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Kulturhaus Milbertshofen

Kulturhaus Milbertshofen

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Events an diesem Ort

Mittwoch, 18. November

Mi, 18. Nov 2026, 19:30

Willy Astor - Reimart und Lachkunde - Prädikat wortvoll.

@ Kulturhaus Milbertshofen

Bild des Künstlers mit weißer Krawatte und weißem Hemd und einer orangefarbenen E-Gitarre
Nils Schwarz

Donnerstag, 10. Dezember

Do, 10. Dez 2026, 19:00

Wolfgang Krebs - Die Weihnachtsgala

@ Kulturhaus Milbertshofen

Foto für das Event Wolfgang Krebs – Die Weihnachtsgala: die drei Künstler in weihnachtlicher Kleidung
Severin Schweiger

Freitag, 8. Januar 2027

Fr, 8. Jan 2027, 19:00

Maximilian Brückner & Riederinger Musikanten - Der Räuber Kneißl

@ Kulturhaus Milbertshofen

Maximilian Brückner & Riederinger Musikanten Der Räuber Kneißl 160 gegen einen. So viele Gendarmen ließ die bayerische Staatsgewalt aufmarschieren, um dem Schachermüller Hias (1875-1902) habhaft zu werden. Er war der gesuchteste Verbrecher Bayerns, sein Steckbrief hing in ganz Europa, aber ihm gehörten schon zu Lebzeiten die Sympathien des Volkes, das ihn nur den „Räuber Kneißl“ nannte. Unter diesem Namen ist er populär bis heute, genoss und genießt hohes Ansehen, was erstaunlich ist bei einem, der auf dem Schafott endete. Dabei hätte aus dem jungen Kneißl auch ein ordentlicher Handwerker werden können – doch im ausgehenden 19. Jahrhundert war sein Schicksal als Sohn eines armen Müllers, den die Not zum Wilderer gemacht hatte, vorgezeichnet: „Ein äußerst unwilliger und unfolgsamer Knabe“, schreibt ein Lehrer bereits über den neunjährigen Mathias: „Eine Zuchthauspflanze“. Und der Lehrer sollte Recht behalten. Anfänglichen Opferstockdiebstählen folgten bald erste Raubzüge, ein Kopfgeld wurde ausgesetzt: 1000 Mark! Eine derart hohe Summe erregte die Gemüter der ländlichen Bevölkerung, eines machte sie schwach. Es war seine eigene Cousine und frühere Geliebte, die ihn verriet. Als die 160 Gendarmen das Feuer eröffneten, war der Hias unbewaffnet, schwer verletzt kam er nach München, wo er zum Tode durch das Fallbeil verurteilt wurde – „De Woch‘ fangt scho guad o, heit werd i ‘köpft“, soll der Kneißl darauf nur gesagt haben. Maximilian Brückner, der in der eindringlichen Verfilmung von Marcus H. Rosenmüller den Räuber Kneißl gespielt hat, zeichnet anhand von originalen Dokumenten und Briefen den ungestümen Weg von Bayerns berühmtestem Räuber nach. Zusammen mit den Riederinger Musikanten präsentiert der Schauspieler eine eindrucksvolle Kombination aus Volkstheater, Literatur und traditioneller Blasmusik, die einen bis zum Schluss in Atem hält.

Portrait von Maximilian Brückner vor braunem Hintergrund
Christian Hartmann

Freitag, 26. Februar 2027

Fr, 26. Feb 2027, 19:30

Sara Brandhuber - A scheena Schmarrn!

@ Kulturhaus Milbertshofen

Sara Brandhuber A scheena Schmarrn! Sie kommt aus Niederbayern, die Sara Brandhuber, woher sonst? Aus jenem Landstrich, wo den Menschen das Kabarettistische in die Wiege gelegt ist und wo sich Hochgeistiges mit Handfestem zum allerschönsten Schmarrn zusammenfügt. Was sich natürlich am allerbesten im Dialekt ausdrücken lässt, was sogar dem Söder Markus aufgefallen ist, und er daraufhin der Sara Brandhuber den bayerischen Dialektpreis verliehen hat. 2017 war das, es folgten ein erstes, ein zweites, ein drittes Kabarettprogramm, sie hat Hunderte, ach was, Tausende Auftritte absolviert, einige weitere Preise eingeheimst – und das Klavierspielen erlernt, so dass die Brandhuberin neuerdings neben ihrer Gitarre ein 20 Kilo schweres E-Piano auf die Bühne schleppt und dabei gar nicht unglücklich wirkt. Denn ganz von alleine fliegen ihr die absurdesten Ideen zu: Sei es beim Frustshoppen im Baumarkt oder wenn sie sich aus Versehen im Internet die falschen, nämlich die damischen Schwammerl, bestellt. Vieles bleibt also, wie man es von der Sara gewohnt ist. Pointiert beleuchtet sie frech, bairisch und charmant die Abgründe und Absurditäten des Alltags – was um so lustiger ist, wenn man nicht selbst davon betroffen ist. Jedem, der Lust hat auf einen urkomischen, musikalischen Abend, und jeder, der sein Gehirn einfach wieder auf Werkseinstellung zurücksetzen möchte und schon immer die Wahrheit darüber erfahren wollten, wer denn nun wirklich die Kokosnuss geklaut hat: Dem sei empfohlen, sich diesen Abend keinesfalls entgehen lassen! Denn auch nach der Vorstellung geht es weiter, Sie werden sich nämlich den Kopf zerbrechen: „Wie fällt dieser wunderbaren Frau nur immer so ein derart scheena Schmarrn ein!“

Die Künstlerin mit Brille und einem brennenden Streichholz im Mund
Alexey Testov

Sonntag, 14. März 2027

So, 14. Mär 2027, 18:00

Andreas Rebers - rein geschäftlich: BILANZ

@ Kulturhaus Milbertshofen

Ein Portrait von Andreas Rebers in weißem Hemd, goldener Kette und blauem Sakko vor dunklem Hintergrund
Susie Knoll