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Events an diesem Ort

Mittwoch, 4. November

Mi, 4. Nov 2026, 19:30

Filmvorführung: Doitscha. Alles geht vorüber. Mit Regisseurin Ester Amrami und Hauptdarsteller Mark Waschke

@ Bajszel

„Sie sind Jüdin? Das sieht man Ihnen überhaupt nicht an!“ Eine jüdische Mutter navigiert ihre interkulturelle Familie durch Pubertät, Antisemitismus und Schuldkomplex im Köln von heute. Dies stellt ihre liberalen Werte immer wieder auf harte Proben. Die tragikomische Geschichte rund um die jüdisch-nichtjüdische Familienkonstellation basiert auf Adriana Altaras‘ Roman „Doitscha“ von 2015. Nach einem spektakulären Talkshow-Auftritt von Mutter Adriana (Oriana Schrage) zum Thema Juden in Deutschland erhält diese die Anfrage, zum Holocaust-Gedenktag eine Rede zu halten. Während sie mit der Aufgabe hadert, verliert sie die Situation in der eigenen Familie zunehmend aus dem Auge. Der ältere Sohn David (Yahli Yogev), mitten in der Pubertät, und der nicht-jüdische Vater Georg (Mark Waschke) verhaken sich zunehmend in vordergründig religiösen Auseinandersetzungen – ein klassischer Pubertätskonflikt. Der jüngere Sohn Sammy (Adam Lukas) dagegen hat tatsächlich unter antisemitischen Anfeindungen in der Schule zu leiden, was er lange verbirgt. Mehr und mehr gerät das Familiengefüge aus dem Gleichgewicht. Der Film „Doitscha – Alles geht vorüber“ erzählt von der Situation deutscher Juden nach dem 7. Oktober 2023 und den Auswirkungen auf das persönliche Leben. Regisseurin Ester Amrami, bekannt durch den Film „Anderswo“, und Hauptdarsteller Mark Waschke, u.a. Tatort Berlin, stehen für ein Gespräch zur Verfügung. Moderation: Dirk Laucke, Dramatiker und Artists Against Antisemitism Berlin. Außerdem Co-Autor des Hörspiel „Auch wenn es dunkel ist – Berichte vom 7. Oktober“ (Hörspiel des Jahres 2025). -> https://www.wdr.de/programmvorschau/ard/sendung/2026-11-04/20-15/poc_import_4005121295/doitscha-alles-geht-vorueber.html „In Deutschland mögen sie nur tote Juden“ ist eine treffend, sarkastische Aussage des Sohnes der Familie, David Meyer. D 2026, 89min, OmeU Filmbild: ©WDR/Storytelle/Dobslaff Bild Ester Amrami: Quelle: 64. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog) 4.11.26, 19:30 im Bajszel

Filmvorführung: Doitscha. Alles geht vorüber. Mit Regisseurin Ester Amrami und Hauptdarsteller Mark Waschke

Freitag, 6. November

Fr, 6. Nov 2026 · Uhrzeit noch unbekannt

Jungle Bar: Wie geht es weiter in Berlin? Sigmount A. Königsberg, Antisemitismusbeauftrager der Jüdischen Gemeinde, und die Jungle-Autorin Silvia Stieneker diskutieren über die Berliner Koalitionsgespräche, Antisemitismus und die Linkspartei.

@ Bajszel

Samstag, 7. November

Donnerstag, 12. November

Sonntag, 15. November

So, 15. Nov 2026, 19:30

„Das Messias-Komplott“ mit Hannes Stein und Marko Martin

@ Bajszel

Am 15.11.26 um 19:30 Uhr im Bajszel: Buchvorstellung des Spionage-Romans: „Das Messias-Komplott“ mit Autor Hannes Stein im Gespräch mit Marko Martin. Israel, im Jahr 373 messianischen Zeitrechnung. Seit mehr als drei Jahrhunderten besteht die Messianische Republik Israel im Einvernehmen mit der islamischen Welt. Ihr Gründer, Schab’tai Z’wi, gilt als Messias. Als die Historikerin Maya Goldschein beauftragt wird, eine Biografie dieses Staatsgründers zu schreiben, beginnt sie zu forschen – und stößt auf Unstimmigkeiten: verschobene Chronologien, getilgte Kommentare und Dokumente, die verdächtig nach Fälschung riechen. Je weiter sie liest, desto größer wird der Widerstand auf den sie stößt. Denn nicht jede Geschichte darf neu geschrieben werden. Das Messias-Komplott ist ein Spionageroman über Archive und Macht, Glauben und Interpretation – und über die Erkenntnis, dass Texte gefährlicher sein können als Waffen. Hannes Stein, 1965 in München geboren, aufgewachsen in Salzburg. Studium in Hamburg. Er lebte lange in Schottland, länger in Israel, war Redakteur der „Literarischen Welt“ in Berlin. 2007 wanderte Hannes Stein in die Vereinigten Staaten aus. „Das Messias-Komplott“ ist sein vierter Roman. Hannes Stein ist Mitglied des amerikanischen PEN-Clubs und im PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in der Bronx. Marko Martin, geb. 1970, verließ im Mai 1989 als Kriegsdiensttotalverweigerer die DDR und lebt heute, sofern nicht auf Reisen, als freier Schriftsteller in Berlin. Autor zahlreicher Bücher. Lebte längere Zeit in Lateinamerika. Empathischer Unterstützer der Ukraine und Israels. Eine Veranstaltung von Masiyot e.V. Es werden Spenden für die Ukrainehilfe gesammelt.

„Das Messias-Komplott“ mit Hannes Stein und Marko Martin

Dienstag, 17. November

Mittwoch, 18. November

Donnerstag, 19. November

Do, 19. Nov 2026, 16:00 – Fr, 20. Nov 2026, 16:00

24 Stunden Lesung zu Ehren des polnisch-jüdischen Schriftstellers und Malers Bruno Schulz (1892-1942) aus Drohobytsch (Ukraine). Gelesen wird auf über 20 Sprachen. Jeweils ab 16.00 Uhr. Detaillierter Plan folgt. Gesammelt wird für die Ukrainehilfe...

@ Bajszel

Sonntag, 22. November

Dienstag, 24. November

Di, 24. Nov 2026 · Uhrzeit noch unbekannt

Buchpräsentation “Right-wing Spaces”, Stephan Trüby; anschl. Diskussion „Right-Wing Spaces, Left-Wing Spaces, Antisemitic Spaces“ mit Tobias Ebbrecht-Hartmann, Ronya Othmann und Hili Perlson; Moderation: Mira Anneli Naß

@ Bajszel

Donnerstag, 26. November

Freitag, 27. November

Sonntag, 29. November

Montag, 30. November

Mittwoch, 2. Dezember

Montag, 7. Dezember

Donnerstag, 10. Dezember

Sonntag, 13. Dezember