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Events an diesem Ort und seinen Unterorten

Heute · Montag, 2. November

Mo, 2. Nov 2026, 20:45 – 23:00

Alte Liebe

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

22.10., 23.10., 19 Uhr / 24.10., 25.10., 18:30 Uhr / 26.10.–28.10., 17 Uhr / 29.10., 17:15 Uhr / 30.10., 17 Uhr / 1.11., 18:15 Uhr / 2.11., 3.11., 20:45 Uhr D 2026 | 110 min | Spielfilm | R: Andreas Dresen Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not. Eine kluge Liebesgeschichte über zwei Menschen, die sich nach vierzig Jahren Ehe noch einmal neu begegnen. Bissig, ironisch, sentimental, heiter und zart. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, der unlängst im Hanser Verlag neu aufgelegt wurde, erzählen der Regisseur Andreas Dresen und die Drehbuchautorin Laila Stieler die berührende Geschichte zweier Menschen, die nach vier Jahrzehnten Jahren Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist.

Alte Liebe

Morgen · Dienstag, 3. November

Di, 3. Nov 2026, 16:00 – 18:00

Inklusive Soundwerkstatt

@ Germany › ATELIER Brotfabrik, Caligariplatz 1, Berlin, Berlin, 13086

Inklusive Soundwerkstatt
Di, 3. Nov 2026, 17:00 – 19:00

Naza

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

Naza
Di, 3. Nov 2026, 18:30 – 20:30

Hiddensee

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

Hiddensee
Di, 3. Nov 2026, 20:45 – 23:00

Alte Liebe

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

22.10., 23.10., 19 Uhr / 24.10., 25.10., 18:30 Uhr / 26.10.–28.10., 17 Uhr / 29.10., 17:15 Uhr / 30.10., 17 Uhr / 1.11., 18:15 Uhr / 2.11., 3.11., 20:45 Uhr D 2026 | 110 min | Spielfilm | R: Andreas Dresen Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not. Eine kluge Liebesgeschichte über zwei Menschen, die sich nach vierzig Jahren Ehe noch einmal neu begegnen. Bissig, ironisch, sentimental, heiter und zart. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, der unlängst im Hanser Verlag neu aufgelegt wurde, erzählen der Regisseur Andreas Dresen und die Drehbuchautorin Laila Stieler die berührende Geschichte zweier Menschen, die nach vier Jahrzehnten Jahren Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist.

Alte Liebe

Mittwoch, 4. November

Mi, 4. Nov 2026, 18:00 – 20:00

Naza

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

Naza
Mi, 4. Nov 2026, 20:00 – 22:00

»Schweinebaumeln« – Lesung und Gespräch mit Marta Dzido, Antje Ritter-Miller & Sarah Käsmayr

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

4.11.26 | 20 Uhr | BrotfabrikKino Wie fühlt es sich an, vom Mond verführt zu werden, der sich nachts über den Balkon ins Zimmer schleicht? Was soll sie bloß tun, als sie plötzlich Lust bekommt, ihre beste Freundin abzulecken? Wie war das noch damals mit ihm, als sie jung war – so viele Jahre, bevor sie sich in ihrem Familienalltag verlor? Kann es gutgehen, mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig zu führen? Und kann der Geschmack von Pralinen an die Liebe in den Trümmern einer Stadt erinnern? Lustvoll und entlarvend erkundet Marta Dzido in ihren neun Erzählungen unterschiedliche Facetten von Liebe, Erotik und Sinnlichkeit. Beeindruckend schreibt sie aus verschiedenen Perspektiven – mal aus dem Hier und Jetzt, mal im Rückblick, mal aus Frauen-, mal aus Männerperspektive – über die widersprüchlichen Gefühle und Erfahrungen, die mit Begehren und Zuneigung einhergehen. Dabei zeigt sie, welche sozialen Normen der 1990er-Jahre in Polen ihre Figuren bis ins Erwachsenenalter prägen und wie befreiend es sein kann, sie hinter sich zu lassen. An dem Abend stellt Marta Dzido ihren Erzählband »Schweinebaumeln« (Maro Verlag, 2025) vor. Über die Arbeit an der Übersetzung berichtet Antje Ritter-Miller, die die deutschen Passagen lesen wird. Moderiert wird die Veranstaltung von Verlegerin Sarah Käsmayr. Dolmetscherin des Abends ist Agnieszka Grzybkowska. Marta Dzido (*1981) ist Schriftstellerin, Regisseurin und Produzentin von Dokumentarfilmen. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, sowie das Sachbuch »Women of Solidarity«. Ihr 2018 erschienener Roman »Frajda« wurde mit dem »Literaturpreis der Europäischen Union« ausgezeichnet. Antje Ritter-Miller (*1975) studierte Polonistik, Philosophie und Osteuropastudien in Berlin, Warschau und Wrocław. Sie ist Übersetzerin aus dem Polnischen, unter anderem von Sylwia Chutnik, Dorota Danielewicz und Klementyna Suchanow. Sarah Käsmayr (*1987) arbeitet als Buchgestalterin und Grafikerin und leitet als Co-Verlegerin gemeinsam mit ihrem Vater Benno Käsmayr seinen 1970 gegründeten Maro Verlag in Augsburg. Seit 2021 ist sie im Vorstand der Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene. Agnieszka Grzybkowska lebt in Berlin, hat Germanistik und Niederlandistik an der Universität Warschau studiert. Arbeitet als freie Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin mit dem Schwerpunkt Kultur, Literatur, Film und Theater sowie Politik, Geschichte und Wirtschaft in Berlin. Die Veranstaltung findet mit finanzieller Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Stiftung WissensArt und des Programms »Nonstop – Polish Literature Abroad« des Instytut Książki / Book Insitute @Poland statt.

