- und Noise-Szene. Heute steht Lehmann für eine reduzierte, prozessorientierte Klangarbeit an der Gitarre – zwischen Struktur und Geräusch. Manfred Engelmayr (guitar)Bekannt als Mitbegründer der Band bulbul, gehört Engelmayr zu den innovativsten Gitarristen der experimentellen Musikszene im deutschsprachigen Raum. Seine Performances sind roh, direkt und voller Energie – ein markanter Kontrapunkt im Kollektiv. Katrin Euller (electronics)Klangkünstlerin, Komponistin und Produzentin, bekannt auch unter dem Namen Rent. Ihre Arbeiten verbinden elektronische Komposition, Sounddesign und performative Elemente. In EXIT VOID bringt sie einen introspektiven, experimentellen Zugang zur elektronischen Klanggestaltung ein.

EXiT VOiD: EINE AUDIOVISUELLE SKULPTUR

Dienstag, 10. November

Di, 10. Nov 2026, 20:00

ERIC BIBB: BLUES TROUBADOUR, SONGWRITER & GITARRIST

Bibb ist ein Poet und kluger Beobachter ganz im Sinne Bob Dylans, der mit seiner Stimme und seiner Botschaft ganze Stadien im Handstreich nehmen kann. "Zum Sterben schön" – sagt die New York Times. Feat. Ulrika Bibb

@ Treibhaus Innsbruck

Erib Bibb solo Special guest: Ulrika Bibb Der dreifach für den Grammy nominierte und mehrfach von der Blues Foundation ausgezeichnete Eric Bibb ist weltweit dafür bekannt und verehrt, dass er sein eigenes musikalisches Schicksal mit Ehrlichkeit und Kraft gemeistert hat. Erics Vater, der verstorbene Leon Bibb, war ein Aktivist, Schauspieler und Folksänger, der mit Dr. Martin Luther King in Selma marschierte. Eric verbrachte seine Jugend in der Folkszene von Greenwich Village. Namen wie Dylan, Baez und Seeger waren bei ihm zu Hause zu Gast. Er wurde von Odetta, Richie Havens und Taj Mahal tief beeinflusst und hat all das zu seinem ganz eigenen Stil zusammengefügt. Das neue Album One Mississippi (Jan 26) zeigt Eric Bibbs soulvolle und vielseitige Seite. Mit starken Songs wie „This One Don't“ und „Didn't I Keep Runnin'“ verbindet es zeitlosen Blues, Folk und Americana. Mit einer Karriere, die sich über fünf Jahrzehnte erstreckt ist Eric Bibb zu einer der angesehensten und inspirierendsten Stimmen der modernen Roots-Musik geworden. One Mississippi ist ein tiefgründiges Statement eines Künstlers auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Eric Bibb verliess das ehemals gelobte Land des politischen Songs, als dessen Ära Anfang der 1970er Jahre zuende ging. Er siedelte aus den USA, wo er in der Folkszene des New Yorker Greenwich Village aufwuchs, nach Schweden über, und hielt sich über viele Jahre nur mit Musiklehrerjobs über Wasser. Doch sein Festhalten am ursprünglichen, emotionalen Konzept des Blues verhalf ihm schließlich doch zum späten Durchbruch Mitte der 1990er Jahre. Seine Auftritte mit Corey Harris beim London Blues Festival 1996 waren umjubelt, und seine Kooperation mit Taj Mahal an Liedern für Kinder wurde 1997 mit einer Grammy-Nominierung belohnt. Es war die Geburtsstunde des gereiften Eric Bibb, des großartigen Livemusikers und Blues-Folk-Predigers, als der er bis heute um die Welt tourt. Nur ausgerüstet mit seiner Gitarre (meist derer zwei), seinem schwarzen Hut und einer unglaublich eindringlichen Stimme. Sein Blues ist kein erdiger, rauer wie der eines John Lee Hooker, es ist eher der warme, spirituelle, folk- und gospellastige Deltablues eines Blind Willie Johnson, Booker White oder Ray Charles. Bibb ist ein Poet und kluger Beobachter ganz im Sinne Bob Dylans, der mit seiner Stimme und seiner Botschaft ganze Stadien im Handstreich nehmen kann. Wie misst man das Leben einer Person? Es gibt viele Kennzahlen; Erfolg, Auszeichnungen, Reichtum, um nur einige zu nennen. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, ein Vermächtnis zu hinterlassen. Es ist nicht immer die richtige Antwort für jeden Anlass. Was wäre, wenn wir unser Leben nicht anhand der Antworten, die wir geben, sondern anhand unserer Fragen bewerten würden? Die tiefen Dinge, die wir uns fragen, ob wir mutig genug sind, es zu versuchen. Eric Bibb stellt diese Fragen zur Musik und singt: "Bin ich die Veränderung, nach der ich mich sehne?" Es ist einfach, auf Erics Leistungen hinzuweisen. Eine fünf Jahrzehnte währende Aufnahme mit Folk and Blues Royalty. Zwei Grammy-Nominierungen und mehrere Auszeichnungen der Blues Foundation. Eine Fangemeinde, die nicht nur Grenzen überschreitet, sondern auch Kontinente überschreitet. Aber was Eric Bibb anstrebt, ist viel, viel größer als das. Eric zu treffen bedeutet, sowohl von seiner Demut als auch von seiner Wärme beeindruckt zu sein. Es gibt keine Vortäuschung in ihm. Er ist bemerkenswert zentriert, seine Überzeugungen basieren auf den Werten der Bürgerrechtsbewegung der sechziger Jahre. Erics Musik arbeitet im Dienste dieses Traums und hält die Hoffnung auf eine neue Welt aufrecht. Er fordert uns auf, etwas Besseres zu tun, etwas Höheres zu erreichen und mehr zu tun. Wie Mavis und Pops Staples will er uns dorthin bringen. Eric trägt diesen Mantel ehrlich. Sein Vater, der verstorbene Leon Bibb, war ein Aktivist, Schauspieler und Folksänger, der mit Dr. Martin Luther King nach Selma marschierte. Erics Jugend verbrachte er damit, in die Folkszene des Dorfes einzutauchen. Namen wie Dylan, Baez und Seeger waren Besucher in seinem Haus. Er war tief beeinflusst von Odetta, Richie Havens und Taj Mahal. Und das alles hat er zu seinem ganz eigenen Stil zusammengefasst. Eric ist ein Künstler, der die besten Traditionen des Vorkriegsblues bewahrt, auch wenn er sein eigenes Werk erweitert. Marketing markiert ihn als Bluesman, aber Troubadour ist das Wort, das ihn am besten beschreibt. Er gleitet ordentlich zwischen den Genres, während er Brücken baut mit Musikern aus Großbritannien und Europa, Pickern aus Nordamerika und Kora-Spielern aus Westafrika. Seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Michael Jerome Browne, JJ Milteau, Danny Thompson und Habib Koite hat eine Musik hervorgebracht, die sowohl ekstatisch als auch exquisit ist.

