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LOB AUF DIE UNSTERBLICHKEIT
Pressebild ©Stefan GloedeBildquelle ↗

KAPmodern Ensemble

Olivier Messiaen | Quatour pour la fin du Temps V-VIII (1940/41)
Gérard Grisey | Accords perdus (1989)
Marta Ptaszyńska | Quodlibet (1976)
Pascal Dusapin | Laps (1986)

An diesem Abend steht erneut Olivier Messiaens »Quartett auf das Ende der Zeit« im Zentrum. Die biblische Vision, geschrieben in düsteren Zeiten, ist in Musik gegossene Ewigkeit und Zuversicht und zugleich Ende und Neuanfang. Gleichsam den Nullpunkt markierend, entstand das Quartett an der Schwelle vom Impressionismus zur Moderne. Messiaens farbige Klangstrukturen bahnten den Weg für neue musikalische Ideen wie die Spektralmusik und den Serialismus, seine Schüler*innen wurden die »Leuchttürme« der Avantgarde. Gérard Grisey bringt die Prismen des Obertonspektrums zum Leuchten. Marta Ptaszyńska komponiert strahlendes Licht voll funkelnder Farben, die sie wie ihr Lehrer hörend, also synästhetisch wahrnimmt. Und Pascal Dusapin entfaltet träumerisch-halluzinierend feinsinnige Farbverläufe im Fluss der Zeit.

Veranstalter: Kammerakademie Potsdam gGmbH

Veranstalter Kammerakademie Potsdam gGmbH

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