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München

Die Kultur-Fabrik befindet sich tatsächlich auf einem ehemaligen Fabriksgelände. Nachdem ein Produzent von Haushaltskleingeräten Anfang der 1980er Jahre wegzog, kaufte die Stadt München das Gelände, das in unmittelbarer Nähe zum Pasinger Bahnhof liegt. Heute haben in der Pasinger Fabrik die unterschiedlichsten kulturellen Institutionen eine Heimat gefunden. In drei Galerieräumen beleuchten wechselnde Ausstellungen historische und gesellschaftskritische Themen. “Münchens Kleinstes Opernhaus” zeigt seit 1997 Opern- und Operetten-Klassiker in frechen Inszenierungen und das “theater VIEL LÄRM UM NICHTS” feierte mit ebendiesem Shakespeare-Klassiker 1986 seine Theatergründung auf dem ehemaligen Fabriksgelände und hat damit einen wesentlichen Beitrag zu Entstehung der heutigen Pasinger Fabrik geleistet. Das Kultur-Zentrum beherbergt außerdem die “Kinder- und Jugendkulturwerkstatt”, Münchens kinderfreundlichstes Café mit Kindertheater, Werkstätten, Kursen und Projektwochen, die Paritätische Familienbildungsstätte FABI sowie zwei Eltern-Kind-Initiativen und Angebote für Senioren. Münchens Kleinstes Opernhaus Allzu viel Pathos muss hier niemand befürchten. Das Ensemble bearbeitet bekannte Klassiker des Opern- und Operettenrepertoires und bringt unterhaltsames und leichtverdauliches Musiktheater auf die verhältnismäßig kleine Bühne. Wenn “Don Giovanni”, “La Traviata” oder “Tosca” auf dem Spielplan stehen, kann sich das Publikum einerseits auf einen bekannten Klassiker freuen und gleichzeitig sicher sein, dass es dieses Werk so noch nie gesehen hat. Entsprechend locker geht es auch im Zuschauerraum zu: Statt steif in engen Stuhlreihen sitzt das Publikum hier an Tischen und erlebt die Künstler*innen hautnah. theater VIEL LÄRM UM NICHTS Unter der Leitung von Andreas Seyferth und Margrit Carls wurde das theater VIEL LÄRM UM NICHTS 1985 als Freie Gruppe gegründet. Shakespeares Klassiker wurde kurzerhand zum Namensgeber für das Ensemble. Bis heute stehen regelmäßig eigene Übersetzungen, gerne auch bayerische Fassungen, bekannter Klassiker auf dem Spielplan. Daneben werden auch moderne Stücke gespielt, die in Deutschland noch unbekannt sind oder das Ensemble entwickelt ganz neue Werke, die auch mal eine Verbindung aus Sprech-, Musik- und Tanztheater darstellen können.

Adresse

August-Exter-Straße 1, 81245 München, DE

Pasinger Fabrik

Pasinger Fabrik

Bildquelle ↗

Events an diesem Ort

Dienstag, 1. Dezember

Di, 1. Dez 2026, 20:00

Zeitreise Beatles - Film von Klaus Bichlmeier

@ Pasinger Fabrik

Historisches Pressefoto der Beatles in auffälligen Anzügen vor dem Schriftzug Beatles. Zwei Personen stehen im Hintergrund, während zwei weitere Personen im Vordergrund nach vorne gebeugt in die Kamera blicken.
Rainer Schwanke

Mittwoch, 2. Dezember

Mi, 2. Dez 2026, 20:00

Amelie Scheffels Quartett

@ Pasinger Fabrik

Porträtfoto von Amelie Scheffels mit langen blonden Haaren vor pink violett beleuchtetem Hintergrund, in Nahaufnahme mit seitlich ins Gesicht fallenden Haarsträhnen.
Kai Abele

Donnerstag, 3. Dezember

Do, 3. Dez 2026, 20:00

Philipp Weber - DURST

@ Pasinger Fabrik

Foto für das Event „Philipp Weber – DURST“ mit dem Künstler und einem blauen Sorbet, das zu einem Wirbel geformt ist, mit einem Strohhalm, vor weißem Hintergrund.
Inka Meyer / Simon Büttner