ERIC BIBB: BLUES TROUBADOUR, SONGWRITER & GITARRIST

Mittwoch, 11. November

Mi, 11. Nov 2026, 19:30

PATRIZIA MORESCO: AUSSER KONTROLLE. WER IST HIER VERRÜCKT? KABARETT IN KOOP KKI

Hemmungslos, provokant und brüllend komisch, erhebt sich “The Godmother of Comedy“ über den neuen Zeitgeist & verortet ihre, ins absurde überzeichnete, Stand Ups in gesellschaftskritische & alltägliche Themen.

@ Treibhaus Innsbruck

PATRIZIA MORESCO: AUSSER KONTROLLE. WER IST HIER VERRÜCKT? KABARETT IN KOOP KKI
Mi, 11. Nov 2026, 20:00

DIKNU SCHNEEBERGER & CHRiSTIAN BAKANiC QUARTET: AVANTi AVANTI

Gipsyjazz -GitarrenVirtuose Diknu Schneeberger & der stilistische Tausendsassa am Akkordeon, Christian Bakanic zaubern swingenden Gipsyjazz, feurige Balkan Grooves & kammermusikalischen Glanz aus ihren Hüten

@ Treibhaus Innsbruck

Zwei Virtuosen fusionieren ihre kreativen Kräfte: Der Gipsyjazz -Gitarrist Diknu Schneeberger und der stilistische Tausendsassa am Akkordeon, Christian Bakanic. Eine Schubladisierung: unmöglich. Es sind eigenständige Klangwelten, die Schneeberger und Bakanic im Spannungsfeld von swingendem Gipsyjazz, feurigem Balkan Groove, lyrischen Melodien und kammermusikalischer Kompositionsform zaubern und durch improvisatorische Spontaneität lebendig werden lassen. Diknu Schneeberger zählt weltweit zu den profiliertesten Gitarristen in der Tradition des Gypsy-Swing. Mit seinem 2007 erschienenen Debütalbum "Rubina" wurde der damals erst 17-jährige Wiener rasch zum Shooting-Star der Szene und erhielt Einladungen auf große Bühnen und Festivals, wo er international für Furore sorgte. Durch einen glücklichen Zufall kreuzten sich seine musikalischen Wege mit jenen des österreichischen Akkordeon-Virtuosen Christian Bakanic. Dieser profiliierte sich zunächst ebenfalls in internationalen Jazz-Projekte und klassischen Kammermusikensembles und findet nun zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder zur steirischen Harmonika und damit zu seinen volksmusikalischen Wurzeln zurück. Die Basis für die kreativen Höhenflüge der beiden Virtuosen bildet die gleichermaßen eingespielte wie einfühlsame Rhythmusgruppe mit Julian Wohlmuth an der Rhythmusgitarre und Martin Heinzle am Kontrabass. Vom Publikum, gleichermaßen wie von Kennern der Musikbranche bereits mit Spannung erwartet, erscheint das Album „Avanti, Avanti“ im September 2023 als musikalisches Herbst-Feuerwerk. Mit ihrem erfrischenden „Alpin Swing“ verzaubert das Quartett in Sekundenschnelle. Bei den Kompositionen der Wiener Musiker steht das Wechselspiel aus eingängiger Melodie und Virtuosität im Vordergrund. Eine gelungene Mischung aus Gypsy-Swing, Balkan-Jazz und neuer Volksmusik lassen das Publikum turbulent wie auch sanft durch den Abend fliegen und schon nach den ersten Takten wird klar: Dieses Quartett versteht es wie kaum ein anderes, gleichzeitig Herz und Ohr zu verzaubern. Diknu Schneeberger (Gitarre) Julian Wohlmuth (Gitarre) Martin Heinzle (Kontrabass) Christian Bakanic (Akkordeon) CHRISTIAN BAKANiC"Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers." (Frei nach Jean Jaurés) Christian Bakanic, österreichischer Akkordeonist und Komponist, studierte Volksmusik am Johann Joseph Fux Konservatorium