Studien zeigen, dass höher gestellte Gruppen im Gegensatz zu früher immer mehr Fahrradfahren. Gleichzeitig fahren Menschen mit niedriger sozialer Lage immer weniger Fahrrad. Das zeigt unter anderem das Forschungsprojekt „Radklusion – Soziale Teilhabe durch Radverkehr“. Aber warum ist das so?
Wie können wir dieser Entwicklung in München entgegenwirken und was tut die Stadt München schon? Das diskutieren:
• Britta Coy, hat das Projekt „Juno“ im Verein für Fraueninteressen e. V. aufgebaut, welches unter anderem kostenlose Radfahrkurse für Frauen anbietet.
• Franziska Jurczok, Research & Consulting am SINUS-Institut. Sie hat die Daten der Studienreihe „Fahrrad-Monitor“ mit einem Fokus auf soziale Ungleichheiten in der Radmobilität reanalysiert.
• Prof. Kerstin Langer, leitet den Stab Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung beim Mobilitätsreferat München. Sie berichtet über die Aktivitäten der Stadt München, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
• Wissenschaftlerin PD Dr. Monika Popp, akademische Oberrätin in der Lehr- und Forschungseinheit Mensch-Umwelt-Beziehungen am Department für Geographie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Erforschte unter anderem im Projekt „RadAktiv“ die Gründe dafür, warum Menschen nicht Radfahren
Moderiert wird die Runde von David Roth, experience consulting GmbH.
Der Radl-Talk ist eine Dialogreihe des Mobilitätsreferats und findet in der Stadtbibliothek im Motorama statt. Die Veranstaltung lädt ein, sich zu unterschiedlichen Themen mit Interessierten, Expert*innen und Vertreter*innen der Verwaltung auszutauschen. Dabei soll die Veranstaltung die Arbeit des Referats und der Verwaltung transparent machen.