Freitag, 4. Dezember

Samstag, 5. Dezember

Sa, 5. Dez 2026, 20:00

Ludwig II Der bayerische Patient

@ Pasinger Fabrik

Ludwig II – Der bayerische Patient Posthum treffen Seine Majestät König Ludwig II und Nervenarzt Dr. Bernhard von Gudden aufeinander. Da sind Emotionen voller Leidenschaft vorprogrammiert! Von Gudden, der das Gutachten, das seinerzeit zur Entmündigung des Königs führte, anfertigte, sieht sich anfangs den massiven Vorwürfen Ludwigs II ausgesetzt. Er hätte eine Ferndiagnose gestellt, wäre seinem Berufsstand unwürdig und letztendlich mitschuldig am tragischen Tod des Monarchen. Doch Gudden verteidigt sich, die beiden kommen sich im Gespräch näher und siehe da: Die Zwei haben scheinbar mehr Gemeinsamkeiten als anfänglich gedacht, nicht zuletzt den kalten Tod im See. Interessante Perspektiven kommen ans Licht, nicht nur Ludwig fühlt sich unverstanden, auch Dr. Gudden vermisst die ihm seiner Meinung nach zustehende Anerkennung. Schließlich war er medizinisch seiner Zeit weit voraus, wie auch der König, der am liebsten mit einem Fluggerät über den Alpsee geflogen wäre! Was aber von dem engagierten Mediziner im Gedächtnis bleibt ist die Königskatastrophe. In dem Zweipersonenstück werden intensiv und ernsthaft recherchierte historische Fakten auf eine humoristische Art und Weise eingeflochten in eine fiktive Bühnenhandlung, bei der so manche Wendung für Überraschung sorgt, nicht zuletzt landet phasenweise sogar Dr. Gudden selbst auf der Therapiecouch. Besetzung Ludwig II: Sebastian Schlagenhaufer Dr. Bernhard von Gudden: Ramon Bessel Autor Sebastian Schlagenhaufer

Person in historischem Kostüm hält eine Schneekugel vor sich, im Hintergrund steht eine weitere Person in einem prunkvollen Raum.
Stefan Rossmann

Sonntag, 6. Dezember

So, 6. Dez 2026, 18:00

Pars Momentum

@ Pasinger Fabrik

Schwarz/weiss-Foto von Pars Momentum mit einem Cellisten und einem Gitarristen auf einer Bühne vor hellem Vorhang, beide sitzend mit ihren Instrumenten, im Vordergrund das Publikum
Chr. Unterberger

Dienstag, 8. Dezember

Di, 8. Dez 2026, 19:30

Lebensfreundschaft - Dokumentarfilm von Franz Stepan

@ Pasinger Fabrik

Lebensfreundschaft Dokumentarfilm von Franz Stepan, 90 Min., Deutschland. Der Film zeichnet ein ungewöhnliches Portrait zweier kreativer Legenden, die eine über 60-jährige Freundschaft eng verbindet: des Architekten Prof. Fritz Auer, 92, und des vor allem im Mobiliätsbereich tätigen Industriedesigners Hans A. Muth, 90. Zwei Kreative, die international gearbeitet haben, deren bekannteste Werke aber in München in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander zu bewundern sind – im Olympiapark und im BMW Museum. Zwei Zeitzeugen voller Energie und Ideen, die in ihren emotionalen Erzählungen Architektur und Design vor dem Hintergrund einer bewegten Geschichte miterleben lassen. Zwei Freunde, deren Lebenswege sie immer wieder in München zusammengeführt haben. Olympiapark und BMW Hochhaus – zwei markante Schauplätze der erzählenswerten Karriere von Fritz Auer und Hans A. Muth, dessen aus heutiger Sicht erstaunliche Schilderung seines Aufstiegs bei BMW ein erinnernswertes Kapitel deutscher Wirtschaftsgeschichte festhält, bevor das Universaltalent Muth in Japan Zeichen setzt. Das Kernstück der Dokumentation: Planung, Bau und nacholympische Nutzung des Olympiaparks und seiner Bauten. Eine fesselnde Hommage, die Münchens und Bayerns mutige Entscheidung für Olympia 72 wieder in den packenden Berichten von Fritz Auer lebendig werden lässt, mit dem berühmtesten Zeltdach der Welt und einem einzigartigen gestalteten Landschafts- und Benutzerpark, in dem laut SZ „Wagemut und Wahnsinn ein Wunder geformt haben“. Im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur Franz Stepan.

