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Vortrag in englischer Sprache.

Bereits in der Frühen Neuzeit strebte die französische Monarchie eine globale Ausdehnung an. Unter massiver Anwendung von Gewalt festigte sich im 19. und 20. Jahrhundert das französische Imperium zunächst, verlor dann einzelne Gebiete wieder. Frankreich bleibt mit seinen überseeischen Territorien und gewichtigen internen Migrationsbewegungen ein Land, das durch seine koloniale Vergangenheit stark geprägt ist. Außerdem lassen sich auch heute in ehemaligen Kolonien Effekte des sogenannten zivilisatorischen Unterfangens feststellen, mit dem die territoriale Ausdehnung vorangetrieben wurde. Wenn man sich mit Frankreich beschäftigt, reicht es nicht, sich mit der France Métropole auseinanderzusetzen.
Die Redner:innen der Ringvorlesung bemühen sich darum, die Perspektive auf Frankreich zu dezentrieren. Sie hinterfragen kritisch, nehmen Anregungen aus postkolonialer und dekolonialer Theorie auf und berichten von den Herausforderungen, mit denen sie in ihren Forschungen konfrontiert werden.

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 9, Theodor-W.-Adorno-Platz 5

Veranstalter
IFRA-SHS/ Institut français Frankfurt, Institut für Politikwissenschaft, Institut für Romanische Sprachen und Literaturen, Historisches Seminar, Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften, Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung

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