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Dramatisch, leidenschaftlich, klagend – Werke in der Tonart c-Moll haben einen ganz eigenen Charakter. Franz Schubert schrieb seinen zwischen Aufruhr und Kontemplation changierenden c-Moll-Streichquartettsatz im Dezember 1820. Johannes Brahms hingegen feilte fast 20 Jahre an seinem düster-aufbegehrenden Opus 51 Nr. 1. Über beiden steht das große Vorbild Ludwig van Beethoven: Sein Quartett op. 59 Nr. 1 führt zwar in die hellere Klangwelt von F-Dur, entfaltet aber eine musikalische Dichte und expressive Kraft, die weit in die Romantik vorausweist. Im mitreißenden Finale greift Beethoven ein populäres russisches Thema auf – eine Hommage an Fürst Rasumowsky, den Auftraggeber des Werks.

Besetzung

Philharmonisches Streichquartett:
Dorian Xhoxhi Violine
Helena Madoka Berg Violine
Christoph Heesch Violoncello

Takehiro Konoe Viola

Programm

Ludwig van Beethoven
Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1 »Rasumowsky«

Pause

Franz Schubert
Streichquartettsatz c-Moll D 703

Johannes Brahms
Streichquartett Nr. 1 c-Moll op. 51 Nr. 1

Serviceinformationen

Dauer ca. 1 Stunde und 45 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause)

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