Person steht im Freien vor einer StadtlandArchitekt Prof. Fritz Auer steht im Freien vor dem Olympiagelände in München mit See und Stadion im Hintergrund bei sonnigem Wetterschaft mit See und Olympiastadion im Hintergrund, bei sonnigem Wetter
Franz Stepan

Mittwoch, 9. Dezember

Mi, 9. Dez 2026, 20:00

Carolyn Breuer & Andrea Hermenau

@ Pasinger Fabrik

Pressefoto des Duos Breuer & Hermenau mit zwei Musikerinnen vor weißem Hintergrund auf einem orangefarbenen Sofa, eine mit Saxofon liegend auf dem Sofa, die andere mit Kopfhörern sitzend, daneben ein Akkordeon.
Olaf Dankert

Donnerstag, 10. Dezember

Do, 10. Dez 2026, 20:00

HÖRBILDER - akustisches Kino I Helmut Dietl

@ Pasinger Fabrik

„Ois Chicago!“ Die Münchner Filmerzählungen des Helmut Dietl Von Moritz Holfelder Sogenannte Audiofilme gewinnen mehr und mehr Fans. „Gezeigt“ wird als Tonspur ein aufwändig produziertes BR-Feature, dazu gibt es auf der Leinwand ausgewählte Fotos. Und das alles im abgedunkelten Kino! Ein ganz besonderes Erlebnis. Unsere kleine Reihe starten wir mit einem Porträt des vor zehn Jahren gestorbenen Filmemachers Helmut Dietl. Moritz Holfelder lässt dessen „Münchner Geschichten“ mit Günther Maria Halmer als Tscharlie und Therese Giehse als Oma Häusler wiederaufleben. „Logisch!“ „Sowieso!“ „A Riesensach!“ Er spürt Dietls Liebe zu den Figuren seiner Heimat nach und begibt sich auf die Suche nach dem Altmünchner Flair, das sich ehedem auch sprachlich manifestierte: Der Spruch „Ois Chicago!“ fand dank Dietl Eingang in den festen Wortschatz an der Isar. Schon in den siebziger Jahren war das ursprüngliche München dem Untergang geweiht – der 1944 in Bad Wiessee geborene Regisseur und Drehbuchautor war einer der ersten, der das seismographisch erspürte. Erforscht werden in dem Hörbild reale Drehorte der Fernsehserien „Münchner Geschichten“, „Monaco Franze“ und „Kir Royal“. Schauspieler und Mitarbeiter von Dietl kommen zu Wort, etwa Michaela May, Günther Maria Halmer und Mario Adorf. Der Regisseur äußert sich zu seinem lakonischen Humor und dem gesunden Misstrauen gegenüber der Menschheit. Die Stadt München tritt als eigener Charakter auf und erklärt am Ende: „Alles verändert sich. Ich verändere mich. Jeden Tag auf‘s Neue. Immer wieder.“

Therese Giehse und Günther Maria Halmer in den „Münchner Geschichten“
BR/Intertel Television GmbH

Freitag, 11. Dezember

Fr, 11. Dez 2026, 20:00

Franziska Ball - Mensch, Mama, chill'doch mal!

@ Pasinger Fabrik

Franziska Ball & Bianca Seufert - Mensch, Mama, chill' doch mal! Musik-Kabarett über den ganz normalen Alltagswahnsinn mit Kleinkindern, die zu Pubertieren mutieren und den leidigen Midlife-Krisen im Familienkreis „MENSCH, MAMA, chill´ doch mal!“ eine Mischung aus den beiden Erfolgsstücken „MENSCHENSKINDER“ und „MÜTTERDÄMMERUNG“: Im 1. Teil macht sich die dreifache Supermama Clara Loft so ihre Gedanken. Wie lässt sich das Familienmanagement optimieren? Was sind die effektivsten Erziehungsmethoden im 21. Jahrhundert? Und warum muss die Kita gerade heute streiken? Auf dem überfüllten Spielplatz sammelt Clara Loft Material für ihr Projekt: sie will den ultimativen Elternratgeber schreiben. Oder doch lieber ein Drama? Lassen Sie sich überraschen! Soviel ist sicher: Über einiges lässt sich immerhin ein Lied singen... Franziska Ball erzählt, singend und spielend, mit süßem bis bitterem Humor von Freud und Leid des Mutterdaseins, eingebettet in die virtuose musikalische Begleitung von Bianca Seufert. Im 2. Teil (nach der Pause) machen wir einen Zeitsprung: Supermama Clara Loft kämpft mit ihren inzwischen pubertierenden Kindern und muss den Ehemann in der Midlife-Crisis aufrichten, während die Nachbarin den Wechseljahren verfällt. Freuen Sie sich auf ein Musik-Kabarett, das mit sehr viel Witz und Musik die Leiden einer Mutter umreißt. Eingeflochten in eine pointierte Conference mit turbulenten szenischen Einschüben, bekommen die umgedichteten Pop- und Chanson-Klassiker von den Beatles bis Spider Murphy Gang, von Bach bis Offenbach, von ABBA bis Queen, von Marlene Dietrich bis Zarah Leander eine verblüffend neue Bedeutung. Mal satirisch scharf, rasant bis derb, mal zart und federleicht, aber immer von einer ironisch gebrochenen Hoffnung getragen, die eine Hintertür fürs Happy End lässt. Wie die Supermama Clara Loft zuletzt selbst erkennt: Das Gute an einer Komödie ist: alle machen alles falsch, aber am Ende wird alles gut! Mit Franziska Ball & Bianca Seufert (Klavier) 2. Jurypreis beim Kabarett-Preis Amici Artium 2018 3. Jurypreis beim Kabarett-Preis Rostocker Koggenzieher 2017 Publikumspreis 2017 beim Kabarett-Preis Rostocker Koggenzieher

Franziska Ball und Bianca Seufert in dunkler Kleidung stehen aneinandergelehnt und blicken in die Kamera, vor dunkelblauem Hintergrund
Franziska Ball & Bianca Seufert

Samstag, 12. Dezember

Sa, 12. Dez 2026, 20:00

Ein bisschen Weihnachten mit Katharina Gruber und dem Trio Nautico

@ Pasinger Fabrik

Pressefoto des Trio Nautico mit einer Sängerin und drei Musikern auf einer Segelyacht, darunter Saxofon, Gitarre und Kontrabass, auf einem See vor Uferlandschaft und hellem Himmel.
Anja Wechsler

Donnerstag, 17. Dezember

Do, 17. Dez 2026, 20:00

Vlado Grizelj Band

@ Pasinger Fabrik

Pressefoto des Vlado Grizelj Quartetts mit vier Musikern vor einem großen Rundbogenportal, in Schwarzweißaufnahme mit dunkler Freizeitkleidung vor einer historischen Tür.
Vlado Grizelj

Freitag, 18. Dezember

Fr, 18. Dez 2026, 20:00

Franziska Ball - Hotel Mama

@ Pasinger Fabrik

Franziska Ball & Felix Mathy - Hotel Mama Musik-Kabarett über die Tücken des Älterwerdens von Michael Tasche HOTEL MAMA ist ein Musik-Kabarett über die Tücken des Älterwerdens von Michael Tasche. Franziska Ball („Rosenheim Cops“, „Hubert und Staller“, „Frühling 17“) bringt mit sehr viel Witz und fabelhafter Musik die Leiden der "Supermama Clara Loft" auf die Bühne. Clara Loft befindet sich im Spagat zwischen zwei Krisenherden: Die pubertierenden Kinder werden flügge und halten sich mit Überraschungen aller Art nicht zurück. Die alternden Großeltern werden zunehmend sturer oder dement und fordern ein komplettes Rundum-Sorglos-Paket mit Individual-Entertainment. Dabei grätschen immer wieder die Midlifecrisis, die Wechseljahre und die Überschreitung des eigenen Zenits dazwischen. Und tolle Tipps für temporäres Antiaging können über die Tücken, Schrecken und Vorteile des Alterns nicht hinweghelfen. Dieses „Mütterkabarett“, geschrieben und inszeniert von Michael Tasche, mit Franziska Ball, alias Clara Loft, und Pianist Felix Mathy, alias Alex A. virtuos am Klavier, ist wieder gespickt mit einer Menge urkomisch und grandios getexteten Szenen und Parodien aus Pop und Rock und gipfelt schließlich in einem Rundumschlag über die Rolle der Frau als Mutter, Ehefrau, Tochter, Businessfrau, Hausfrau, Putzfrau, Hobbypsychologin, Bespasserin und Kindermädchen. Mit Franziska Ball und Felix Mathy (Klavier) Idee und Konzept: Franziska Ball Arrangements: Florian Daniel Buch und Regie: Michael Tasche 2. Platz beim Hallertauer Kleinkunstpreis 2023

Franziska Ball und Felix Mathy stehen aneinandergelehnt, sie mit rot getupftem Kuopftuch und eine Hand zur Faust geballt, er in weißem Hemd vor gelbem Hintergrund
Franziska Ball & Felix Mathy

Samstag, 19. Dezember

Sa, 19. Dez 2026 · Uhrzeit noch unbekannt

LaTriviata

@ Pasinger Fabrik

LaTriviata
Wuergert

Samstag, 26. Dezember

Sa, 26. Dez 2026, 17:00

Die Csárdásfürstin

@ Pasinger Fabrik

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette von Emmerich Kálmán Winterspielzeit: 26. Dezember 2026 bis 7. Februar 2027 Nach viel Applaus im Sommer nimmt Münchens kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik eine der beliebtesten Operetten überhaupt - Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ - wieder auf. Mitreißende Melodien und sprühender Witz laden dazu ein, mit der Chansonnière Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim mitzufiebern, wenn Irrungen und Wirrungen ihre Liebe auf die Probe stellen. Regisseurin Franziska Reng und Musikalischer Leiter Andreas P. Heinzmann schaffen eine lebendige Inszenierung, die das Publikum nah an die Figuren heranführt und ihre inneren Welten von Sehnsucht, Leidenschaft und Konflikten sichtbar macht. Über das Werk Uraufgeführt 1915 mitten im Ersten Weltkrieg, erzählt „Die Csárdásfürstin“ die Geschichte der ungarischen Varieté-Sängerin Sylva Varescu, die ihren eigenen Weg gehen will. Liebe, Intrigen und gesellschaftliche Zwänge prägen das Geschehen, doch hinter der mitreißenden Musik verbergen sich universelle Themen: Selbstbestimmung, Mut und das Bewusstsein, dass alles vergänglich ist und dass es sich lohnt, den Moment umso mehr zu leben. Die Inszenierung Die Neufassung für die Pasinger Fabrik arbeitet mit nur sechs Darstellenden, die sämtliche Facetten der Figuren lebendig werden lassen. Durch die Nähe zum Publikum werden ihre Gefühle, Wünsche und Konflikte unmittelbar erfahrbar. Szenen hinter dem Vorhang und in der Garderobe zeigen, was die Charaktere antreibt, während Humor, Tanz und Musik die Geschichte mitreißend und verspielt gestalten. INHALT „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán spielt in Budapest und Wien. Im Zentrum steht Sylva Varescu, eine für ihre Zeit bemerkenswert selbstbewusste Frau. Sie träumt von einem Leben mit Edwin - jedoch nur, wenn sie dabei sie selbst bleiben darf und nicht den Erwartungen der Gesellschaft entsprechen muss. Auch Edwin steht zwischen Liebe und Pflicht: Er liebt Sylva, wagt es jedoch zunächst nicht, sich gegen seine Familie und eine bereits arrangierte Verbindung zu stellen. So geraten beide immer wieder zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen Leidenschaft und Resignation. Sie finden zueinander, verlieren sich wieder und stehen mehrfach vor der Frage, welchen Weg sie wirklich gehen wollen. Am Ende - schließlich ist es eine Operette -scheint doch noch ein Happy End möglich.[/#] Regie: Franziska Reng Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann Arrangement: Andreas P. Heinzmann, Jörg-Oliver Werner Bühne & Kostüme: Leni Wimmer Choreografie: Riccarda Schönerstedt Empfohlen ab 12 Jahren, Dauer: ca. 150 Minuten inkl. Pause ENSEMBLE Sylva Varescu: Alessia Broch / Katharina Wittmann / Klara Brockhaus / Anna Galushenko Edwin Ronald von und zu Lippert-Weylersheim: Markus Herzog / Kaspar Fischer-Mylenbusch Graf Boni Káncsiánu: Philipp Gaiser / Stepan Karelin Comtesse Anastasia von und zu Eggenberg (Stasi): Anna Galushenko / Klara Brockhaus Feri Bácsi & Fürst Leopold Maria von und zu Lippert-Weylersheim: Guido Drell / Martin Schülke Fürstin Anhilte von und zu Lippert-Weylersheim: Carolin Ritter / Clara Dieterich ORCHESTER Violine: Julia Mangold, Regine Noßke, Katrin Wollenweber, Juli Linden Violoncello: Thomas Wollenweber, Anikò Zeke Kontrabass: Herbert Seibl, Arthur Kiederle, Helena Merz Flöte: Christiane Steffens, Jörg-Oliver Werner Horn: Aleksandar Crnojević, Carlos Duque, Tomas Topolski Schlagzeug: Alexander Herrmann, Benjamin Dehmel Dirigent: Andreas P. Heinzmann Gastdirigent: Carlos Domínguez-Nieto

Plakat zur Operette Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán mit den Aufführungsterminen 26.12.2026 bis 7.2.2027. Vor gelbem Hintergrund zeigt eine Hand mit rot lackierten Fingernägeln ein Fingerschnippen, aus dem mehrere rote Herzen aufsteigen.
Pasinger Fabrik Kultur- und Bürgerzentrum GmbH

Donnerstag, 31. Dezember

Do, 31. Dez 2026, 18:00

Liebe und andere Illusionen - Magie trifft Schönheitstanz

@ Pasinger Fabrik

Grafisches Veranstaltungsbild zum Theaterstück „Liebe & andere Illusionen“: Rötlich‑rosa getöntes Motiv mit zwei menschlichen Silhouetten im Vordergrund, deren Gesichter durch farbige Flächen abstrahiert dargestellt sind. Die Figuren stehen vor hellem Hintergrund mit Bewegungsunschärfe und Lichtspuren, die eine dynamische, surreale Wirkung erzeugen. Links im Bild ist der Schriftzug „LIEBE & ANDERE ILLUSIONEN“ in kräftiger, roter Typografie zu sehen. Das Motiv vermittelt eine theatralische, emotionale und moderne Atmosphäre.
Verena Gremmer

Mittwoch, 20. Januar 2027

Mi, 20. Jan 2027, 20:00

Jonas Greiner - Auf Augenhöhe

@ Pasinger Fabrik

Foto zum Event ‚Jonas Greiner – Auf Augenhöhe‘: Der Künstler sitzt auf dem Boden vor grauem Hintergrund.
Enrico Meyer

Freitag, 22. Januar 2027

Fr, 22. Jan 2027, 20:00

Gut gegen Nordwind

@ Pasinger Fabrik

GUT GEGEN NORWIND Mit Alexandra Kamp und Maximilian Laprell Bühnenadaption des Bestseller-E-Mail-Romans von Daniel Glattauer. Eine spannende und zugleich gefühlvolle Komödie, bei der Emmi Rothner mehrmals versucht, ihr Zeitschriftenabonnement zu kündigen, aber aufgrund eines Tippfehlers die Nachrichten immer bei Leo Leike landen. Aus der anfänglich irregeleiteten E-Mail entwickelt sich eine sehr persönliche Freundschaft – oder handelt es sich doch um eine Liebesbeziehung? Dieser Digitalflirt, der die heutige Kommunikation über online Portale perfekt widerspiegelt, ist pointenreich, unterhaltsam, voller Gefühle und birgt viele Überraschungen. Ob aus der virtuellen Beziehung zweier unbekannter Persönlichkeiten mehr entsteht und, ob ein reales Treffen zustande kommt … Pressestimmen: "Ein Muss für alle Fans, die den eleganten Wortwitz des Kultromans lieben. Eine irregeleitete E-Mail führt zum leidenschaftlichsten Digitalflirt aller Romantik-Komödien: „GUT GEGEN NORDWIND“ ist tempo- und pointenreich, spannend und unterhaltsam, voller Gefühle und Überraschungen. "– NTV "Gehobenes, intelligentes Theater, das ganz viel Spaß macht." – NTV "Die Spielfreude von Alexandra Kamp und Maximilian Laprell sorgte für komödiantische Höchstleistungen. Beide übertrugen die Mails und die damit verbundenen Vorstellungen auf das reale Bühnengeschehen; die Virtualität der Protagonisten wurde für die Theaterbesucher Wirklichkeit – in einer liebevoll durchdachten Kulisse." – NEUE PRESSE COBURG "Beide Schauspieler überzeugten mit einer bestechenden Bühnenpräsenz, agierten authentisch und rasant." – NEUE PRESSE COBURG „Gut gegen Nordwind“ begeisterte das Publikum von der ersten Minute an. Der Wortwitz des Autors passte perfekt zur Leistung der Schauspieler. " – DIE RHEINPFALZ

Alexandra Kamp in einer karierten Bluse mit einem herzförmigen pinken Kissen strützt das Kinn in die Hand, vor schwarzem Hintergrund
Bernward Bertram

Samstag, 30. Januar 2027

Sa, 30. Jan 2027, 20:00

Mozart zum Kugeln – Neues von der Klitzekleinen Lachmusik

@ Pasinger Fabrik

Zwei Musiker in schwarzer Kleidung halten gemeinsam ein Waldhorn vor grauem Hintergrund. Eine Person blickt auf das Instrument, während die andere das Mundstück in der Hand hält und zur Seite schaut.
Peter Adamik

Donnerstag, 11. Februar 2027