»Schweinebaumeln« – Lesung und Gespräch mit Marta Dzido, Antje Ritter-Miller & Sarah Käsmayr

Donnerstag, 5. November

Do, 5. Nov 2026, 18:00 – 20:00

Marta Dzido: Die Frauen der Solidarność

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

Marta Dzido: Die Frauen der Solidarność
Do, 5. Nov 2026, 20:30 – 22:30

Marta Dzido: Frauen der ersten Stunde

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

Marta Dzido: Frauen der ersten Stunde

Freitag, 6. November

Fr, 6. Nov 2026, 17:00 – 19:00

Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

6.11., 7.11., 17 Uhr / 9.11.-11.11., 19 Uhr D 2026 | 93 min | Dokumentarfilm | R: Sandra Prechtel Einar Schleef war Theatermacher, Bühnenbildner, Schriftsteller, Fotograf, Maler und Filmemacher. Ein Gesamtkünstler aus der Mitte Deutschlands, der in keinem Deutschland ein Zuhause fand – und deshalb sein genauester Chronist ist. Einar Schleef grub sich mit allen künstlerischen Mitteln in die deutsche Realität hinein, in die Abgründe der deutschen Geschichte, die er in die Gegenwart holte. Schleef hat diese Realität gefühlt, erlitten, geatmet, geschmeckt. Und sie aufgeschrieben, inszeniert, fotografiert, gemalt. Von Schleef lässt sich lernen, wer wir sind, wo wir herkommen, und was heute in diesem Land passiert. Geboren in der ostdeutschen Provinz, aufgewachsen in der Nachkriegs-DDR, erste Theatererfolge in Ostberlin, die auch gleich Skandale sind. Das Überleben in der Diktatur, Flucht. Das Nicht-Ankommen-Können im Westen, Depression, und nach langer Pause zurück an das Westdeutsche Theater, wo Schleef einschlägt wie ein Blitz. Mit jeder Inszenierung sprengt Schleef das deutsche Sprechtheater. Erzählt vom Krieg, der noch stattfindet, von Fremdenhass und der Fremdheit zwischen Ost und West, die sich für Schleef nie aufgelöst hat. »Die Tragödie ist die Welt, wie sie ist«, sagt Schleef. »Die Komödie ist die Erholung davon.« Schleef konnte sich nicht erholen. Schleefs großes Thema ist das Gefangensein im eigenen Körper, in der eigenen Geschichte. Und der Versuch zu entkommen. Ganz unmittelbar, wenn Schleef, seit der Kindheit mit einer schweren Sprachhemmung ringend, auf der Bühne in freier Rede das Stottern überwindet. In seiner Person und seiner Kunst stecken eine Vision, eine Wut, eine Kraft und ein überraschender Humor, an denen wir uns »hochpumpen können«. So würde Schleef es sagen. Wir sehen, hören, fühlen Schleef, den Körpermenschen, erleben seine Erfolge und sein Scheitern. Ein Stationendrama, das uns mit ihm, seinen Worten, Texten, Inszenierungen, Fotografien und Filmen auf eine Zeitreise nimmt, von seiner Kindheit in Sangerhausen in den 1950er Jahren bis zur Jahrtausendwende im vereinten Deutschland. Von den Anfängen als hochbegabter Jugendlicher bis zu seinem einsamen Tod in einem Berliner Krankenhaus. Schleef muss wiederentdeckt werden. Weil er der Spiegel ist, in dem wir uns hier und heute begreifen. Weil er Worte und Bilder findet für diese besondere deutsche Form der Heimatlosigkeit und Entwurzelung. Weil er uns wachrüttelt und auf das stößt, was brodelt in dieser Gesellschaft.

Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden
Fr, 6. Nov 2026, 18:45 – 21:00