in Graz, klassisches Akkordeon auf der Musikuniversität und hat sich als Jazzmusiker in Österreich bereits einen Namen gemacht. Seine musikalischen Zugänge und Erfahrungen vermischen sich auf subtile Weise in seinen Kompositionen und verbinden die komplexe Spontanität des Jazz, die temperamentvolle Leidenschaft des Tango Nuevo, das disziplinierte Moment der Klassik mit vielschichtigen Traditionen europäischer Volksmusik. Die Quintessenz von Christian Bakanics Arbeit ist die stete Bewegung, der immerwährende Austausch und nicht zuletzt die spannende Suche nach neuen Möglichkeiten. Mit Neugier und Leidenschaft befeuert er seinen kreativen Motor, während er seine Hörer mit Authentizität und Virtuosität überzeugt.

DIKNU SCHNEEBERGER & CHRiSTIAN BAKANiC QUARTET: AVANTi AVANTI

Donnerstag, 12. November

Do, 12. Nov 2026, 19:30

ÜBER DEN WOLKEN: DOMINIK PLANGGER SINGT REINHARD MEY // IN KOOP KKI

​Dominik Plangger bringt die Lieder von Reinhard Mey solo auf die Bühne – mit Zustimmung des Autors selbst. Mey hat dem Projekt zugestimmt und wünscht Plangger alles Gute für diesen Abend

@ Treibhaus Innsbruck

Der Vinschger Liedermacher wurde durch gemeinsame Bühnenauftritte mit Konstantin Wecker und Reinhard Mey bekannt– eine Verbindung, die diesem Abend eine besondere Authentizität verleiht. Plangger stand außerdem mit Gaby Moreno, Pippo Pollina und Allan Taylor auf der Bühne und erreichte mit seinen Alben „Ansichtshalber" und „Limes" monatelang Platz 1 der deutschen Liederbestenliste, Sein Ruf reicht bis in die USA, wo Woody Guthries Tochter Nora seine deutsche Version von „Deportee" lobte. Genau diese Nähe zu Mey und zur eigenen musikalischen Tradition bringt Plangger nun in die Interpretation von dessen Liedern ein – mit Präzision und Leidenschaft. Statt eines reinen „Best of" verbindet er Klassiker wie „Über den Wolken" mit weniger bekannten Stücken aus Meys umfangreichem Werk. Im Zentrum steht dabei nicht das Arrangement, sondern die Stimme allein und die Nähe zum Publikum: Plangger fesselt mit kraftvollem Gesang, Witz und Charme. Aus dieser Reduktion entsteht eine Unmittelbarkeit, die treue Mey-Fans berührt und alle begeistert, die seine Musik gerade erst entdecken. Der Südtiroler Liedermacher Dominik Plangger ist ein Künstler, der etwas zu sagen hat. Ob es sich um die Gesellschaft, um Politik oder einfach um Probleme des alltäglichen Lebens handelt, stets gelingt es dem Liedermacher, seine Themen auf den Punkt zu bringen. Dominik Plangger war viele Jahre als Straßenmusiker u.a. in Irland und Kanada unterwegs, die Erfahrungen aus jener Zeit sind bei seinen Liveauftritten noch immer zu hören. Plangger singt (die meisten) seine(r) Lieder auf Deutsch. Englisch ist für ihn zu Mainstream, zu wenig authentisch. Seine Texte sind kritisch: “Sie lügen immer noch und halten uns dumm, so manche Heuchler, die uns verwalten, sie faseln von Podesten mit schüttergrauem Haar, es sind immer noch die Gleichen, die Alten”, heißt es in einem seiner Songs “Da rührt sich was in mir”. Er will mit seiner Musik aber niemanden belehren. “Es gibt Dinge, die mich stören, und darüber singe ich einfach.”, sagt Plangger.

ÜBER DEN WOLKEN: DOMINIK PLANGGER SINGT REINHARD MEY // IN KOOP KKI