Holofiction

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

Holofiction
Fr, 6. Nov 2026, 20:45 – 23:00

Die Blutgräfin

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

6.11., 20:45 Uhr /7.11., 21 Uhr / 8.11.-11.11., 20:45 Uhr / 12.11., 15.11., 21 Uhr / 16.11., 17.11., 20:30 Uhr / 23.11., 24.11., 20:45 Uhr L/A/D 2026 | 119 min | Spielfilm | R: Ulrike Ottinger Jahrhunderte nach ihrem mysteriösen Verschwinden taucht die Blutgräfin (Isabelle Huppert) im heutigen Wien wieder auf. Der Legende nach ist sie eine der fleißigsten Vampirinnen des 16. Jahrhunderts, die sich reihenweise Dienstmädchen schmecken ließ. Gemeinsam mit ihrer treuen Zofe Hermine (Birgit Minichmayr) versucht sie, ein gefährliches Buch aufzuspüren, das die Macht besitzt, alles Böse zu vernichten – einschließlich Vampire. Doch auch die Konkurrenz ist hinter dem Buch her: eine Allianz aus Vegetariern und Ordnungsmächten will sie und ihre Wiener Vampir-Bande dingfest machen. Und ein Kongress kleingeistiger Geisteswissenschaftler plant gar die Analyse der »Identität der Vampire im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit«. Als Untersuchungsgegenstand jedoch taugt die Blutgräfin nicht, lieber begibt sie sich selbst auf Schnitzeljagd entlang der prächtigen historischen Orte Wiens. Zwei Vampirforscher und ein Polizeiinspektor sind ihnen dicht auf den Fersen durch gesellige Gruften, über Friedhöfe und auf Riesenräder: überall sind Spuren zu entziffern, die zum Buch der Bücher führen. Die morbide Welt des alten Wiens – eine Bibliothek unendlicher Möglichkeiten. Zwischen Irr-Sinn und Aber-Witz: »Die Blutgräfin« von Kultregisseurin Ulrike Ottinger ist die Mutter aller Kinofeste, ein groteskes Gelage grandioser Grande Dames, die nach dem roten Elixier des Lebens streben und auf der Umlaufbahn der Deutungen absolut uneinholbar sind. Neben Isabelle Huppert spielen zu Höchstform auf: Birgit Minichmayr, Thomas Schubert, Lars Eidinger, Conchita Wurst, Karl Markovics und viele mehr. Ein exzellentes, spielfreudiges Ensemble in einer federleichten Vampirkomödie, die schon jetzt unsterblich ist.

Die Blutgräfin

Samstag, 7. November

Sa, 7. Nov 2026, 17:00 – 19:00

Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden

@ Germany › KINO Brotfabrik, Cali­ga­ri­platz 1, Berlin, Berlin, 13086

6.11., 7.11., 17 Uhr / 9.11.-11.11., 19 Uhr D 2026 | 93 min | Dokumentarfilm | R: Sandra Prechtel Einar Schleef war Theatermacher, Bühnenbildner, Schriftsteller, Fotograf, Maler und Filmemacher. Ein Gesamtkünstler aus der Mitte Deutschlands, der in keinem Deutschland ein Zuhause fand – und deshalb sein genauester Chronist ist. Einar Schleef grub sich mit allen künstlerischen Mitteln in die deutsche Realität hinein, in die Abgründe der deutschen Geschichte, die er in die Gegenwart holte. Schleef hat diese Realität gefühlt, erlitten, geatmet, geschmeckt. Und sie aufgeschrieben, inszeniert, fotografiert, gemalt. Von Schleef lässt sich lernen, wer wir sind, wo wir herkommen, und was heute in diesem Land passiert. Geboren in der ostdeutschen Provinz, aufgewachsen in der Nachkriegs-DDR, erste Theatererfolge in Ostberlin, die auch gleich Skandale sind. Das Überleben in der Diktatur, Flucht. Das Nicht-Ankommen-Können im Westen, Depression, und nach langer Pause zurück an das Westdeutsche Theater, wo Schleef einschlägt wie ein Blitz. Mit jeder Inszenierung sprengt Schleef das deutsche Sprechtheater. Erzählt vom Krieg, der noch stattfindet, von Fremdenhass und der Fremdheit zwischen Ost und West, die sich für Schleef nie aufgelöst hat. »Die Tragödie ist die Welt, wie sie ist«, sagt Schleef. »Die Komödie ist die Erholung davon.« Schleef konnte sich nicht erholen. Schleefs großes Thema ist das Gefangensein im eigenen Körper, in der eigenen Geschichte. Und der Versuch zu entkommen. Ganz unmittelbar, wenn Schleef, seit der Kindheit mit einer schweren Sprachhemmung ringend, auf der Bühne in freier Rede das Stottern überwindet. In seiner Person und seiner Kunst stecken eine Vision, eine Wut, eine Kraft und ein überraschender Humor, an denen wir uns »hochpumpen können«. So würde Schleef es sagen. Wir sehen, hören, fühlen Schleef, den Körpermenschen, erleben seine Erfolge und sein Scheitern. Ein Stationendrama, das uns mit ihm, seinen Worten, Texten, Inszenierungen, Fotografien und Filmen auf eine Zeitreise nimmt, von seiner Kindheit in Sangerhausen in den 1950er Jahren bis zur Jahrtausendwende im vereinten Deutschland. Von den Anfängen als hochbegabter Jugendlicher bis zu seinem einsamen Tod in einem Berliner Krankenhaus. Schleef muss wiederentdeckt werden. Weil er der Spiegel ist, in dem wir uns hier und heute begreifen. Weil er Worte und Bilder findet für diese besondere deutsche Form der Heimatlosigkeit und Entwurzelung. Weil er uns wachrüttelt und auf das stößt, was brodelt in dieser Gesellschaft.

Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden